Neues vom SPD Ortsverein Knittlingen...

Einweihung der Waldensergedenkstätte - SPD stifted Maulbeerbaum und Gedenktafel

Sonntag, den 08. Oktober 2017

Am 8. Oktober 2017 im Anschluss an den Gottesdienst wurde die Waldensergedenkstätte mit Maulbeerbaum eingeweiht

Roland Suedes hielt dazu folgende Rede:

„Was lange währt, wird endlich gut!“ so lautet das alte Sprichwort und ich hoffe, dass es heute auch zutrifft.

Im zeitigen Frühjahr des vergangenen Jahres konnten Günther Hauff, Dieter Schmid und ich diesen Maulbeerbaum hier an dieser Stelle pflanzen und wie Ihr seht, hat er den Frost im Frühjahr ganz gut überstanden. Er steht hier mit sattgrünen Blättern und langen Trieben und wir wünschen ihm ein langes Leben.

Er wurde in den Trockenperioden des letzten und diesen Jahres immer wieder von seinen Freunden gegossen. Ich denke und hoffe, dass er es jetzt alleine schaffen wird, weiter zu wachsen und vielleicht auch Früchte zu tragen.


Roland Suedes und Albert DeLange von der deutschen Waldenservereinigung

Warum wurde dieser Baum überhaupt hier gepflanzt?

Vor unserer Kirche stand schon ein Maulbeerbaum, der im Jahr 1999 anlässlich der Feierlichkeiten der 300sten Wiederkehr der Ankunft der Waldenser im Oberamt Maulbronn gepflanzt wurde.

Im Rahmen der Renovierungsmaßnahmen an unserer Kirche musste er allerdings gefällt werden, weil er inzwischen so stark gewachsen war, dass er den Blick auf die Kirche zu verdecken drohte. Ja, warum gerade ein Maulbeerbaum?

Obwohl mir nicht bekannt ist, dass in Kleinvillars Maulbeerbäume für die Seidenraupenzucht wie z: B. in Großvillars oder Schönenberg gepflanzt wurden, soll er aber ein Symbol und Erinnerungszeichen an die Gründung dieses Ortes und deren Gründer auch für kommende Generationen, für Einheimische und Wanderer sein.

Warum dieser Platz gerade hier gewählt wurde, hat zwei Gründe. Einmal kam der Vorschlag aus der Gemeinde und außerdem steht er jetzt direkt am Hugenotten –Waldenserweg, der hier vorbeiführt.

Erinnerungszeichen für was? Neunzig Personen, Männer, Frauen und Kinder, die ursprünglich in Großvillars angesiedelt werden sollten, fanden hier eine neue Heimat. Sie wurden im Jahr 1699 aus ihrer alten Heimat in den Bergen des Piemont vom sog. Sonnenkönig Ludwig dem XIV. vertrieben, weil sie ihrem evangelisch – reformierten Glauben nicht abschwören wollten. Sie hatten schlimme Zeiten der Verfolgung und der Flucht erlebt. Er duldete in seinem Herrschaftsgebiet nur den katholischen Glauben.


Pfarrer Jürgen Götze umrahmt die Einweihung musikalisch mit Roland Suedes

Daran soll dieser Baum erinnern!

Es gab auch hier damals bei Leibe keine Willkommenskultur! - Die Waldenser bekamen vorübergehende Sonderrechte wie Steuerfreiheit, Weiderechte Wasserrechte, Holzeinschlagsrechte

Allerdings, wenn hier ein Baum steht, und wenn er noch so exotisch ist, sagt er dem Vorbeikommenden gar nichts.
Man fragt sich ist das ein „Ahorn?“, Maulbeerbaum?? Waldenser??

Deshalb war es mir wichtig, einige Informationen zur Geschichte dieses Ortes und der Erläuterung auf einer einfachen Tafel zu geben.

Wie wichtig solche sichtbaren Zeichen sind, wurde mir erst neulich wieder bei einer Stadtführung in Bretten bewusst ( Inschrift „Lux lucet in tenebris“ am Haus Ernst ). Die Gruppe bestand aus ca. 40 Personen und kaum jemand konnte etwas mit diesem Wahlspruch der Waldenser, bzw. dem Begriff „Waldenser“ überhaupt etwas anfangen. Da wurde mir erneut klar, dass es wichtig ist, sichtbare Zeichen zu setzen, und so entstand die Infotafel mit einigen wenigen markanten Informationen über die Geschichte unserer Vorfahren und diesen Ort. Er soll auch Menschen neugierig machen und sie anregen, sich noch mehr über andere Medien wie Literatur oder Internet zu informieren.

Dieser Baum und der Stein mit der Tafel sind ja nicht vom Himmel gefallen, sondern dafür haben einige Personen und Gruppen gesorgt.

- Als erste möchte ich die Ortsverein der SPD der Stadt Knittlingen nennen, die sich bereit erklärt hat, die Kosten für den Baum und die Tafel zu übernehmen – Dank dafür an dieser Stelle vor allem auch Jörg Steinhilper und Markus Haberstroh für die Herstellung der Tafel und Günter Hauf für die Besorgung des Baumes und der Mithilfe bei der Pflanzung zusammen mit Dieter Schmid.


SPD Ortsverein Knittlingen (Gisela Dannecker, Timo Steinhilper, Michael Arnold, Günter Hauff und Thomas Stephan)

- Dann der Stadt Knittlingen für die Bereitstellung und späteren Pflege des Platzes sowie für die großzügige Spende des Steines, auf dem die Tafel montiert werden konnte.

- Außerdem Herrn Reimold von der Fa. Reimold in Mühlbach für die fachkundige Beratung und Aufstellung des Steines.

- Ganz besondere Dank gebührt Herrn und Frau Weller, den Nachbarn, dass sie keine Einwände dagegen hatte, dass wir den gesetzlichen Grenzabstand nicht einhalten konnten

Diesen allen und den ungenannten Menschen, die diese Aktion wohlwollend begleitet haben, möchte ich persönlich und im Namen der ev. Kirchengemeinde Kleinvillars ganz herzlich Dank sagen.


Danach wurde der Stein enthüllt (Roland Suedes und Bürgermeister Hopp) und Birgit Blanc liest den Text der Inschrift vor.

Es kam noch der Hinweis auf den Wunsch dass alte nicht unbedingt historisch wertvolle Grabsteinen von Waldenserfamilien entlang der Friedhofsmauer aufgestellt werden dürfen.

Im Anschluss wurde zu einem Umtrunk eingeladen.

 

Einladung die Bevölkerung:
Hilde Mattheis MdB kommt am 21.10. ins Haus Tabor nach Maulbronn

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Freunde der SPD in Knittlingen und den Stadtteilen, liebe Genossinnen und Genossen,

im Namen der Vorstandschaft des SPD - Ortsvereins Knittlingen darf ich Sie/Euch sehr herzlich zu einer gemeinsamen, öffentlichen Veranstaltung der SPD-Ortsvereine Knittlingen, Maulbronn, Illingen, Sternenfels und Ötisheim, mit Hilde Mattheis MdB, der gesundheitspolitischen Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion und stellvertretenden Landesvorsitzenden der SPD Baden-Württemberg, am Mittwoch, den 21. Oktober um 19.15 Uhr in Maulbronn, im „Haus Tabor“, Höhenstraße 51 einladen.

Die Veranstaltung steht unter dem Motto: „Was kommt auf uns zu? Pflege und ärztliche Versorgung im ländlichen Raum“


Hilde Mattheis MdB
Bild: Wahlkreis Büro Hilde Mattheis MdB

Wir wollen an diesem Abend gemeinsam mit Ihnen/Euch, u.a. die sich immer mehr abzeichnende Unterversorgung der ländlichen Regionen mit (Haus-)Ärzten und Pflegekräften beleuchten und Ideen, wie etwaige Lösungen für dieses Problem aussehen könnten, diskutieren.

Wir freuen uns schon jetzt auf Ihre/Eure zahlreiche Teilnahme. Eine Voranmeldung ist nicht nötig.

Im Namen der Vorstandschaft des SPD-Ortsvereins Knittlingen
Ihr/Euer Timo Steinhilper

 

Kinderferienprogramm 2015 des SPD-Ortsvereins Knittlingen und des Club Culturals

Freitag, den 11. September

Knitlingen (pm) Am Freitag, den 11. September war es soweit: Bei bestem Ausflugswetter trafen sich rund 60 Kinder aus Knittlingen, Kleinvillars, Freudenstein und Hohenklingen sowie 13 Betreuerinnen und Betreuer zum traditionellen, gemeinsamen Kinderferienprogramm des SPD-Ortsvereins Knittlingen und des spanischen Club Culturals. Als Programmpunkt wurde in diesem Jahr eine Besichtigung des Steinbruchs der Firma Sämann in Knittlingen ausgewählt. Nach einer kurzen Wanderung von der Dr.-Johannes-Faust-Schule über das „Bergfeld“ zum Steinbruch, wurde den Kindern und Jugendlichen vor Ort von den Helferinnen und Helfern des SPD-Ortsvereins Knittlingen eine kleine Erfrischung in Form von Cola und Fanta gereicht. Kurz danach begrüßten Herr Knodel (er hatte hierfür extra seinen Urlaub unterbrochen!) sowie Geschäftsführer Jochen Sämann, die großen und kleinen Besucher und erläuterten den Ablauf des Besuches sowie – ganz wichtig - die für den Besuch geltenden Sicherheitsbestimmungen. Jedes Kind bekam kurz darauf einen Sicherheitshelm ausgehändigt und schon ging es hinunter in den Steinbruch. Zuvor wurden alle Kinder gemeinsam auf der großen Lkw-Wage gewogen. Ergebnis: 2,16 Tonnen Knittlinger Kinder!

Im Steinbruch angekommen erklärte Herr Knodel, wie aus Natursteinen Schotter, Mineralbeton und Splitt hergestellt wird. Ein Highlight aus Sicht der Kinder waren sicherlich die Erklärungen von Sprengmeister Herrn Haberstroh, der erläuterte, wie Sprengstoffe ordnungsgemäß gelagert und eine fachgerechte Sprengung vorgenommen und. Selbstverständlich blieb auch noch viel Zeit, um die großen Stein- und Sandhäufen im Steinbruch „bergsteigerisch“ zu erkunden und in einem der großen Radlader Platz zu nehmen.

Zum Abschluss der spannenden Erkundungstour wurde den Kindern ein Wurstvesper gereicht - zuvor waren alle Kinder jedoch noch einmal auf der Lkw-Waage gewogen worden. Ergebnis: wiederum 2,16 Tonnen – zur großen Erleichterung aller Betreuer (somit stand „offiziell“ fest, dass auch alle Kinder wieder mit nach oben gebracht worden waren). Müde, aber auch um einige Eindrücke reicher, was in ihrer Heimatstadt so alles los ist, traten Betreuer und Kinder danach wieder den Rückmarsch zur Dr.-Johannes-Faust-Schule an.

„Roter Besen“ des SPD-Ortsvereins Knittlingen

15.03.2015

Knittlingen (ts) Der SPD-Ortsverein Knittlingen veranstaltete am Sonntag, den 15. März wieder seinen traditionellen „Roten Besen“. Alle Besenfreunde aus Knittlingen und den Stadtteilen waren herzlich dazu eingeladen, im Angelsportvereinsheim in der Freudensteiner Straße vorbeizuschauen.


SPD-Ortsvereinsvorsitzender Timo Steinhilper, Katja Mast MdB, Stadtrat Michael Arnold (von links nach rechts)

Tatkräftige Helfer an der Theke

Neben den traditionellen Besengerichten wie Schnitzel und Salzfleisch sowie Wein vom Fass, konnten sich die zahlreichen Gäste, darunter auch viele SPD-Mitglieder der benachbarten SPD-Ortsvereine, auch an einem reichhaltigen Kuchenbuffet erfreuen.

Für die Knittlinger Sozialdemokraten sowie die Ortschafts- und Gemeinderäte der SPD ist der „Rote Besen“ immer die Gelegenheit, um in persönlichen Gesprächen über die Kommunalpolitik zu informieren und von den Knittlinger Bürgerinnen und Bürgern direkt und aus erster Hand zu erfahren, „wo genau der Schuh drückt“.

Selbstverständlich ließen es sich auch die SPD-Bundestagsabgeordnete für den Enzkreis und Generalsekretärin der SPD Baden-Württemberg, Katja Mast sowie Landtagskandidat Thomas Knapp aus Mühlacker, nicht nehmen, über die Mittagszeit im Angelsportvereinsheim beim SPD-Ortsverein vorbeizuschauen.

Die Vorstandschaft des SPD-Ortsvereins Knittlingen bedankt sich an dieser Stelle noch einmal sehr herzlich bei allen unseren zahlreichen Besuchern und Gästen sowie allen Helferinnen und Helfern des diesjährigen „Roten Besens“!

 

 

Guter Tag für Knittlingen!

Dienstag, 12. Februar 2015

Stadt erhält 600.000,- Euro aus dem Städtebauförderprogramm des Landes 2015

Knittlingen (TS) Die Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg erhalten für Maßnahmen der städtebaulichen Erneuerung im Programmjahr 2015 insgesamt 205,1 Millionen Euro. Landesweit werden damit 310 Vorhaben gefördert, neun davon in Pforzheim und dem Enzkreis.

Eines der im Programmjahr 2015 geförderten Projekte, ist auch die Erhöhung der Finanzmittel für die laufende Sanierungsmaßnahme „Ortsmitte Freudenstein-Hohenklingen“. Hierfür stockt die Landesregierung die Fördermittel um stolze 600.000,- Euro auf.

„Das zeigt, welch hohen Stellenwert die Landesregierung der städtebaulichen Entwicklung unserer Stadt beimisst“ freuen sich SPD-Fraktionsvorsitzender Martin Blanc und Timo Steinhilper, SPD-Ortsvereinsvorsitzender und Ortschaftsrat von Freudenstein-Hohenklingen. „Das ist heute ein guter Tag für unsere Stadt und es zeigt, dass die Politik der grün-roten Landesregierung auch bei uns in Knittlingen ankommt, so Martin Blanc und Timo Steinhilper abschließend.

 

Jahreshauptversammlung 2015 - SPD-Ortsverein Knittlingen

Donnerstag, 12. Februar 2015

Timo Steinhilper löst Jochen Escalante als Vorsitzender ab

Knittlingen. (TS) Der SPD-Ortsverein Knittlingen hat auf seiner Jahreshauptversammlung am 12. Februar im Clubhaus des FV Knittlingen die personellen Weichen für die kommenden zwei Jahre gestellt und seine Vorstandschaft neu gewählt.

Ortsvereinsvorsitzender Jochen Escalante begrüßte zu Beginn der Versammlung die anwesenden Mitglieder und bat diese um eine kurze Gedenkminute für das im vergangenen Jahr verstorbene Mitglied Fritz Appenzeller. Jochen Escalante würdigte dabei die Verdienste von Fritz Appenzeller um den SPD-Ortsverein. Im Anschluss daran erfolgte der Jahresbericht von Jochen Escalante. Im Mittelpunkt seines Berichts stand die Kommunalwahl. Diese, so Jochen Escalante, sei aus SPD-Sicht sehr erfolgreich verlaufen. Die SPD konnte ihr Stimmenergebnis bei der Gemeinderatswahl verbessern und sei nur äußerst knapp am sechsten Stadtratssitz vorbei geschrammt. Im Gemeindeat der Stadt Knittlingen wird die SPD aktuell durch Martin Blanc (Fraktionsvorsitzender), Gisela Dannecker, Michael Arnold, Jörg Steinhilper und Günter Hauf vertreten. Jochen Escalante zeigte sich insbesondere sehr erfreut darüber, dass mit Gisela Dannecker erstmals eine Frau als Bürgermeister-Stellverterterin gewählt wurde. Bei der Ortschaftsratswahl in Freudenstein-Hohenklingen musste die SPD leider einen Sitz abgeben und stellt mit Günter Hauf und dem neu ins Gremium gewählten Timo Steinhilper nunmehr zwei Ortschaftsräte. Weiterhin verwies Jochen Escalante auf zahlreiche Vorstandssitzungen sowie auf diverse Veranstaltungen auf Kreisebene, die von Vertretern des SPD-Ortsvereins Knittlingen in der Regel sehr gut besucht wurden sowie auf den „Roten Besen“. Sehr erfreut zeigte sich der Vorsitzende, darüber, dass man auch im vergangenen Jahr wieder - zusammen mit den Freuden vom „Club Cultural“ - einen Beitrag zum städtischen Kinderferienprogramm organisieren konnte (Besuch des Bahnstellwerks in Vaihingen an der Enz) und auch ein gut besuchter deutsch-spanischer Abend vor kurzem in den Räumlichkeiten der katholischen Kirchengemeinde statt finden konnte.

Nach dem Bericht von Jochen Escalante folgte der Bericht von Ortsvereinskassier Helmut Begero. Trotz eines ausgabenintensiven Kommunalwahljahres, konnte Begero den anwesenden Mitgliedern einen positiven Kassenabschluss vermelden. Kassenrevisor Wilhelm Bernecker fiel es daher leicht, dem Kassenwart wiederum eine außerordentlich gründliche Arbeit und eine gesunde Kassenlage zu bestätigen, was von der Versammlung mit großer Freude zur Kenntnis genommen wurde.

Stadtrat Michael Arnold oblag es, der Versammlung die Entlastung des Kassiers, als auch der Vorstandsschaft zu unterbreiten. Er dankte im Namen der Mitglieder, aber auch im Namen der SPD-Gemeinderats- und Ortschaftsratsfraktion, der Vorstandsschaft des SPD-Ortsvereins für ihre Arbeit im vergangenen Jahr.

Bei den Neuwahlen zum Ortsvereinsvorstand gab es eine Zäsur: Nach fast 18 Jahren in verschiedenen Ämtern an der Spitze des SPD-Ortsvereins, stellte Vorsitzender Jochen Escalante der Versammlung seinen Posten zur Verfügung. Als Nachfolger bestimmte die Mitgliederversammlung den SPD-Kreisvorsitzenden und SPD-Ortschaftsrat Timo Steinhilper einstimmig zu seinem Nachfolger.

Zum Stellvertretender Steinhilpers wurde - ebenfalls einstimmig - Stadtratsfraktionsvorsitzender Martin Blanc gewählt. Ebenfalls einstimmig wurden Kassier Helmut Begero und Schriftführerin Gisela Dannecker in ihren Ämtern bestätigt. Als Beisitzer im Ortsvereinsvorstand wurden ebenfalls einstimmig Tom Stephan (zuständig für die Organisation), Michael Arnold, Peter Themsen, Jochen Escalante, Andrea Link-Schwab und Karin Sygulla-Zeil gewählt. Als Kassenrevisoren wurden Guido Hähnle und Wilhelm Bernecker gewählt.

Als Kreisdelegierte wurden gewählt: Timo Steinhilper, Karin Sygulla-Zeil, Gisela Dannecker und Michael Arnold. Ersatzdelegierte sind Helmut Begero, Peter Themsen, Wilhelm Bernecker, Andrea Link-Schwab und Martin Blanc.

Vorstandsschaft des SPD-Ortsvereins Knittlingen Bild: SPD-Ortsverein Knittlingen

Im Anschluss an die Wahlen dankte der neue Ortsvereinsvorsitzende Timo Steinhilper allen Gewählten für ihre Bereitschaft, sich im SPD-Ortsverein einzubringen. Ebenfalls recht herzlich dankte er seinem Vorgänger für die über Jahrzehnte geleistete Arbeit. Gleichzeitig drückte er seine Freude darüber aus, dass Jochen Escalante dem SPD-Ortsverein weiter als Beisitzer erhalten bleibt. Bei allen Anwesenden bedankte sich Steinhilper für den großen Vertrauensvorschuss. Er hoffe, so der neue Vorsitzende, dass er den Erwartungen gerecht werden könne. Gleichzeitig warb er für eine aktive Mitarbeit aller Mitglieder im SPD-Ortsverein Knittlingen. Als Ziele für die nächsten Jahre nannte Steinhilper die personelle Stärkung des SPD-Ortsvereins, eine stärkere Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an der kommunalpolitischen Arbeit des SPD-Ortsvereins und der SPD-Fraktionen im Stadtrat, bzw. Ortschaftsrat sowie mehr Aktivitäten des Ortsvereins. Die harmonische Jahreshauptversammlung klang bei der Diskussion über (kommunal-)politische Themen aus.

 

 

Spanischer Club Cultural und SPD Ortsverein Knittlingen im Gespräch

Samstag, 07. Februar 2015

Um eine langjährige Freundschaft zwischen den Mitgliedern des spanischen Clubs Cultural und dem SPD Ortsverein Knittlingen aufzufrischen, traf man sich in der Unterkirche zu einem gemütlichen Beisammensein, wobei auch Mitglieder des Deutsch-Spanischen Partnerschaftsvereins der Einladung folgten.

Die beiden Vereinsvertreter, Francisco Guerra-Lebron und Gisela Dannecker begrüßten die zahlreichen Gäste und wünschten einen unterhaltsamen Abend.

Sprachprobleme gibt es zwischen den verschiedenen Gruppierungen keine, da alle Spanier hervorragend die deutsche Sprache beherrschen, während die Knittlinger sich mit wenigen spanischen Ausdrücken begnügen müssen.

Neben dem regen Gedankenaustausch kamen auch die leiblichen Genüsse nicht zu kurz zumal Francisco Guerra-Lebron mit seiner Gattin Maria eine geschmackvolle und mit vielen Zutaten versehene Paella zubereiteten, die allen über die Maßen mundete. Auch deutsche Spezialitäten gab es zu verkosten, so dass jeder nach seinem Geschmack satt werden konnte. Bei Kaffee und Kuchen, die von den spanischen Damen gespendet wurden, ging ein interessanter und gelungener Gedankenaustausch zu Ende, wobei das gegenseitige Versprechen gegeben wurde, dies in regelmäßigen Abständen zu wiederholen.

 

Aufschlussreicher Vortrag von Dr. Till Neugebauer am 28.04.14 über die medizinische Versorgung im Enzkreis

Am Montag, den, 28. April 2015

referierte Dr. Till Neugebauer, Hausarzt in Maulbronn, SPD-Kreisrat, Aufsichtsrat der Enzkreis-Kliniken und Vorstand der Notfallpraxis Mühlacker in Knittlingen über die Situation der medizinischen Versorgung in unserer Region.

Dr. Till Neugebauer zeichnete in seiner Präsentation ein zweischneidiges Bild zur Situation der ärztlichen Versorgung im östlichen Enzkreis.

Dr. Till Neugebauer (3.v.r.) mit dem Gastgeber Martin Blanc (ganz rechts)
Mit den Enzkreis-Kliniken, die als Teil einer Holding der Kreise Karlsruhe, Ludwigsburg und dem Enzkreis öffentlich gemanagt werden, ist die Region gut aufgestellt. Besorgniserregend ist allerdings das jährliche Defizit von rund 8 Mio. €, die der Kreis für seine Krankenhäuser aufzubringen hat. Das sind immerhin ca. 40 €/Einwohner die von den Kommunen über die Kreisumlage finanziert werden. Auf Dauer wird dies nicht tragbar sein, daher laufen derzeit verschiedene Maßnahmen, die die Kliniken in den nächsten 3 Jahren auf eine gesunde wirtschaftliche Basis stellen sollen.

Im zweiten Teil seiner Ausführungen beleuchtete Dr. Till Neugebauer die Situation der niedergelassenen Ärzte im östlichen Enzkreis. Den Zahlen der Kassenärztlichen Vereinigung zufolge, ist der Enzkreis im Hinblick auf Hausärzte und die meisten Fachärzte überversorgt. Im Vergleich zu den Vorgaben hat der Enzkreis beispielsweise 140% Gynäkologen. Dennoch sind auch die Zukunftsperspektiven in diesem Bereich nicht rosig. In Baden-Württemberg ist mittlerweile jeder dritte Hausarzt über 60 Jahre alt. Im Enzkreis sind es immerhin „nur“ 20%. Nachfolger sind keine in Sicht - aus mehreren Gründen. Zum einen werden die Praxen, wenn sie geschlossen werden, nicht neu vergeben - aufgrund der genannten Überversorgung. Zum anderen, weil junge Ärzte kein Interesse mehr daran haben, eine eigene Praxis auf dem Land zu eröffnen. Dies geht auch darauf zurück, dass inzwischen 2/3 der Medizinstudenten weiblich sind. Sie haben am Ende ihres Studiums nach wie vor schlechtere Möglichkeiten eine eigene Praxis zu eröffnen.

Dennoch setzt Dr. Till Neugebauer hier den Hebel an: Bei Studenten und Assistenzärzten für die Arbeit auf dem Land zu werben hält er für wichtig. Die Argumente dafür muss die Kommunalpolitik liefern - mit einem attraktiven Umfeld. Gute Betreuungsmöglichkeiten für die Arztfamilie, eine intakte Umwelt und eine gute Infrastruktur mit Raumangebot und einfachen Wegen der Patienten zum Arzt bilden die Grundlage für die Ansiedlung von Ärzten auf dem Land.

Dr. Till Neugebauer sprach sich abschließend noch für eine stärkere Zusammenarbeit aller im Gesundheitswesen aus - den Ärzten, den Pflegekräften wie auch den Kliniken. In dezentral vernetzten Strukturen sieht er die Zukunft der medizinischen Versorgung auf dem Land.

Im Anschluss an den Vortrag wurden die Situationen in den einzelnen Ortschaften diskutiert. Der Abend klang bei Viertele und Brezeln in lockerer Runde aus.

Timo Steinhilper

Sportstättenbauförderung 2014: Land Baden-Württemberg fördert die Sanierung des Hartspielfeldes in Knittlingen!

Pforzheim/Enzkreis (pm) Das Land Baden-Württemberg fördert im Jahr 2014 insgesamt 78 kommunale Sportstättenbauprojekte mit Zuschüssen in Höhe von 13,4 Millionen Euro. Darauf haben sich das Kultusministerium, die Regierungspräsidien, die kommunalen Landesverbände und die drei baden-württembergischen Sportbünde verständigt. In diesem Jahr profitiert davon u.a. auch die Stadt Knittlingen.

„Wir freuen uns, dass durch die gezielte Landesförderung ein entscheidender Beitrag dazu geleistet wird, dass das Hartspielfeld in Knittlingen modernisiert werden kann“, begrüßen SPD-Kreisvorsitzender Timo Steinhilper und der Fraktionsvorsitzende der Knittlinger SPD-Gemeinderatsfraktion, Martin Blanc, unisono die gute Nachricht aus Stuttgart. Die Sanierung des Hartspielfeldes in Knittlingen wird durch das Land mit insgesamt 40.255 Euro bezuschusst.

Förderfähig im Rahmen der Sportstättenbauförderung sind der Neubau und die Sanierung von Turn- und Sporthallen sowie von Sportfreianlagen (Sportplätze, Leichtathletikanlagen). Die Zuschüsse sind an die Voraussetzung gebunden, dass die Sportstätten vielfältig genutzt werden können. Die Hallen und Anlagen sollen sowohl für den Sportunterricht als auch für den Übungs- und Wettkampfbetrieb von Sportvereinen geeignet sein. Der Fördersatz beträgt in der Regel 30 Prozent der zuschussfähigen Ausgaben.

 

Kandidatenvorstellung zur Gemeinderats- und Ortschaftsratswahl 2014

25./28. April, 8./9.Mai 2014

Die Kandidaten 2014
zur Gemeinderatswahl


von links nach rechts erste Reihe: Martin Blanc, Alfred Barth, Gisela Dannecke,Derya Candan, Karin Sygulla-Zeil,
zweite Reihe Michael Arnold, Thomas Stephan, Martin Schmid, Bernd Roth, Günter Hauf, Daniel Escalante, Uli Begero,
Holger Poppeck, Timo Steinhilper, nicht auf dem Bild  Jochen Roller, Jörg Steinhilper, Peter Maetschke

Die Kandidaten 2014 zur Ortschaftsratswahl


von links nach rechts erste Reihe: Martin Schmid, Timo Steinhilper, Bernd Roth, Günter Hauf, Holger Poppeck, Alfred Barth
nicht auf dem Bild  Jochen Roller

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Beschlüsse, die in den Parlamenten in Brüssel, Berlin, Stuttgart und im Kreistag gefasst werden, müssen vor Ort im Gemeinderat oder Ortschaftsrat ausgestaltet und durch für die Stadt und ihrer Teilorte passende Entscheidungen umgesetzt werden.

Damit sind der Kreistag, der Gemeinderat und der Ortschaftsrat als beschließende Organe die wichtigsten direkten Institutionen für den Bürger vor Ort.

Um möglichst viele richtige Entscheidungen zu erreichen, benötigt man Mehrheiten in den Parlamenten; und damit sind wiederum Sie als Bürgerinnen und Bürger gefragt. Sei es durch Ihr Votum bei Wahlen oder Ihre Bereitschaft zur Mitarbeit im Ortsverein, Gemeinderat oder Ortschaftsrat.

Am 25.Mai 2014 finden in Baden Württemberg wieder die Kommunal- und Europawahlen statt.

Die SPD Knittlingen hat deshalb im März in Wahlversammlungen wieder Bürgerinnen und Bürger gefunden und nominiert, die bereit sind sich in diesem Jahr für den Gemeinderat in Knittlingen oder den Ortschaftsrat in Freudenstein Hohenklingen zur Wahl zu stellen.

Für den Gemeinderat der Stadt werden sich Martin Blanc, Derya Candan, Jörg Steinhilper, Karin Sygulla-Zeil, Timo Steinhilper, Gisela Dannecke, Daniel Escalante, Jochen Roller, Michael Arnold, Holger Poppeck, Bernd Roth, Günter Hauf, Alfred Barth, Ulrich Begero, Tom Stephan und Peter Maetschke zur Wahl stellen.

Für den Ortschaftsrat in Freudenstein Hohenklingen stellen sich Timo Steinhilper, Holger Poppeck, Bernd Roth, Martin Schmid, Günter Hauf, Jochen Roller und Alfred Barth zur Wahl.

1. Vorstellungsrunde der SPD-Gemeinderatskandidaten

Knittlingen. Die Kandidatinnen und Kandidaten der Knittlinger SPD haben sich am Donnerstag, den 24. April im Clubhaus des FV Knittlingen den Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt.

Fraktionsvorsitzender Martin Blanc stellte im Anschluss an die Vorstellungsrunde die Schwerpunkte der SPD für die kommenden fünf Jahre vor:

Oberster Grundsatz der SPD ist auch in den kommenden fünf Jahren eine maßvolle und kontinuierliche Weiterentwicklung der Stadt sowie der beiden Stadtteile Freudenstein-Hohenklingen und Kleinvillars. Hierzu gehört aus Sicht der SPD eine erschwingliche und verträgliche Baulanderschließung für die Stadt, die Bürger und die Gewerbetreibenden.

Vorhandene Arbeitsplätze in der Stadt müssen erhalten bleiben und möglichst neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

In den ausgewiesenen Gewerbeflächen ist notwendigerweise ein ausgewogener Unternehmensmix anzusiedeln, der dafür sorgen soll, dass etwaigen Schwankungen bei der Gewerbesteuer entgegengewirkt werden kann. Überzogene Flächenausweisungen im Wohn- oder Gewerbebereich werden seitens der SPD-Kandidatinnen und Kandidaten abgelehnt, damit die vorhandene Infrastruktur auch entsprechend Schritt halten kann.

Weiterhin setzen sich die Kandidatinnen und Kandidaten der SPD dafür ein, dass das Knittlinger Freibad als attraktives Bad für alle Altersgruppen in der Stadt erhalten bleibt. Hierfür sind zeitnahe Renovierungen unabdinglich. Die SPD wird sich daher weiterhin dafür einsetzen, dass in den Haushaltsjahren ab 2015, hierfür auch entsprechende Haushaltsmittel in adäquater Höhe bereitgestellt werden.

Ein nach wie vor großes Ärgernis stellt aus Sicht der SPD die derzeitige Versorgung der Stadt sowie der Stadtteile mit schnellen Internetanschlüssen dar. Zurzeit werden teilweise nur DSL-Anschlüsse mit 386kBit oder 1MBit im Stadtgebiet vorgehalten. Vor allem in den Stadtteilen ist die Versorgung mit schnellem Internet in keinster Weise ausreichend. Dies stellt nicht nur die Bevölkerung, sondern insbesondere die Betriebe in der Stadt vor große Probleme. Durch den Beitritt der Stadt zum „Zweckverband Breitband“ des Enzkreises erhofft man sich seitens der SPD-Fraktion bessere Verbindungen an bestehende Glasfaserkabelverbindungen, bzw. die Neuverlegung von solchen. Martin Blanc appellierte daher an die Besucher, die seitens der Stadt Knittlingen versandten Fragebögen auszufüllen und bei der Stadtverwaltung abzugeben. Diese bilden die Grundlagen für Landeszuschüsse!

Einen breiten Raum nahmen auch die weiteren Entwicklungen der verschiedenen Sanierungsschwerpunkte in der Knittlinger Stadtmitte ein. Die SPD begrüßt die verschiedenen Planungen im Bereich des geplanten Busbahnhofs, des Parkhauses am Rathaus sowie den Umzug des Bauhofs auf das ehemalige Scholl-Areal.

Zum Abschluss informierte Martin Blanc kurz über die verschiedenen Maßnahmen und Projekte in den beiden Stadtteilen Kleinvillars und Freudenstein-Hohenklingen.

Timo Steinhilper

 

„Roter Besen“ des SPD-Ortsvereins Knittlingen

23.03.2014

Helferteam beim „Roten Besen“ Stadtrat Michael Arnold, Stadträtin Gisela Dannecker,
Peter Themsen, Andrea Link-Schwab, Karin Feilcke, Stadtrat Martin Blanc,
SPD-Kreisvorsitzender Timo Steinhilper (von links nach rechts) mit Katja Mast MdB (3. von rechts).

Knittlingen (ts) Der SPD-Ortsverein Knittlingen veranstaltet am Sonntag, den 23. März wieder seinen traditionellen „Roten Besen“. Alle Besenfreunde aus Knittlingen und den Stadtteilen sind herzlich dazu eingeladen, im Angelsportvereinsheim in der Freudensteiner Straße vorbeizuschauen.

Neben den traditionellen Besengerichten wie Schnitzel und Salzfleisch sowie Wein vom Fass, könne die Gäste sich auch an einem reichhaltigen Kuchenbuffet erfreuen.

Für die Knittlinger Sozialdemokraten sowie die Ortschafts- und Gemeinderäte der SPD ist der „Rote Besen“ immer die Gelegenheit, um in persönlichen Gesprächen über die Kommunalpolitik zu informieren und von den Knittlinger Bürgerinnen und Bürgern direkt und aus erster Hand zu erfahren, „wo genau der Schuh drückt“.

Die SPD-Bundestagsabgeordnete für den Enzkreis und Generalsekretärin der SPD Baden-Württemberg, Katja Mast, hat ihren Besuch angesagt.

 

Freudensteintunnel - Kinderferienprogramm 2013
Freitag, 6. September

Nach einer kurzen Busfahrt nach Freudenstein wurden 40 Kinder vor dem Eingang es Freudensteintunnels von Hr. Geiger in Empfang genommen. Er ist Leiter des Stellwerks am Bahnhof Vaihingen/Enz und hatte sich bereit erklärt uns den Tunnel zu erklären. Bevor Hr. Geiger die Kinder in zwei Gruppen aufteilte, erläuterte er die wichtigsten Details.

Der Freudensteintunnel ist der längste Tunnel auf der Schnellbahnstrecke zwischen Stuttgart und Mannheim. Deshalb verfügt er ca. in der Mitte über einen Behelfsausgang. Dieser dient zu Wartungsarbeiten oder natürlich bei einem Zugunglück zur Rettung der Menschen. Voller Erwartung ging es nun über 274 Stufen hinunter in 60 Meter Tiefe. Nach dem Passieren der Schleuse und sorgfältigem Verschließen aller Türen mussten wir nicht lange auf einen Zug warten. Plötzlich verspürte man einen Druck auf den Ohren, es wurde laut. Herr Geiger erklärte uns, dass der Zug jetzt in den Tunnel eingefahren sei. Eine kurze Zeit dauerte es noch und zack war der ICE vorbei. Innerhalb kürzester Zeit passierten vier Züge den Tunnel. Die Kinder waren sehr beeindruckt und stiegen die 274 Stufen zurück ans Tageslicht.

Der SPD-Ortsverein und der Club Cultural bedankten sich anschließen bei Herr Geiger für den erlebnisreichen Nachmittag.

 

 

 

Katja Mast in Knittlingen 
Mittwoch, 7. August

SPD läßt Bürger abstimmen!

Gesetzlicher Mindestlohn?
Solidarrente?
Schnelles Internet?
Mehr Betreuungsmöglichkeit für Kinder?

Welche 5 Ziele soll die SPD und Peer Steinbrück gleich nach der Wahl anpacken? diese Frage stellt Katja Mast, die SPD- Bundestagsabgeordnete den Bürgern am Mittwoch, 7. August in Knittlingen. Vonn 8 bis 10 Uhr werden Katja Mast und Knittlinger SPD-Mitglieder und Stadträte vor der Bäckerei Reinhardt, Brettener Straße 15 stehen, um zu erfahren welche Themen den Knittlingern wichtig sind. Mit einem Fragebogen können bis zu fünf Themen angegeben werden. Aus diesen Wünschen soll nach der Wahl ein Programm erstellt werden.
Auf Euer kommen freut sich Katja Mast und Gisela Dannecker
 


Wanderung mit Katja Mast
Sonntag, 3. August

SPD-Kreisvorsitzender Timo Steinhilper als Teilnehmer beim Festakt „150 Jahre Sozialdemokratie“ in Leipzig

23.05.2013

Am Rande des Festaktes hatte der SPD-Kreisvorsitzende dabei auch die große Ehre, Egon Bahr, einen der Vordenker von Willy Brandts Ostpolitik - und wahrscheinlich dessen engsten politischen Weggefährten - kennen zu lernen.

Am 23. Mai feierte die deutsche Sozialdemokratie in Leipzig mit einem großen Festakt ihr 150jähriges Bestehen. Mit dabei war auch der Vorsitzende des SPD-Kreisverbandes Enzkreis, Timo Steinhilper. Der 31jährige Knittlinger nahm auf persönliche Einladung von SPD-Parteichef Sigmar Gabriel als Vertreter der hiesigen SPD beim Festakt in Leipzig teil.

 

Katja Mast bei "Weintour" westlicher Stromberg

05.05.2013


Bild 1: Weinprobe in Knittlingen Hohenklingen mit Katja Mast (Mitte), Ortsvorsteherin Waltraud Pichatzek, Stadträtin und SPD-Schriftführerin Gisela Dannecker, (1.v.rechts) SPD-Mitglied Wilhelm Bernecker und Timo Steinhilper, SPD-Kreisvorsitzender Enzkreis (2.v.l.), sowie Stadtrat und WG-Mitglied von FR/HO, Günter Hauf
Verkostung von Weinen mit der SPD Knittlingen

Bei strahlendem Sonnenschein ging es für Katja Mast, Bundestagsabgeordnete für die Menschen aus Pforzheim und dem Enzkreis, in den westlichen Stromberg zur Weintour, die in Knittlingen, Oberderdingen, Freudenstein/Hohenklingen, Sternenfels und Diefenbachstattgefunden hat. Ausgangspunkt war die Weingärtnergenossenschaft in Sternenfels. Gemeinsam mit Stephan Schniz und der örtlichen SPD wurden am Sozialdemokratischen Stammtisch nicht nur Grillspezialitäten, sondern vor allem neue 2012er-Weine verkostet. Mit Gisela Dannecker, SPD-Schriftführerin und Stadträtin aus Knittlingen, ging es weiter mit dem Shuttlebus nach Knittlingen-Hohenklingen. Dort stieß auch Timo Steinhilper, SPD-Kreisvorsitzender im Enzkreis,zur Gruppe, um gemeinsam neue Weine der Region zu probieren. Letzte Station war die Weingärtnergenossenschaft Knittlingen, wo an der Verkaufsstelle die beliebtesten Weine schon mal mit nach Hause genommen werden konnten.

 

 


Bild 2: Katja Mast mit Mitgliedern des SPD-Ortsvereins Knittlingen bei der WG in Knittlingen

 

„Roter Besen“ des SPD-Ortsvereins Knittlingen

10.03.2013

Helferteam beim „Roten Besen“ Stadtrat Michael Arnold, Stadträtin Gisela Dannecker,
Peter Themsen, Andrea Link-Schwab, Karin Feilcke, Stadtrat Martin Blanc,
SPD-Kreisvorsitzender Timo Steinhilper (von links nach rechts) mit Katja Mast MdB (3. von rechts).

Knittlingen (ts) Der SPD-Ortsverein Knittlingen veranstaltete am Sonntag, den 10. März wieder seinen traditionellen „Roten Besen“. Alle Besenfreunde aus Knittlingen und den Stadtteilen waren herzlich dazu eingeladen, im Angelsportvereinsheim in der Freudensteiner Straße vorbeizuschauen.

Neben den traditionellen Besengerichten wie Schnitzel und Salzfleisch sowie Wein vom Fass, konnten sich die zahlreichen Gäste auch an einem reichhaltigen Kuchenbuffet erfreuen.

Für die Knittlinger Sozialdemokraten sowie die Ortschafts- und Gemeinderäte der SPD ist der „Rote Besen“ immer die Gelegenheit, um in persönlichen Gesprächen über die Kommunalpolitik zu informieren und von den Knittlinger Bürgerinnen und Bürgern direkt und aus erster Hand zu erfahren, „wo genau der Schuh drückt“.

Selbstverständlich lies es sich auch die SPD-Bundestagsabgeordnete für den Enzkreis und Generalsekretärin der SPD Baden-Württemberg, Katja Mast, nicht nehmen, über die Mittagszeit im Angelsportvereinsheim vorbeizuschauen.

 

„Kinderferienprogramm SPD Ortsverein / Club cultural

07.09.2012

35 kleine Bienenfreunde: Munter machte sich am Freitag die Kinderschar vom Schulhof aus, mit den  Betreuern des Club cultural und des SPD-Ortsvereins durch die Altstadt auf den Weg zum Hatzenbühl. Dort brannte schon das Feuer für die Würste, an dem sonnigen Nachmittag war aber zunächst das Trinken angesagt. Inzwischen hatte Herr Michelmichel, begeisterter Imker seit seiner Jugend, seine Gerätschaften aufgebaut, leider ohne Bienen. Die Mädchen und Jungen sammelten sich um ihn, lauschten seinen Ausführungen, durften die Waben fühlen und riechen. Die Bienen werden bereits im Stock auf den Winter vorbereitet, da sie draußen keine Nahrung mehr finden; dadurch waren auch keine Stiche zu befürchten. Der Imker zeigte den Aufbau eines Bienenstocks, erklärte dessen Funktion. Er schilderte das kurze, arbeitsreiche Leben der Bienen, die Gesellschaft im Bienenreich und stellte die Bedeutung der Befruchtung gerade unserer Obstbäume heraus. Erstaunlich war, wie viele Fragen bei den kleinen Zuhörern von Herrn Michelmichel geweckt wurden, aber auch das naturkundliche Wissen und Interesse einiger Kinder. Am Schluss gab es von Frau Michelmichel für jeden noch einen Löffel Honig zu schlecken.

Inzwischen waren auch die Würste gegrillt und neuer Durst konnte gestillt werden. Einige Kinder machten sich zum Nachtisch noch einen Bratapfel am Spieß. Nach einem halbstündigen, fröhlichen Heimweg endete für Kinder und Betreuer ein harmonischer und lehrreicher Nachmittag.

„Kommunalpolitischer Abend 2012“ im Clubhaus

12.07.2012 Knittlingen

Informationsabend der SPD Gemeinderats- und Ortschaftsratsfraktion

Zum schon traditionellen kommunalpolitischen Abend der SPD-Fraktionen aus Gemeinderat und Ortschaftsrat Freudenstein-Hohenklingen, konnte Fraktionssprecher Martin Blanc vor kurzem wieder zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger im Vereinsheim des Fußballvereins Knittlingen willkommen heißen.

In einem über einstündigen Powerpoint Vortrag zeigten die Mitglieder der SPD Gemeinderatsfraktion Jörg Steinhilper, Gisela Dannecker, Günter Hauf, Michael Arnold, Martin Blanc und die Mitglieder des SPD Ortschaftsrates Günter Hauf, Ruth Steegmüller und Alfred Barth auf, wo aktuell die Schwerpunkte der örtlichen Investitionsvorhaben liegen.

Als Beispiele wurde die Einrichtung einer Kinderkrippe beim Kindergarten Goethestraße, die einen sehr guten Zuspruch erfährt und den Neubau des Feuerwehrhauses auf dem ehemaligen Scholl-Areal erwähnt.

Aber auch die neuen Sanierungsgebiete Freudenstein-Hohenklingen, der Mehrzweckhalle und die Sanierungsgebiete in der Historische Altstadt Knittlingen wurden ausführlich beleuchtet.

All diese Vorhaben werden von den SPD Fraktionen in Gemeinde- und Ortschaftsrat unterstützt.

Darüber hinaus wurden auch verschiedene Projekte benannt, bei denen Impulse aus der Mitte der Bürgerschaft heraus in enger Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung sehr schnell zu sichtbaren Zeichen gelebter Bürgernähe realisiert wurden. Verwiesen wurde dabei unter anderem auf die Errichtung von 2 Buswartehäuschen, die Instandsetzung verschiedener Treppenanlagen und die Verbesserung der Straßenbeleuchtung an der Seniorenwohnanlage in der Stephan-Gerlach-Straße Knittlingen.

Doch leider gab es auch haushaltspolitische Ansätze, die von einer großen Gemeinderatsmehrheit aus nicht nachvollziehbaren Gründen abgeschmettert wurden. Exemplarisch wurde hier der Radwegeschluss in Richtung Großvillars und die materielle Unterstützung bedürftiger Seniorinnen und Senioren erwähnt. Insbesondere vor dem Hintergrund einer insgesamt soliden Haushaltstruktur in 2011 und 2012, sind diese Mehrheitsentscheidungen nicht zu verstehen.

Für die Zukunft sieht die SPD Fraktion die Gesamtstadt Knittlingen, mit Blick auf das Mittelaufkommen des städtischen Haushaltes und die Pro-Kopf-Verschuldung, gut aufgestellt und dies trotz Euro- und Finanzmarktkrise.

Als künftige Investitionsschwerpunkte wurde der Erhalt der öffentlichen Infrastruktur genannt. Aber auch die Umgestaltung des Busbahnhofs, die Umwandlung der Dr. Johannes Faust Schule in eine Gemeinschaftsschule, die damit zu verknüpfende Umsetzung des bereits vorliegenden Hallenkonzeptes und die Freibadsanierung haben die SPD Gemeinde- und Ortschaftsräte im Fokus, um nur einige der doch zahlreichen Herausforderungen der Zukunft zu nennen.

Bei der sich an den Sachvortrag von Martin Blanc anschließenden lebhaften Diskussion, konnten schließlich die Bürgerinnen und Bürger die anwesenden Gemeinde- und Ortschafträte zu wichtigen kommunalpolitischen Themen befragen und sich aus erster Hand informieren.

Blanc beendete den Abend zu vorgerückter Stunde mit dem Versprechen, diese Informationsreihe auch in Zukunft fortzuführen, um so den Bürgerinnen und Bürgern der Gesamtstadt die Möglichkeit zu geben, sich zu allen wichtigen Themen rund um Knittlingen zeitnah zu informieren. Weitergehende Informationen der Fraktion werden aktuell auch unter (ma)

 

SPD öffnete wieder für einen Tage ihren traditionellen „Roten Besen“

11.03.2012 Knittlingen, Vereinsheim des ASV

Der SPD Ortsverein Knittlingen hat dieser Tage wieder zu seinem traditionellen „Roten Besen“ ins Knittlinger Angelsportvereinsheim eingeladen. Auch dank des Einsehens von Petrus mit der Knittlinger SPD war die diesjährige Auflage des Roten Besens wieder ein voller Erfolg. Das Wetter hielt und die Knittlinger Genossen konnten sich wieder einmal über einen regen Besuch freuen.

Von 11.00 bis weit nach 17.00 Uhr waren am Sonntag, den 11. März die Tische im Angelsportvereinsheim an der Freudensteiner Straße voll besetzt. Sowohl Besucher aus Knittlingen, den Teilorten, des spanischen „Club Cultural“ als auch Freunde des SPD Ortsvereins aus der näheren und weiteren Umgebung, durften wieder zahlreich begrüßt werden.

Neben weißen und roten Weinen aus Knittlingen, Apfelsaft aus naturbelassenen Hohenklingener Streuobstwiesen hatte die SPD Knittlingen traditionell Schnitzel mit Kartoffelsalat und Salzfleisch mit Kraut aus der eigenen Küche zu bieten. Das Angebot wurde am Mittag mit Kaffee und von den Mitgliedern und Freunden des SPD-Ortsvereins gebackenen Kuchens abgerundet.

Erfreut zeigten sich die Helferinnen und Helfer der Knittlinger SPD, darunter auch der SPD-Kreisvorsitzende Timo Steinhilper aus Hohenklingen, über den Besuch der SPD Bundestagsabgeordneten und Baden - Württembergischen Generalsekretärin Katja Mast sowie von Abordnungen der Nachbarortsvereine unter anderem aus Bretten und Sternefels. Ebenfalls freute sich dis SPD Knittlingen über den Besuch des 1. Bevollmächtigter der IG-Metall Pforzheim Martin Kunzmann.

Katja Mast nutzen ihren Besuch in Knittlingen zu einigen Ausführungen zur aktuellen politischen Lage, sowohl im Bund als auch im Land. Insbesondere wichtige Themen resultierend aus der Finanzkrise, wie die notwendige Finanztransaktionssteuer und der Fiskalpakt, sowie sozialpolitische Themen wie der weitere Ausbau der Kindertagesstätten und der Weiterentwicklung der Pflege wurden angesprochen. Sie beklagte sich über die erheblich gebremste Förderung des Ausbaus der Erneuerbaren Energiegewinnungstechniken von Schwarz-Gelb. Damit würde der technische Vorsprung Deutschland in dieser Technologie verspielt.

Aus Stuttgart berichtete sie über die Schulreform der neuen Grün-Roten Landesregierung, die auch für Knittlingen beim Thema Gemeinschaftsschule in Zukunft eine Rolle spielen kann. Sie warb auch für die Polizeireform, die das Ziel verfolge mehr Beamte in der Fläche vor Ort beim Bürger zu haben.

Der Fraktionssprecher der Knittlinger SPD im Gemeinderat Martin Blanc erläuterte anschließend noch kurz den diesjährigen städtischen Knittlinger Haushalt. Die finanziellen Voraussetzungen seien in diesem Jahr gut. Es stünden erheblich Zuschussmittel des Landes bereit. Neben dem größtem Vorhaben in diesem Jahr – dem Neubau des Feuerwehrgerätehauses – sind weitere wichtige Maßnahmen, wie die weiteren Sanierungen im Knittlinger Stadtkerns, der Mehrzweckhalle Freudenstein und des Freibads, sowie Planungen eines Parckdecks beim Rathaus und die für die Schule und die Vereine wichtige Knittlinger Multifunktionshalle umzusetzen. Man sei spät dran in diesem Jahr und müsse sich sputen, wenn man den Haushalt nur annäherungsweise umsetzen wolle.

Den Gästen stand außerdem das neue Programmpapier der SPD Gemeinderatsfraktion zur Information zur Verfügung. Die Knittlinger Kommunalpolitiker der SPD aktualisieren dieses Papier laufend. In ihm ist festgelegt, was nach Meinung der SPD Gemeinde- und Ortschaftsräte wichtig ist und für die Stadt umgesetzt werden sollte. Das Programm steht auch im Internet unter http://www.spd-knittlingen.de/ zur Verfügung.

Für die Knittlinger SPD sowie und die Ortschafts- und Gemeinderäte ist der Rote Besen immer wieder eine wichtige Veranstaltung um in persönlichen Gesprächen über die Kommunal-, Landes- und Bundespolitik zu informieren und von den Knittlinger Bürgerinnen und Bürgern zu erfahren, „wo der Schuh drückt“.

Neues aus der „Bildungswerkstatt Baden-Württemberg“

15.11.2011 Kreisdelegiertenkonfernz des SPD-Kreisverbandes Enzkreis in Knittlingen

Bildungsstaatssekretär Dr. Frank Mentrup spricht auf Einladung des SPD-Kreisverbandes Enzkreis und des SPD-Ortsverein Knittlinen in der Knittlinger Stadthalle über die Zukunft des baden-württembergischen Bildungssystems.

Bürgermeister Hopp, Schulleiterin Heidi Bopp (von links) sowie der Konrektor Martin Stutz gehörten zu den Besuchern der SPD-Veranstaltung mit dem Kreisvorsitzenden Timo Steinhilper, der SPD-Bundestagsabgeordneten Katja Mast und dem Staatssekretär im Kultusministerium Dr. Frank Mentrup MdL (von rechts). Knittlingen. Das knapp 100-köpfige Publikum - darunter auch Knittlingens Bürgermeister Hopp, etliche Stadt- und Ortschaftsräte sowie die Leiterin der Dr. Johannes-Faust-Schule, Frau Heidi Bopp - welches der SPD-Kreisvorsitzende Timo Steinhilper am vergangenen Dienstag in der Knittlinger Stadthalle zum öffentlichen Teil der SPD-Kreisdelegiertenkonferenz, begrüßen durfte, bestand zum übergroßen Teil aus Interessierten, denen man mit in Sachen Schule und Bildung kein X für ein U vormachen konnte. So entwickelte sich die Diskussion zum Thema „Chancen der Schulentwicklung durch die neue Landesregierung“ mit Bildungsstaatssekretär Dr. Frank Mentrup zu einem hochkarätigen Austausch zwischen versierten Fachleuten. Dr. Mentrup wählte daher auch gleich zu Beginn seines Vortrags klare Worte.

Dr. Frank Mentrup: „Es ist noch nicht alles in trockenen Tüchern.“ Er könne daher nur einen „Werkstattbericht“ abgeben. „Ich hätte gar nicht gedacht, dass es so viel Geduld braucht, dass diese Prozesse so mühsam sein können.“ Doch er lasse sich die gute Laune und den Elan nicht nehmen. Und: „Alles ist im Fluss, es gibt viele Entwürfe.“ Doch mit diesen sei man auf dem Weg, die seit vielen Jahren geforderte soziale Gerechtigkeit, die Teilhabe aller an der Bildungspolitik zu ermöglichen. „Jeder muss sich aktiv einbringen können und auch Verantwortung für die Gesellschaft übernehmen.“, so der Bildungsstaatssekretär.

Der soziale Hintergrund darf nicht maßgeblich für den Bildungserfolg sein. Das müssen wir auflösen“, so Dr. Mentrup, der einen Großteil des Abends die Fahnen für das Projekt „Gemeinschaftsschule“ der neuen Landesregierung schwang. Diese löse manchmal noch Verwirrung aus und müsse auch erst mal neben allen anderen Schulsystemen bestehen bleiben, konterte er die Bemerkung eines Zuhörers, ob man jetzt vier- oder fünfgliedrig werden wolle.

Der Staatssekretär sprach deutlich davon, dass man generell den Kommunen mehr Verantwortung für die Bildungspolitik vor Ort geben wolle, dass nach Möglichkeit die Schulstandorte erhalten werden sollten. Statistisch gesehen habe man zu viele Lehrer, faktisch sei dies wohl nicht der Fall. Hier gelte es, genau zu eruieren. Frank Mentrup deutete auch an, dass man – wenn die Schülerzahlen am Gymnasium nach dem Doppel-Abitursjahrgang drastisch nach unten gingen – den Lehrern auch schmackhaft machen wolle, ihre Kräfte an einem beruflichen Gymnasiums oder bei der Inklusion von Sonderschülern etwa einzusetzen.

Der Staatssekretär betonte, dass er derzeit manche Dinge nur skizzieren könne. Er betonte jedoch, dass aber feststehe, dass die beschlossene Steuererhöhung bei der Grunderwerbssteuer zweckgebunden für junge Familien eingesetzt werde. Ab 2014 werde man das Land Baden-Württemberg stolze 68 Prozent aller Betriebskosten bei Kinderkrippen übernehmen. Auch sei sicher, so Mentrup weiter, dass die Sprachförderung zukünftig nicht erst im dritten Kindergartenjahr, sondern schon ab dem ersten Kindergartenjahr einsetzen würde.

Die noch unterschiedlichen Standpunkte zwischen Sozialdemokraten und Grünen bezüglich G8 versuche man nun mit einem neunjährigen Modellversuch an geplanten 44 Standorten als Kompromiss zu lösen.

Es tut sich also einiges: Die Landesregierung hat nach Meinung von Martin Blanc, Fraktionssprecher SPD im Knittlinger Gemeinderat, richtigerweise erkannt, dass eine Weiterentwicklung angesichts der gesellschaftlichen Veränderungen wichtig sei. In Knittlingen, so befand er, gehe man schon einen guten Weg und biete drei Schularten an der Verbundschule mit 900 Schülern an.

Zum Abschluss des spannenden und informativen Abends dankte Timo Steinhilper Staatssekretär Dr. Mentrup mit einem Weinpräsent aus der Fauststadt. Ein weiteres großes Dankeschön sprach der SPD-Kreisvorsitzende den Helferinnen und Helfern vom SPD-Ortsvereins Knittlingen aus, ohne deren Hilfe der Abend so nicht hätte statt finden können.

Landtagswahl 2011 - der Wechsel ist gelungen:

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

Dafür stehen wir:

1. Beste Bildung für alle:
Wir Sozialdemokraten werden für ein Baden-Württemberg sorgen, in dem in der Bildung und Ausbildung gleiche Chancen für alle Kinder und Jugendlichen herrschen Wir werden den skandalösen Zusammenhang von sozialer Herkunft und Bildungschancen in Baden-Württemberg aufbrechen. Wir werden daher den Unsinn

Werkrealschule und das Zwangs-G8 abschaffen. Sofort.

2. Kostenlose Betreuung:
Wir Sozialdemokraten werden für beste Förderung von Anfang an sorgen – mit einer komplett kostenlosen Betreuung im Kindergarten, finanziert durch das Land.

3. Studiengebühren abschaffen:
Wir Sozialdemokraten werden dafür sorgen, dass das uralte Versprechen, Aufstieg durch Bildung in Baden-Württemberg wieder eingelöst wird. Bildung wird mit uns Sozialdemokraten nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Die Studiengebühren werden mit der SPD wieder abgeschafft.

4. Gute Arbeit für alle:
Wir Sozialdemokraten werden Baden-Württemberg zum Musterland guter Arbeit machen. Wir werden uns für sichere und fair entlohnte Arbeitsplätze einsetzen, von denen die Menschen auch leben können. Die Schaffung neuer Arbeitsplätze durch den konsequenten Einsatz erneuerbarer Energien werden wir vorantreiben. Im Bundesrat wird sich eine SPD-geführte Landesregierung für die Einführung von flächendeckenden Mindestlöhnen in Deutschland stark machen.

5. Für eine neue Energiepolitik:
Wir Sozialdemokraten stehen für eine ökologisch nachhaltige und vernünftige Umwelt- und Energiepolitik sowie ein konsequentes „NEIN“ zur Atomkraft. Und das seit fast fünfundzwanzig Jahren - und nicht erst seit zwei Wochen.

6. Gute Infrastruktur im ländlichen Raum:
Wir Sozialdemokraten werden uns für eine weitere Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur im ländlichen Raum einsetzen. Der Enzkreis hat landesweit die mit Abstand schlechtesten Landesstraßen – hier werden wir schnell und konsequent Abhilfe schaffen.

7. Nachhaltiges Wachstum:
Wir Sozialdemokraten werden Baden-Württemberg stark für die Zukunft machen. Mit ökonomischer Vernunft, sozialer Gerechtigkeit und ökologischer Verantwortung.

8. Solide Finanzen:
Wir Sozialdemokraten werden die Verschuldung der öffentlichen Haushalte senken und mehr in Bildung, Betreuung, Forschung und Infrastruktur investieren. Wir werden mit mehr Finanzbeamten und der konsequenten Verfolgung von Steuersündern dafür sorgen, dass der Staat zu seinen ihm zustehenden Einnahmen kommt.

9. CDU/FDP-Kopfpauschale stoppen:
Gesundheit darf kein Luxusgut sein. Bei der Landtagswahl stehen auch die unsoziale Kopfpauschale, bei der der Chef genau so viel an Krankenversicherungsbeiträgen wie seine Sekretärin bezahlt, Vorkasse beim Arzt sowie Zuzahlungen zur Abwahl an.

10. Integration wird Chefsache:
Wir Sozialdemokraten sehen Vielfalt als Chance und weniger als Bedrohung an. Mit einem Staatsminister für Integration werden wir die Chancen und Talente aller Baden-Württemberger nutzen. Egal welcher Herkunft.

11. Gleichstellung verwirklichen:
Wir Sozialdemokraten werden durch die Einführung von Ganztagesbetreuung jeder Frau und jedem Mann im Land die gleichen beruflichen Chancen ermöglichen.

12. Mehr Demokratie:
Volksbegehren, Volksinitiativen und Volksabstimmungen sollen nach dem Willen von uns Sozialdemokraten in Zukunft zur demokratischen Kultur in Baden-Württemberg gehören. Wir Sozialdemokraten stehen für einen anderen Politikstil. Wir werden den Menschen zuhören, und nicht nach Gutsherrenart in Stuttgart entscheiden.

Sie sehen, es gibt viele gute Gründe, am 27. März zur Wahl zu gehen und der SPD und ihrem Spitzenkandidaten Dr. Nils Schmid sowie unserem Landtagsabgeordneten Thomas Knapp die Stimme zu geben.

Dr. Nils Schmid, Thomas Knapp, Timo Steinhilper und die SPD verdienen Ihr Vertrauen!

Wir vertrauen ihnen.

Der „ECHTE WECHSEL“ beginnt am 27. März – helfen Sie mit!

Ihr                                                                   Ihre
SPD-Ortsverein Knittlingen
                   SPD-Stadtratsfraktion Knittlingen
Jochen Escalante                                        Martin Blanc
Vorsitzender                                                 Fraktionsvorsitzender

 

Sicherheitsprobleme in Knittlingen?

Thomas Knapp schreibt an Innenminister Rech

Mühlacker, den 08. März 2011

Mühlacker/Stuttgart (p) – Thomas Knapp hat sich in einem Brief an den baden-württembergischen Innenminister Heribert Rech gewendet und diesen dazu aufgefordert, die personelle und sachlichen Ausstattung des Polizeipostens Maulbronn zu verbessern. Der dortige Polizeiposten ist neben der Stadt Maulbronn auch für die Stadt Knittlingen und die Gemeinde Sternenfels zuständig. Also für ein Einzugsgebiet von rund 17.000 Menschen.

Mittlerweile verfügt der Polizeiposten nur noch über ein Fahrzeug, da das zweite Fahrzeug ans Revier Mühlacker abgegeben werden musste. Das bedeutet, dass sich jetzt fünf Polizisten ein Auto teilen müssen.

Viele Bürger, aber auch Kommunalpolitiker wie beispielsweise Knittlingens Bürgermeister, sehen darin mögliche Sicherheitsprobleme. Aus der Sicht von Thomas Knapp zu recht. „Denn was passiert“ so der Landtagsabgeordnete, „wenn zwei Beamten mit dem Auto unterwegs sind und es geschieht plötzlich etwas in Knittlingen oder in Sternenfels?“ Thomas Knapp: „Das ist geradezu grotesk. Das ist Sicherheitspolitik nach Kassenlage!“

Laut Auskunft des örtlichen Polizeisprechers kann ein zweites Fahrzeug erst bei einer Personalstärke von sechs Mann angeschafft werden. Thomas Knapp hält dies für „bürokratische Erbsenzählerei“, die nichts mit der Realität zu tun hat und seiner Meinung nach „das Sicherheitsempfinden der Bürger gänzlich außer acht lässt.“ Zu mal diese sich schon jetzt – ebenfalls zu recht – fragen würden, wie man von Seiten der Polizei bei einer Personalausstattung von fünf Polizisten auf der einen und einem Zuständigkeitsbereich von 17.000 Menschen auf der anderen Seite von einer „gute Personalausstattung“ reden kann.

Thomas Knapp hat daher Heribert Rech eindringlich dazu aufgefordert, den Polizeiposten Maulbronn mit mehr Beamten auszustatten und sich darum zu kümmern, dass wieder ein zweites Einsatzfahrzeug nach Maulbronn abgestellt wird.

Timo Steinhilper

 

Thomas Knapp zu Besuch in Knittlingen

Für die Knittlingerinnen hatte der SPD-Landtagsabgeordnete über 100 rote Rosen dabei

Montag, den 28. Februar 2011

Mühlacker/Stuttgart (p) – Der SPD-Landtagsabgeordnete Thomas Knapp war am Montag, den 28. Februar zu Besuch in der Knittlinger Kernstadt. Begleitet wurde Thomas Knapp an diesem Tag vom Kreisvorsitzenden der SPD im Enzkreis und seinem Zweitkandidaten Timo Steinhilper sowie von SPD-Stadträtin Gisela Dannecker.

 

Während seines Besuches verteilte der SPD-Landtagsabgeordnete über 100 rote Rosen an die Knittlingerinnen. Daran anschließend stand Knapp im „Café Zeitlos“ noch für Gespräche zur Verfügung. „Ich habe im Laufe des Nachmittages viele nette und angenehme Gespräche geführt“, zog der SPD-Landtagsabgeordnete ein rundum positives Fazit seines knapp dreistündigen Besuches.

Timo Steinhilper

 

100 Jahre Internationaler Frauentag

Thomas Knapp: „Verheerende Bilanz der Gleichstellungspolitik in Baden-Württemberg“

Mühlacker, den 07. März 2011

Mühlacker/Stuttgart (p) – Thomas Knapp zieht anlässlich des 100. Internationalen Frauentages eine verheerende Bilanz der Gleichstellungspolitik für Baden-Württemberg. Der SPD-Landtagsabgeordnete: „Nach fast 60 Jahren CDU-Herrschaft werden Frauen in Baden-Württemberg noch immer strukturell stark benachteiligt. Hier herrscht bundesweit der höchste Unterschied im Lohnniveau zwischen Frauen und Männern und auch beim Frauenanteil an den politischen Mandaten stehen wir an letzter Stelle.“

Die Zeit der Sonntagsreden und wirkungslosen Selbstverpflichtungen sei vorbei, betont Knapp. „Wir brauchen ein umfassendes Gleichstellungsgesetz auf der Bundesebene – auch mit Wirkung für die Privatwirtschaft.“

Ein Skandal sei insbesondere das Handeln von Ministerpräsident Mappus. Trotz aktueller Diskussionen um eine Frauenquote in Aufsichtsräten habe er erst vor wenigen Wochen bei der EnBW die einzig noch verbliebene Frau auf der Anteilseignerseite aus diesem wichtigen Gremiums gekegelt. „Mit der Benennung von fünf Männern und nicht einer einzigen Frau für den Aufsichtsrat der EnBW hat der Ministerpräsident gegen das Chancengleichheitsgesetz unseres Landes verstoßen“, kritisiert der SPD-Landtagsabgeordnete scharf.

Im neugewählten Landtag will sich Thomas Knapp für verbindliche Regelungen zur Gleichstellung und Quoten für Frauen etwa für die Leitungsstellen in den Verwaltungen und den Hochschulen einsetzen. Eine wesentliche Voraussetzung für die Chancengleichheit sei auch der Ausbau der Kinderbetreuung. Thomas Knapp und die SPD werden den Rechtsanspruch der Eltern auf frühkindliche Bildung und Betreuung ihrer Kinder ab 2013 ohne Wenn und Aber umsetzen. CDU-Sozialministerin Stolz habe für den schleppenden Ausbau bereits die Gelbe Karte aus Berlin erhalten.

Timo Steinhilper

 

Jahreshauptversammlung der SPD in Knittlingen
 
– Fritz Appenzeller 40 Jahre in der SPD –
SPD-Landtagsabgeordneter Thomas Knapp zu Besuch in Knittlingen

Donnerstag, 10. Februar 2011

Im Vergleich zu den Vorjahren gut besucht war die diesjährige Jahreshauptversammlung der SPD Knittlingen zu der der bisherige Ortsvereinsvorstand für den 10. Februar 2011 eingeladen hatte.

Bei seinem Rückblick auf die Aktivitäten im abgelaufenen Jahr gedachte das bisherige Vorsitzenden-Trio – bestehend aus Andrea Link-Schwab, Martin Blanc und Jochen Escalante – zunächst des verstorbenen Mitglieds Heinz Steinhilper, das noch im vergangenen Jahr für 50 Jahre Mitgliedschaft in der SPD geehrt worden war. In der Folge ging Jochen Escalante dann nochmals kurz auf die Highlights des Jahres, wie den Roten Besen, die Teilnahme am Kinderferienprogramm 2010 oder aber auch auf den kommunalpolitischen Abend im November ein. Nach einer folgenden Diskussion und der Entlastung des Vorstand sowie des Kassiers Helmut Begero, dem wiederum eine vorbildliche Kassenführung bescheinigt wurde, wählte die Versammlung einen neuen Vorstand.

Martin Blanc und Jochen Escalante wurden in ihren bisherigen Funktionen als gleichberechtigte Vorsitzende des Ortsvereins bestätigt. Andrea Link-Schwab, die nicht mehr als Vorsitzende kandidierte, wurde von der Versammlung einstimmig als Beisitzerin in den neuen Ortsvereinsvorstand gewählt. In ihren Funktionen als Kassier und Schriftführerin wurden Helmut Begero bzw. Gisela Dannecker bestätigt.

Eine besondere Freude für die Mitglieder der Knittlinger SPD war es sowohl den SPD-Landtagsabgeordneten Thomas Knapp als auch den SPD-Kreisvorsitzenden und Ersatzkandidaten Timo Steinhilper begrüßen zu können. Thomas Knapp und Timo Steinhilper gratulierten dann auch gemeinsam mit den wiedergewählten Ortsvereinsvorsitzenden Martin Blanc und Jochen Escalante Fritz Appenzeller zu 40 Jahre Mitgliedschaft in der Partei. Fritz Appenzeller – Stimmenkönig der SPD bzw. auch des gesamten Gemeinderats bei verschiedenen Kommunalwahlen – gehörte dem Knittlinger Gemeinderat ab 1968 an. Gemeinsam mit seinen Fraktionskollegen Helmut Begero und Hans Schiffer prägte er die Politik der SPD im Knittlinger Gemeinderat über viele Jahre hinweg maßgeblich mit. Für seine Tätigkeit für die SPD Knittlingen, die er bis zum heutigen Tag als Kassenrevisor unterstützt wurde er mit einem Geschenkkarton Knittlinger Weine ausgezeichnet.

Im Anschluß daran nutzten die anwesenden SPD-Mitglieder die Gelegenheit um noch ausgiebig mit dem SPD-Landtagsabgeordneten über die bevorstehende Landtagswahl zu diskutieren. Thomas Knapp appellierte an die Knittlinger SPD den greifbaren Wechsel in Baden-Württemberg mit viel persönlichem Engagement zu unterstützen. Er zeigte sich überzeugt, dass es ein Wechsel der Landesregierung in den vergangenen Jahrzehnten noch nie so greifbar gewesen sei. In einer sehr lebhaften Diskussion wurden die aktuellen politischen Themen diskutiert. Großen Raum nahm hierbei die Diskussion um den eigenmächtigen Alleingang von Ministerpräsident Mappus beim Kauf der EnBW-Aktien sowie eine familienfreundliche Bildungspolitik einer hoffentlich SPD-bestimmten Landesregierung ein.

 

Mehr Geld für den Straßenerhalt dank SPD-Aktion „Holterdiepolter“

Thomas Knapp: „Die SPD hat erreicht, dass in diesem Jahr doppelt so viele Landesstraßen saniert werden können wie ursprünglich von CDU und der FDP vorgesehen.“

Mühlacker, den 1. Februar 2011

Mühlacker/Stuttgart (p) – Der Zustand der Landesstraßen ist miserabel. Das mussten CDU und FDP, seit Jahren zuständig für die Infrastruktur im Land, bereits 2008 einräumen. Schon damals waren nach ihren eigenen Angaben 44 Prozent der Landesstraßen in einem schlechten bis sehr schlechten Zustand. Der harte Winter hat diese Situation noch verschlechtert, dass spürt fast jeder Autofahrer jeden Tag.

Schuld ist einzig und alleine die schwarz-gelbe Landesregierung.1995 hatte sie ermittelt, dass der jährliche Bedarf für Erhaltungsinvestitionen 86,9 Millionen Euro beträgt. Tatsächlich investierte sie zwischen den Jahren 1995 und 2010 im Durchschnitt gerade einmal 40,7 Millionen Euro im Jahr. Insgesamt gesehen hat die Landesregierung gegenüber ihren 1995 angesetzten Zielvorgaben 739,5 Millionen Euro zu wenig für den Erhalt ausgegeben. Der SPD-Landtagsabgeordnete Thomas Knapp: „Ein solches Gebaren macht deutlich, dass die Landesregierung sich nicht für den Erhalt der Straßen interessiert und ihren Verfall sogar bewusst in Kauf nimmt.“

Auch für 2011 waren wieder nur 50 Mio. Euro im Haushalt eingestellt. Durch die erfolgreiche Landesweite Aktion „Holterdiepolter – SPD und ACE suchen die schlechteste Landesstraße Baden-Württembergs“ hat die SPD den Finger immer wieder in die Wunde gelegt. Und siehe da: Die Mittel für den Erhalt wurden zwei Mal erhöht, auf inzwischen 105 Mio. Euro. Thomas Knapp: „Durch den starken Druck der Bürger und der SPD ist es uns gelungen, dass dieses Jahr mehr als doppelt so viele Straßen saniert werden können wie ursprünglich vorgesehen.“ Dies sei ein wichtiger Erfolg, da unterlassene Investitionen in den Erhalt von Straßen Schulden seien, die wir der nachfolgenden Generation hinterlassen würden, so Knapp weiter.

Wenn eine Landesregierung hier spare, treffe sie das Land gleich dreifach. Zum Ersten würden die Bürger auf maroden Straßen vielfach erhöhten Unfallrisiken ausgesetzt. Der autofahrende Steuerzahler habe aber einen Anspruch auf ein intaktes Verkehrswegenetz. Zum Zweiten treffe eine vernachlässigte Straße die Wirtschaft, die eine gute Infrastruktur benötigt. Und zum Dritten würden die Finanzlasten erhöht, da der Erhalt der Straßen umso teurer werde, je länger die Sanierung auf sich warten lasse, unterstreicht Thomas Knapp. Somit werden spätere Generationen über Gebühr belastet.

Wenn jetzt kurz vor der Wahl die CDU durchs Land tingele und sich vor den Bürgern Stolz als Infrastrukturpartei gebäre, die die Mittel für den Erhalt erhöht habe, so sei das nichts als blanker Hohn. Knapp: „Dass es die CDU seit 1995 in diesem Jahr zum ersten Mal schafft ihre eigenen Vorgaben umzusetzen, ist ein Armutszeugnis und kein Grund zur Selbstbeweihräucherung.“

Timo Steinhilper

 

Winterwanderung mit Thomas Knapp MdL

Sonntag, 23. Januar 2011, Wette - Hohenklingen

Der SPD-Ortsverein Knittlingen lädt alle Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Knittlingen und den Stadtteilen recht herzlich zu seiner Winterwanderung, am Sonntag, den 23. Januar ein. Mit von der Partie wird auch der SPD-Landtagsabgeordnete Thomas Knapp sein.

 

Von der „Wette“ in Hohenklingen führt die Strecke über Knittlingen und Kleinvillars ins „Bahnhöfle“ nach Ölbronn. Treffpunkt ist an der „Wette“ um 13:30 Uhr. Gegen 15:00 Uhr wird am Rathaus in Knittlingen eine kurze Pause mit hausgemachtem Glühwein und heißem Tee eingelegt. Gegen 17:00 Uhr wird das „Bahnhöfle“ in Ölbronn erreicht. Dort wird die Wanderung bei einem Glas Wein und einem Vesper gemütlich ausklingen.

Ein Heimfahrdienst vom „Bahnhöfle“ ist organisiert.

Weitere Informationen gibt es bei Martin Blanc (Tel. 51 36, Email: mablanc(at)web.de) oder bei Timo Steinhilper (Tel. 95 89 35, Email: t.steinhilper(at)spd-online.de).

 

Endlich mehr Mittel für den Sport!

Thomas Knapp: „Die Landesregierung hat sich nach einer langen Hängepartie endlich bewegt und kommt der Forderung von SPD und Sportverbänden nach!“

Mühlacker, den 17. Januar 2011

Mühlacker/Stuttgart (p) – Der monatelange Druck zeigt endlich Wirkung. Die Landesregierung hat sich dazu durchgerungen gemeinsam mit den Sportverbänden den Solidarpakt Sport II zu verabschieden. Die Verbesserung des Solidarpaktes Sport zwischen Land Baden-Württemberg und dem organisierten Sport in Baden-Württemberg war überfällig. Die Sportverbände hatten zu Recht darauf hingewiesen, dass die einst von Ministerpräsident Oettinger festgeschriebene mehrjährige Sportförderung nicht mehr auskömmlich war. Sowohl die Inflationsrate als auch neu hinzugekommene bzw. unterfinanzierte Sportaufgaben berechtigten zu einer Korrektur nach oben.

Allerdings erfolgte diese Korrektur nicht in der von der SPD geforderten Höhe. Bereits im August 2009 hatte die SPD-Landtagsfraktion gemeinsam mit den Sportverbänden die CDU aufgefordert, die Mittel von 64,9 Mio. Euro um 7,8 Mio. Euro pro Jahr zu erhöhen. Thomas Knapp: „Mit den von uns geforderten Mitteln hätten wir den Sport für die nächsten fünf Jahre auf eine solide finanzielle Grundlage gestellt. Die jetzige Erhöhung von ca. 3,3 Mio. Euro im Jahr ist Inflationsbereinigt nicht viel mehr als ein Nasenwasser.“

Zudem bleibe das Unbehagen, dass das Land mit dem ehrenamtlichen Sport weiterhin Defizite in seiner Bildungsförderung kaschieren wolle, so Thomas Knapp weiter.

Die Sportvereine in Baden-Württemberg leisten einen sehr wichtigen Beitrag zur Stabilisierung unserer Gesellschaft. Sie bieten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen eine Plattform, sich sinnvoll zu beschäftigen, Gemeinschaft zu erleben, sich fit zu halten und sich zu engagieren. Dadurch ersparen die Sportvereine dem Staat und den Sozialkassen viel Geld, da Sport den Durchschnittsbürger gesund und viele Jugendlichen von dummen Gedanken abhält.

Doch die Vereine bringen sich inzwischen auch verstärkt an den Ganztagsschulen ein. Zwar könne dieses Engagement nach Auffassung der SPD-Landtagsfraktion nur als Übergang akzeptiert werden. Trotzdem müssten für die Zeit, in der die Landesregierung ihre Sparpolitik auch auf dem Rücken der Vereine ausübe, die die Jugendbegleiterprogramme unentgeltlich organisieren, zumindest teilweise die Verantwortlichen entschädigt werden.

Thomas Knapp: „Daher hätte der Solidarpakt II nicht nur mit dem Inflationsausgleich, sondern darüber hinaus mit zusätzlichen Mitteln für die in jüngster Zeit neu hinzugekommenen Leistungen der Vereine aufgestockt werden müssen.“

Timo Steinhilper

 

Rote Weinprobe

Sonntag, 05. Dezember 2010, Alte Schule Diefenbach

Bericht vom Mühlacker Tagblatt

65. Jahrestag der Wiedergründung der SPD nach dem 2. Weltkrieg

Freitag, 26. November 2010, Firma SITA

SPD-Kreisvorsitzender Timo Steinhilper: „Die Wiege der Landes-SPD steht in unserer Stadt!“

An die Wiederauferstehung der baden-württembergischen Sozialdemokratie nach dem Zweiten Weltkrieg ist am 26. November im Evangelischen Gemeindehaus in Knittlingen erinnert worden. Auf den Tag genau vor 65 Jahren ist der damalige SPD-Landesverband Württemberg-Baden in der Kanne-Post in Knittlingen gegründet worden. Der erste Landesverband auf dem Gebiet des heutigen Bundeslandes Baden-Württemberg. Aus diesem Anlass luden der SPD-Ortsverein Knittlingen und der SPD-Kreisverband Enzkreis zu einer kleinen Feier ein, um an die Männer und Frauen der ersten Stunde zu erinnern, um die politische Gegenwart zu beleuchten und vor allem den Blick in die Zukunft zu richten.

Neben dem SPD-Landtagsabgeordneten Thomas Knapp aus Mühlacker sowie vielen Parteimitgliedern aus dem Enzkreis, konnte SPD-Kreisvorsitzender Timo Steinhilper auch seinen Kollegen aus dem benachbarten SPD-Kreisverband Karlsruhe-Land, René Repasi aus Stutensee, begrüßen. Ebenso den Vorsitzenden der Jungsozialisten im Enzkreis, Dominique Köppen aus Königsbach-Stein, die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der sozialdemokratischen Frauen Pforzheim-Enzkreis (AsF), Uschi Bodemer aus Remchingen sowie den SPD-Landtagskandidaten für den Wahlkreis 42 „Pforzheim“, den 1. Bevollmächtigten der IG Metall Pforzheim, Martin Kunzmann.

Seitens des Knittlinger SPD-Ortsvereins begrüßte Martin Blanc die knapp 50 Gäste und stellte die Stadt Knittlingen sowie ihre Teilorte vor.

Warum sich die Sozialdemokraten ausgerechnet ein Lokal in Knittlingen für ihre Neugründung aussuchten, ergründeten Timo Steinhilper und der SPD-Landtagsabgeordnete Thomas Knapp. Die Großstädte lagen 1945 in Schutt und Asche, Millionen Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten suchten Zuflucht im Westen - infolge dessen war die Lebensmittelversorgung in Städten wie Karlsruhe, Stuttgart oder Mannheim kritisch. „Auf dem Land dagegen war die Infrastruktur noch halbwegs erhalten“, sagte Steinhilper, dessen kürzlich verstorbener Großvater als „junger Spund“ die SPD-Gründung in der Kanne-Post noch miterlebte.

Gedenken der Wiedergründung der SPD vor 65 Jahren:
Dominique Köppen, Timo Steinhilper,, Thomas Knapp MdL, SPD-Generalsekretär Peter Friedrich MdB, René Repasi, Uschi Bodemer, Martin Kunzmann und Martin Blanc
(von links nach rechts) Foto: SPD-Kreisverband Enzkreis
Ein weiterer, nicht zu unterschätzender Grund, war neben der günstigen Lage von Knittlingen, an der „Schweißnaht“ der beiden Landesteile, also auf halbem Wege zwischen den ehemaligen Landeshauptstädten Karlsruhe (Baden) und Stuttgart (Württemberg), die freundschaftlichen, persönlichen Beziehungen des damaligen Kannen-Wirts Wezel zu sozialdemokratischen Größen, wie dem ehemaligen Reichstagsabgeordneten und Landesvorsitzenden der SPD in Württemberg, Karl Hildenbrand, ebenfalls einem gebürtigen Knittlinger oder aber dem späteren Innenminister Fritz Ulrich aus Heilbronn. Schmunzelnd fügte Thomas Knapp hinzu, „dass der gute Wein von der Reichshalde der Wahl von Knittlingen als Ort der Gründungsversammlung sicherlich auch nicht geschadet hat“.

Überliefert sei, so Knapp, dass der frühere SPD-Reichstagsabgeordnete und spätere Innenminister Fritz Ulrich mit zu in Knittlingen anwesenden Gründervätern gehörte. Ulrich war es auch, der die Willkürherrschaft des NS-Regimes gegenüber dem politischen Gegner am eigenen Leib zu spüren bekam. Thomas Knapp: „Er wurde 1933 aus einer Sitzung des Reichstags heraus verhaftet“. Der energiepolitische Sprecher der SPD im Landtag erinnerte an Ulrichs herausragende Leistungen während dessen Amtszeit als Innenminister von Baden-Württemberg. In seiner Amtszeit wurden unter anderem die Gemeinde- und die Landkreisordnung für Baden-Württemberg Gesetz, ferner wurden der Finanzausgleich geregelt, eine demokratische Polizei aufgebaut und die Bodensee-Wasserversorgung gegründet. „Die Verfassungsmedaille des Landes Baden-Württemberg in Gold wurde ihm 1956 als ´Geschenk´ übergeben, da er Orden und Ehrenzeichen generell ablehnte“, so Thomas Knapp über den bescheidenen Fritz Ulrich.

Es gelte, die historischen Leistungen der SPD für die Demokratie hochzuhalten und daran zu erinnern, sagte der Gastredner des Abends, SPD-Landesgeneralsekretär Peter Friedrich. „Zukunft braucht Herkunft“, betonte Friedrich in seiner Festrede immer wieder. Energisch widersprach er Aussagen, wonach lange Entscheidungsprozesse die Entwicklung hemmten und das Ringen um Mehrheiten wachstumsfeindlich sei. Dagegen forderte der Konstanzer SPD-Bundestagsabgeordnete und Generalsekretär der Landes-SPD mehr Transparenz, mehr Bürgerbeteiligung. Die Menschen seien die „entleerte Demokratie“ von oben herab leid.

Zum Abschluss des gelungenen abends bedankte sich Timo Steinhilper noch einmal recht herzlich bei allen Mitwirkenden, insbesondere den Helferinnen und Helfern des SPD-Ortsvereins sowie beim Musikverein Freudenstein für die feierliche, musikalische Umrahmung. Ein besonderes Dankeschön richtete Steinhilper an den trotz schwieriger Straßen und Wetterverhältnisse aus Berlin angereisten „SPD-General“ Peter Friedrich. Als Lohn durfte dieser ein hochkarätiges Knittlinger Weinpräsent mit auf seinen Heimweg nehmen.

 

 

 

Kinderferienprogramm 2010: "Was geschieht mit unserem Müll"

Freitag, 10.September.2010, Firma SITA

Wie jedes Jahr veranstaltete der SPD Ortsverein Knittlingen zusammen mit den Freunden des spanischen Club Cultural wieder ein Tag des gemeinsame Knittlinger Kinderferienprogramms. Thema war in diesem Jahr:" Was geschieht mit unserem Müll?".

Um diese Frage zu beantworten fuhren wir mit dem Bus zur Firma SITA nach Maulbronn West zur Müllsortieranlage. Nach einem kleinen Film durften die Kinder die Müll-Sortieranlage besichtigen. Jeder musste eine Warnweste anziehen, weil im Sortierbereich Radlader und Kräne den Abfall transportieren.

In der Anlage selbst werden unsere Abfälle aus den grünen Tonnen so sortiert, dass man sie als Aluminium, Papier, Kunststoffe und Restmüll wieder verwenden kann. Die grobe Sortierung wird von Maschinen vorgenommen. Für die feine Sortierung sind aber immer noch Menschen die besten "Sortiermaschinen". Männer und Frauen stehen an den Bändern und entscheiden welche Teile des Mülls zu welcher Sorte gehört. Damit entsteht einer Sortierqualität die die industrielle Wiederverwertung unserer Abfälle ermöglicht.

Die Kinder lernten dabei, dass es wichtig ist dass man zu Hause in die grüne Tonne möglichst saubere Abfälle werfen soll und die Trennung nach "Rund" und "Flach" beachten muss.

Wir möchten uns hierbei auch bei der Firma SITA bedanken, dass wir diese Besichtigung machen konnten.

Nach der Besichtigung war es Zeit uns zu stärken, was wie jedes Jahr unsere Organisationsleiter Thomas Stephan mit seinen Helfern übernahm.

Eine anschließende kleine Wanderung führte uns zur Bushaltestelle beim Aalkistensee. Von dort fuhren wir wieder mit dem Bus zurück nach Knittlingen.

 

Ehrungsabend des SPD-Ortsvereins Knittlingen

Freitag, 7.Mai 2010, WG Knittlingen

Knittlingen. (TS) Zu ehren langjähriger Mitglieder veranstaltete der SPD Ortsverein Knittlingen dieser Tage einen Ehrungsabend in den Räumlichkeiten der Weingärtnergenossenschaft Knittlingen. „Es ist uns ein Bedürfnis, uns bei unseren langjährigen und verdienten Mitgliedern zu bedanken“, so Ortsvereinsvorsitzender Jochen Escalante in seiner kurzen Begrüßungsansprache. Aus diesem Grunde, so Escalante weiter, war man im Vorstand des SPD-Ortsvereins schnell übereingekommen, dass man eigens dazu eine kleine, aber feine Ehrungsveranstaltung, im Kreise der Knittlinger SPD-Familie organisieren wolle.

Als Örtlichkeit hatten sich die Fauststädter Genossen dafür die Räumlichkeiten der Knittlinger Weingärtnergenossenschaft ausgeguckt. Etwa dreißig Parteimitglieder und Freunde der Knittlinger SPD waren dann auch an diesem Abend der Einladung gefolgt. Unter ihnen auch der Vorsitzende des SPD-Kreisverbandes Enzkreis, Timo Steinhilper.

Als Laudator konnten der Ortsvereinsvorstand um Jochen Escalante und Fraktionsvorsitzenden Martin Blanc, Königsbach-Steins Bürgermeister und langjährigen SPD-Landtagsabgeordneten und SPD-Kreisvorsitzenden, Bernd Kielburger, gewinnen. Er freue sich, so Kielburger zu Beginn seines Vortrags, „wieder einmal zu Gast bei der Knittlinger SPD sein zu dürfen“. Mit der Knittlinger SPD verbinde er neben vielen erfolgreichen Wahlkämpfen, ungezählte schöne Stunden im Kreise der Ortsvereinsmitglieder.

Bürgermeister Bernd Kielburger ehrt Alt-Ortsvorsteher Heinz Steinhilper für 50 Jahre SPD-MitgliedschaftBürgermeister Bernd Kielburger ehrt Alt-Ortsvorsteher Heinz Steinhilper für 50 Jahre SPD-Mitgliedschaft

Für 50 Jahre Mitgliedschaft in der SPD ehrte Kielburger, gemeinsam mit Jochen Escalante und Timo Steinhilper, Guido Henle und Altortsvorsteher Heinz Steinhilper (beide aus Freudenstein-Hohenklingen).

„Guido Henle ist ein Beispiel dafür, dass man sich nach Erreichen des beruflichen Ruhestands vermehrt in der SPD engagieren kann“, so Jochen Escalante über den Jubilar, der die Knittlinger SPD in den vergangenen Jahren immer wieder auf Kreisparteitagen und Konferenzen als Delegierter vertreten hat.

Bernd Kielburger ging auf die Verdienste von Heinz Steinhilper ein. Als langjähriger Stadt- und Ortschaftsrat habe dieser über Jahrzehnte den Stadtteil Freudenstein-Hohenklingen in den städtischen Gremien mehr als gut vertreten. Er hob vor allem Steinhilpers Wirken in den 15 Jahren (1994 bis 2009) seiner Tätigkeit als Ortsvorsteher des Doppelorts hervor.

Für 40 Jahre SPD-Mitgliedschaft durften Hans Schiffer und Helmut Begero Ehrungen entgegennehmen.

Hans Schiffer, der in zwei Landtagswahlkämpfen (1992 und 1996) Bernd Kielburger als Zweitkandidat unterstützte, habe so Kielburger, „mit seiner Arbeit als Ortsvereinsvorsitzender den Grundstein für die späteren Erfolge der Sozialdemokraten in der Stadt gelegt.“ Er erinnerte auch an Schiffers Wirken als langjähriger Knittlinger Stadtrat und Landesvorsitzender der SPD-Arbeitsgemeinschaft der Selbstständigen sowie auf dessen ehrenamtliches Engagement in diversen Knittlinger Vereinen und Institutionen.

„Spricht man über sozialdemokratische Kommunalpolitik in Knittlingen, dann fällt unweigerlich der Name Helmut Begero“, so Bernd Kielburger. Helmut Begero, der in seiner knapp vierzig jährigen Amtszeit als Stadtrat lange Jahre als Stellvertretender Bürgermeister und Fraktionsvorsitzender fungierte, sei der Beweis dafür, dass Sozialdemokraten für eine gute und verlässliche Kommunalpolitik stünden, die die Bürger und deren Interessen engagiert vertrete. Kielburger erinnerte auch an Helmut Begeros langjähriges Wirken im Kreistag des ehemaligen Landkreises Vaihingen und später im Kreistag des Enzkreis. „Du warst als Knittlinger immer unser Experte in Umwelt- und Abfallfragen“ lobte Kielburger Begeros stets kundige Kreistagsarbeit, der heute noch als Mitglied im Ortsvereinsvorstand für die Kassenführung zuständig ist.

v.l.n.r. Hans Schiffer, SPD-Kreisvorsitzender Timo Steinhilper, Guido Henle, Peter Themsen, Helmut Begero, Bürgermeister Bernd Kielburger Für dreißig Jahre Mitgliedschaft wurde abschließend Peter Themsen geehrt. Themsen, der lange Jahre als Ortsvereinsvorsitzender der Knittlinger SPD agierte, „war und ist ein im besten Sinne des Wortes unbequemer und kritischer Wegbegleiter seiner Arbeit und der der SPD gewesen“ so Bernd Kielburger. Er hoffe, so Kielburger weiter, dass Peter Themsen diese Eigenschaften noch lange in seine Arbeit als Mitglied im Knittlinger Ortsvereinsvorstand und als Delegierter einbringe.

Zum Abschluss der Ehrungen ergriffen Fraktionsvorsitzender Martin Blanc und Kreisvorsitzender Timo Steinhilper das Wort. Martin Blanc bedankte sich noch einmal im Namen des gesamten Ortsvereins bei den Jubilaren für ihre Treue zur SPD. Steinhilper erinnerte in seinem Grußwort an die lange und gute Tradition sozialdemokratischer Politik in Knittlingen. „Nicht umsonst, so der Kreisvorsitzende schmunzelnd, „sei die SPD in Württemberg-Baden nach dem 2. Weltkrieg in Knittlingen wiedergegründet worden.“

Mit einer Weinprobe, durchgeführt von Markus Scholl von der Weingärtner Genossenschaft Knittlingen und einem Diavortrag mit alten Erinnerungsfotos aus dem umfangreichen Bildarchiv des SPD-Ortsvereins, klang der Ehrungsabend bei politischen Gesprächen und einem guten Glas Knittlinger „Rotem“ aus.

 

„Roter Besen 2010“ des SPD-Ortsvereins Knittlingen

Sonntag, 7.März 2010, ASV Vereinsheim

(TS) Der SPD Ortsverein Knittlingen hat dieser Tage wieder zu seinem traditionellen „Roten Besen“ ins Knittlinger Angelsportvereinsheim eingeladen. Auch dank des Einsehens von Petrus mit der Knittlinger SPD war die diesjährige Auflage des Roten Besens wieder ein voller Erfolg. Das Wetter hielt und die Knittlinger Genossen konnten sich wieder einmal über einen regen Besuch freuen.

Von 11.00 bis weit nach 17.00 Uhr waren am Sonntag, den 7. März die Tische im Angelsportvereinsheim an der Freudensteiner Straße voll besetzt. Sowohl Besucher aus Knittlingen, den Teilorten, des spanischen „Club Cultural“ als auch Freunde des SPD Ortsvereins aus der näheren und weiteren Umgebung, durften wieder zahlreich begrüßt werden.

Neben weißen und roten Weinen aus Knittlingen, Apfelsaft aus naturbelassenen Hohenklingener Streuobstwiesen hatte die SPD Knittlingen traditionell Schnitzel mit Kartoffelsalat und Salzfleisch mit Kraut aus der eigenen Küche zu bieten. Das Angebot wurde am Mittag mit Kaffee und von den Mitgliedern und Freunden des SPD-Ortsvereins gebackenen Kuchens abgerundet.

Erfreut zeigten sich die Helferinnen und Helfer der Knittlinger SPD, darunter auch der SPD-Kreisvorsitzende Timo Steinhilper aus Hohenklingen, über den Besuch des SPD-Landtagsabgeordneten Thomas Knapp und der SPD-Bundestagsabgeordneten Katja Mast sowie von Abordnungen der Nachbarortsvereine aus Bretten und Sternefels.

Thomas Knapp und Katja Mast nutzen ihren Besuch in Knittlingen zu einigen Ausführungen zur aktuellen politischen Lage, sowohl im Bund als auch im Land. Thomas Knapp gratulierte dem „Frontmann“ der Knittlinger SPD-Gemeinderatsfraktion, Martin Blanc aus Kleinvillars, noch nachträglich zu seinem 50. Geburtstag – den er am Abend zuvor noch im Angelsportvereinsheim gefeiert hatte.

Den Gästen stand außerdem das Programmpapier der SPD Gemeinderatsfraktion zur Information zur Verfügung. Die Knittlinger Kommunalpolitiker der SPD aktualisieren dieses Papier laufend. In ihm ist festgelegt, was nach Meinung der SPD Gemeinde- und Ortschaftsräte wichtig ist und für die Stadt umgesetzt werden sollte. Das Programm steht auch im Internet unter http://www.spd-knittlingen.de/ zur Verfügung.

Für die Knittlinger SPD sowie und die Ortschafts- und Gemeinderäte ist der Rote Besen immer wieder eine wichtige Veranstaltung um in persönlichen Gesprächen über die Kommunal-, Landes- und Bundespolitik zu informieren und von den Knittlinger Bürgerinnen und Bürgern zu erfahren, „wo der Schuh drückt“.

 

Jahreshauptversammlung 2010 der SPD Knittlingen

Dienstag, 11 Januar 2010 19:30Uhr, Clubhaus

Hoffnung beim Start ins neue Jahr.

Bei winterlichen Straßen trafen sich die Mitglieder des SPD Ortsverein Knittlingen im Clubhaus des FV Knittlingen. Der Vorsitzende Jochen Escalante begrüßte die Anwesenden und zeigte Verständnis, dass sich die Abgeordneten Katja Mast MdB und Thomas Knapp MdL für den Abend entschuldigt hatten.

In seinem Rückblick erinnerte der Vorsitzende an die vielen Aktivitäten des SPD Ortsvereins zu den Wahlen des vergangenen Jahres. Dabei erfuhren die Genossen starke Unterstützung durch Katja Mast MdB und Peter Simon MdEP. Auch wenn die SPD sich in Knittlingen noch einigermaßen behaupten konnte, sei das Ergebnis bei allen drei Wahlen sehr unbefriedigend gewesen. Beim Blick nach vorn konzentriere sich die Arbeit der örtlichen SPD zunächst auf die Vorbereitung des "Roten Besen" am 7. März. Danach stehen aber thematische Veranstaltungen im Vordergrund.

Neben der Wirtschafskrise bedrücke die Mitglieder die entstehende Verarmung auch arbeitender Bevölkerungskreise bei gleichzeitigen Steuergeschenken der neuen Bundesregierung an ihr bessergestelltes Klientel. Aber auch die verfehlte Bildungspolitik der Landesregierung verdiene kritische Betrachtung. Mit dem Europaabgeordneten Peter Simon versuche man landwirtschaftliche und Verbraucherthemen aufzugreifen. Für die zahlreichen Ehrungen im Ortsverein gedenke man eine eigene Veranstaltung aufzuziehen. Als Vertreter der SPD Knittlingen bei den Kreisdelegiertenversammlungen wurden Martin Blanc, Karin Feilcke, Gisela Dannecker und Tom Stephan gewählt. Bei der Kreisversammlung zur Landtagswahl wird die örtliche SPD von Martin Blanc, Timo Steinhilper Gisela Dannecker und Karin Feilcke vertreten.

Der Vorsitzende der SPD Gemeinderatsfraktion Martin Blanc forderte in der Diskussion zur aktiven und hoffnungsvollen Gestaltung der Zukunft auf und fand dabei Unterstützung durch den Kreisvorsitzenden Timo Steinhilper. Jochen Escalante Schloss die lebhafte, harmonische Hauptversammlung und wünschte den Mitgliedern und den Bürgern von Knittlingen ein erfolgreiches neues Jahr.

 

Schulung am neuen Fahrkartenautomat an der Stadtbahnhaltestelle Kleinvillars

Samstag, 19 Dezember 2009

Das Bus & Bahn-Team des VPE bot zusammen mit der SPD Knittlingen eine Schulung am neuen Fahrkartenautomaten in Knittlingen-Kleinvillars an. Die Bürger konnten sich zwischen 11:00 Uhr und 12:00 Uhr an Ort und Stelle über die Funktionsweise der neuen Fahrkartenautomaten an der Haltestelle Kleinvillars informieren.

Insbesondere Gelegenheitsfahrer und ältere Menschen stehen vor einigen Hürden. Durch die Schulung konnten Hemmschwellen und Ängste abgebaut werden. Es wurde gezeigt, wie einfach es ist, günstige und passende Tickets aus den Automaten zu erhalten. Aber nicht nur erleben, sondern auch selbst ausprobieren stand auf der Tagesordnung der Schulung.

Dank gilt Herrn Jörg Soulier vom Bus & Bahn-Team der diese Schulung ehrenamtlich durchgeführt hat.

Informationen und Anregungen gibt es unter:
Koordinationsstelle Bus & Bahnteam,
Telfonnummer (07231) 39 30 55, oder per
E-Mail unter : busundbahn-team@web.de

Der Stadtbahnhalt Kleinvillars ist besonders für Fahrten nach Stuttgart interessant. Es werden schnelle Verbindungen angeboten die in gerade mal 48 bzw 50 min mit einmaligem Umsteigen für 21€ nach Stuttgart und zurück führen. (siehe Auszug)

"Kinderferienprogramm 2009 "Stadtralley"

Knittlingen, Freitag den 11. September 2009, Kinderferienprogramm - "Stadtralley"

Kennst du dich in Knittlingen aus?

Mach mit bei der Stadtralley, hier lernst du Knittlingen mal so richtig kennen.

Treffpunkt: Schulhof Knittlingen
Uhrzeit: Beginn: 14..00 Uhr; Ende gegen 17.00 Uhr
Veranstalter: SPD Ortsverein und Club Cultural

Infostand des SPD-Ortsvereins Knittlingen

Knittlingen. (ts)

Der SPD-Ortsverein Knittlingen sowie die Kommunalwahlkandidaten der SPD bedanken sich recht herzlich bei allen Besuchern unseres Infostands am vergangenen Samstag vor der Bäckerei Sauber in der Kalkofenstraße in Knittlingen. Wir werden ihre zahlreich gemachten Anregungen aufnehmen und in unsere kommunalpolitische Arbeit der nächsten Jahre mit einfließen lassen.

Infostand der Knittlinger SPD am vergangenen Samstag  von links nach rechts: Timo Steinhilper, Daniel Escalante, Gisela Dannecker, Jörg Steinhilper, Andrea Link-Schwab, Michael Arnold und Dieter Laubert

Haben Sie ebenfalls Fragen, oder Anregungen, die Sie uns mitteilen möchten? Wenn ja, dann laden wir Sie recht herzlich zu unserem nächsten Infostand am Samstag, den 30. Mai von 08:30 bis 12:00 Uhr auf dem Wetteplatz in Hohenklingen ein.

Lernen Sie unsere Gemeinderats-, Ortschaftsrats- und Kreistagskandidaten kennen und diskutieren Sie mit Ihnen bei einer Tasse Kaffee über die Zukunft unserer Stadt.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und Ihre Fragen!

 

 

SPD-Kandidaten auf Visite in Freudenstein-Hohenklingen

K.-Freudenstein-Hohenklingen (ts) Am Donnerstag, den 14. Mai informierten sich die SPD-Kandidaten für die Gemeinderats- und Ortschaftsrats- und Kreistagswahl über anstehende Maßnahmen und Probleme in der Ortschaft Freudenstein-Hohenklingen.

Fraktionsvorsitzender Martin Blanc sowie Stadt- und Ortschaftsrat Günter Hauf begrüßten die Kandidatinnen und Kandidaten zu Beginn der Visite vor der Mehrzweckhalle. Gleich zu beginn wiesen sie auf eine kommunalpolitische Besonderheit des Doppelortes hin: Freudenstein-Hohenklingen hat, neben den beiden Neuenbürger Stadtteilen Dennach und Waldrennach, als einziger Ort im Enzkreis eine Ortschaftsverfassung mit Ortschaftsrat und Ortsvorsteher. Diese Besonderheit gelte es für die Zukunft zu erhalten und zu stärken, so die beiden.

Vom Treffpunkt bei der Mehrzweckhalle gingen die Kandidatinen und Kandidaten zum Gewann „Kessel-Kirchhecke“, um das seit vielen Jahren kommunalpolitisch diskutierte Neubaugebiet vor Ort in Augenschein zu nehmen. Günter Hauf erklärte an dieser Stelle noch einmal die Intension der SPD in Sachen Neubaugebiete. Die Knittlinger SPD befürwortet die Neuausweisung von Wohnbaugebieten, gerade in den Teilorten. Damit soll auch den Stadtteilen zukünftig eine Eigenentwicklung möglich sein. Denn, nur durch den Zuzug neuer Einwohner, bzw. den Erhalt junger Familien am Ort, kann auch die bisherige Infrastruktur (Kindergarten, Schule, Bankfilialen, für den örtlichen Bedarf benötigter Einzelhandel) in den Stadtteilen aufrecht erhalten werden.

Die SPD-Kandidaten vor dem Kindergarten in Freudenstein-Hohenklingen.

Foto: SPD-Knittlingen

Das „Wohnbaugebiet Kessel-Kirchhecke“ soll nach dem Willen der Knittlinger SPD so schnell als irgendwie möglich realisiert werden. Gemeinderats- und Kreistagskandidat Timo Steinhilper mahnte hierbei eine starke finanzielle Beteiligung der Stadt bei diesem für die Ortschaft so eminent wichtigen Projekt an. Es sei für die Bürger in Freudenstein und Hohenklingen nicht verständlich, so der SPD-Kreisvorsitzende weiter dass sich die Stadt im Knittlinger Römerweg derart stark finanziell engagiere, dies aber für das Gebiet „Kessel-Kirchhecke“ ablehne. Es entstehe der Eindruck, „das hier mit zweierlei Maß gemessen wird.“

Nächste Station der SPD-Kandidaten war die Grundschule in Freudenstein. Unterricht in kleinen Klassen, in wohnortnaher Umgebung – in vielen Bildungsberichten als Qualitätsmerkmale genannt – das alles trifft auch auf Freudensteiner Grundschule zu. Das soll nach dem Willen der SPD auch zukünftig so bleiben: Die SPD und ihre Kandidaten gaben ein klares Bekenntnis zum Erhalt der Grundschule ab. Von vielen Kandidaten wurde die derzeit unbefriedigende Situation in Sachen Unterbringung der Schulverwaltung kritisiert. Günter Hauf gab darüber Auskunft, während Ruth Steegmüller, Ortschaftsratskandidatin und Elternbeiratsvorsitzende der Grundschule Freudenstein die Anwesenden über den Zustand des Schulhofes und der dort vorhandenen Spielgeräte informierte.

Günter Hauf erläutert den baulichen Zustand der Freudensteiner Grundschule.

Foto: SPD-Knittlingen

Weiter ging es zum zweiten geplanten Wohnbaugebiet, den „Langen Äckern“ in Hohenklingen. Kandidat Alfred Barth mahnte hierbei noch einmal eine kritische Überprüfung der bisher vorliegenden Planungen an. Insbesondere der Abstand zu einem nahe gelegenen landwirtschaftlichen Anwesen solle – um evtl. später auftretende Nutzungskonflikte auszuschließen – von Stadtverwaltung und Gemeinderat noch einmal genau unter die Lupe genommen werden.

Ebenfalls auf dem Besuchsprogramm der SPD-Kandidaten stand die Schulstraße. Kandidat Horst Burger forderte die noch ausstehenden Reparaturmaßnahmen endlich in Angriff zunehmen. Günter Hauf und Martin Blanc informierten daraufhin über die geplanten Reparaturmaßnahmen. Man war sich schnell einig, dass der restliche Ausbau der Schulstraße oberste Priorität haben muss. Günter Hauf schränkte allerdings ein, dass der letzte Abschnitt, aufgrund topografischer, aber auch eigentumsrechtlicher Fragen, allerdings auch der schwierigste sei. Fraktionsvorsitzender Martin Blanc versprach den anwesenden SPD-Ortschaftsratskandidaten, dass die neugewählte SPD-Fraktion den Ausbau im neuen Stadtrat vorantreiben werde.

Vorletzte Station der Kandidatinnen und Kandidaten war der Friedhof in Freudenstein. Die Ausbaumaßnahmen gehen dort zügig voran und wurden von den Anwesenden gelobt. Ortschaftsratskandidat Ulrich Steinhilper regte noch eine Sanierung der Außenmauer des Friedhofs sowie der historischen Eingangstür an. Dies stieß auf breite Zustimmung.

Wie geht es weiter? Der Bereich hinter der Freudensteiner Kelter.

Foto: SPD-Knittlingen

Den Abschluss der Visite bildete eine Begehung des Bereichs, hinter der Freudensteiner Kelter. Hierbei handelt es sich um den ältesten Teil Freudensteins. Günter Hauf referierte über die schwierigen Verhandlungen mit den Anliegern entlang des Weissachufers. Lobend erwähnte er in diesem Zusammenhang das Engagement von Altortsvorsteher Heinz Steinhilper (SPD) beim Erhalt der historischen Brunnenstube.

Um 20:00 Uhr begann dann die öffentliche Kandidatenvorstellung im Vereinszimmer der Mehrzweckhalle. Nach der Vorstellungsrunde der Gemeinderats- und Ortschaftsratskandidaten, erläuterte Martin Blanc den Anwesenden die Ziele und Ideen der Knittlinger SPD für die nächste Amtsperiode des Gemeinderats. Diese stießen auf breite Zustimmung.

Besonders das Thema „fehlende Hallenkapazitäten“ in der Stadt brannte den Anwesenden unter den Nägeln. Für eine weiterhin gute Vereins- und Jugendarbeit in der Stadt ist aus SPD-Sicht die Sanierung der Sporthalle Knittlingen und der Mehrzweckhalle Freudenstein unbedingt von Nöten. „Die Hallenkapazitäten in der Stadt sind ausgereizt“, verdeutlichte Stadtrat Jörg Steinhilper noch einmal die Situation in Knittlingens Hallen. Für die Verbesserung und die Ausweitung des Trainingsangebots sind aus Sicht der SPD der Bau einer multifunktionellen Sport- und Kulturhalle sowie die schnellstmögliche Sanierung der Mehrzweckhalle notwendig. „Das sind wir den Jugendarbeit betreibenden Vereinen in der Stadt und den Teilorten schuldig. Hier muss schnellstens etwas geschehen“, macht Fraktionsvorsitzender Martin Blanc noch einmal Druck.

Gegen 22:30 Uhr endete die Kandidatenvorstellung. Martin Blanc bedankte sich bei den Anwesenden für Ihr Kommen und die lebhafte, aber immer gute und sachliche Diskussion.

 

SPD-Gemeinderatskandidaten vor Ort in der Kernstadt

Knittlingen (ts) Am Freitag, den 8. Mai informierten sich die Gemeinderatskandidaten der Knittlinger SPD über anstehende Projekte und Vorhaben in der Kernstadt.

Fraktionsvorsitzender Martin Blanc begrüßte die Kandidatinnen und Kandidaten zu Beginn der Visite im Gewerbegebiet „Gröner I“, um auch sofort in die Beratungen und die Diskussion über die zukünftige Gewerbeentwicklung der Stadt Knittlingen einzuleiten. Im Gebiet „Gröner I“, so Stadtrat Jörg Steinhilper sind derzeit noch ein Bauplatz sowie eine weitere, wieder in den Besitz der Stadt gefallene ebene Fläche von 10.000 qm verfügbar. Diese können von interessierten Gewerbebetrieben sofort bebaut werden.

Von dort ging es weiter zum geplanten Gewerbegebiet „Knittlinger Kreuz“. Dabei zeigte sich eines ganz deutlich: Die SPD Knittlingen steht für eine maßvolle, kontinuierliche Gewerbeentwicklung der Stadt Knittlingen und der Teilorte. Überdimensionierte Gewerbegebiete, deren Erschließung zuviel Kapital bindet - welches dann an anderer Stelle wieder für ebenfalls wichtige Projekte fehlt - wird von den Knittlinger Sozialdemokraten abgelehnt. Martin Blanc: „Wir stehen für den Erhalt und die Schaffung von Arbeitsplätzen, aber immer unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit.“ Die Stadt und ihre Infrastruktur müssten dabei aber auch mitwachsen können, so der Fraktionsvorsitzende.

Kandidat Alfred Barth beim Studieren der Pläne des Gewerbegebiets „Knittlinger Kreuz“.

Foto: SPD-Knittlingen

Eine weitere Station der Kandidatinnen und Kandidaten auf ihrer Visite durch die Kernstadt war das Gebiet „Ziegelhütte“. Hier plant die Volksmission ein Pflegeheim. Die Knittlinger Sozialdemokraten sehen den Standort „Ziegelhütte“ – hierbei handelt es sich um ein Gewerbegebiet – als nicht unproblematisch an. Auch eine etwaige Nutzungsänderung des Bereichs „Ziegelhütte“, von einem Gewerbegebiet hin zu einem Mischgebiet, ist für viele Handwerker und Gewerbetreibende mit Problemen (z.B. Auflagen im Bereich Lärmschutz, usw.) verbunden. „Aus unserer Sicht ist dieser Standort nicht optimal“, so Stadträtin Andrea Link-Schwab. „Die SPD hätte sich lieber einen Standort in der Nähe der bestehenden Seniorenwohnanlage gewünscht“, unterstreicht Stadträtin Gisela Dannecker diese Position.

Gisela Dannecker erläutert die Ideen der SPD-Gemeinderatsfraktion für den Bereich „Ziegelhütte“.

Foto: SPD-Knittlingen

SPD-Gemeinderatskandidat Michael Arnold verdeutlichte beim Rundgang durch die Stadt noch einmal die Intension der Knittlinger SPD in Sachen Neubaugebiete. Die SPD befürwortet die Neuausweisung von Wohnbaugebieten. Ohne wenn und aber. Diese sollten jedoch, so Arnold weiter, in mehreren kleinen Teilabschnitten, jeweils nach dem Bedarf erschlossen und entwickelt werden. Der Römerweg, so Arnold abschließend, sei hierfür für die Knittlinger SPD ein schlechtes Beispiel.

Das Thema „fehlende Hallenkapazitäten“ in der Stadt wurde ebenfalls angesprochen. Für eine weiterhin gute Vereins- und Jugendarbeit in der Stadt ist die Sanierung der Sporthalle Knittlingen und der Mehrzweckhalle Freudenstein notwendig. „Die Hallenkapazitäten der Sporthallen in der Stadt sind ausgereizt“, verdeutlichte Stadtrat Jörg Steinhilper. Für die Verbesserung und die Ausweitung des Trainingsangebots ist aus Sicht der SPD der Bau einer multifunktionellen Sport- und Kulturhalle notwendig. „Wir sind gegenüber den Jugendarbeit betreibenden Vereinen in der Pflicht. Hier muss schnellsten etwas geschehen“, macht Fraktionsvorsitzender Martin Blanc Druck.

Besonders Sorgen macht den Knittlinger Sozialdemokraten die Schuldenlast der Stadt. Die Stadt und der städtische Eigenbetrieb Wasserversorgung haben derzeit zusammen eine Pro-Kopf-Verschuldung in Höhe von ca. 1.050 €. Weiterhin hat die Stadt Verbindlichkeiten außerhalb des städtischen Haushalts in Höhen von ca. 13,5 Mio. € angehäuft. Einhelliger Tenor der Knittlinger Sozialdemokraten ist es daher, dass hier eine Grenze dessen erreicht ist, was die Stadt und ihre Bürger finanziell schultern können.

Um 20:00 Uhr begann dann die öffentliche Kandidatenvorstellung im Clubheim des FVK, bei der sich die SPD-Gemeinderatskandidaten den Knittlinger Bürgern präsentierten. Nach der Vorstellungsrunde erläuterte Martin Blanc den anwesenden Bürgern die Ideen und Ziele der Knittlinger SPD für die nächsten fünf Jahre. Diese stießen unter den Anwesenden auf sehr breite Zustimmung. Daran schloss sich eine gute und konstruktive Diskussion an.

 

SPD-Gemeinderatskandidaten unterwegs in Kleinvillars

Knittlingen-Kleinvillars (ts) Am Mittwoch, den 6. Mai besuchten die Gemeinderatskandidaten der SPD den kleinsten Knittlinger Stadtteil. Dabei informierten sie sich über bereits begonnene Maßnahmen und nahmen zukünftig anstehende Projekte in Augenschein.

Stadtrat Martin Blanc informierte die Kandidatinnen und Kandidaten zu Beginn der Visite über das bereits begonnene Neubaugebiet „Waldenserstraße“. Von dort ging es weiter über den Baumbachweg, der starke Fahrbahnschäden aufweist und dringend saniert werden muss, zum Friedhof. Hier steht die Sanierung der Friedhofswege an. Nächste Station der Kandidaten war das zweite Neubaugebiet im Waldenserort, das Gebiet „Runsen“.
Martin Blanc verdeutlichte noch einmal die Intension der Knittlinger SPD in Sachen Neubaugebiete. Die SPD befürwortet die Neuausweisung von Wohnbaugebieten – auch und gerade in den Stadtteilen. Diese sollten aber, so Blanc weiter, in mehreren kleinen Teilabschnitten, jeweils nach dem Bedarf erschlossen und entwickelt werden


Fraktionsvorsitzender Blanc erläutert einem Bürger das Neubaugebiet „Runsen“
Foto: SPD-Knittlingen

Vom geplanten Wohngebiet „Runsen“ ging es weiter zum Feuerwehrgerätehaus. Peter Maetschke SPD-Gemeinderatskandidat aus Kleinvillars und selbst aktiver Feuerwehrmann zeigte den Kandidatinnen und Kandidaten die beengten Raumverhältnisse im Feuerwehrgerätehaus und die damit einhergehenden Probleme beim Ankleiden der Feuerwehrleute. Man war sich schnell einig, dass der Zustand des Kleinvillarser Feuerwehrhaus nicht mehr den heutigen Ansprüchen genügt und man im Laufe der Amtszeit des nächsten Gemeinderats Verbesserungen in dieser Hinsicht zumindest auf den Weg bringen möchte.

SPD-Gemeinderatskandidaten vor dem Feuerwehrhaus in Kleinvillars
Foto: SPD-Knittlingen

Vom Feuerwehrgerätehaus ging es weiter zum Kindergarten im ehemaligen Schulhaus. Stadtrat Thomas Stephan zeigte den Kandidatinnen und Kandidaten die neuralgischen Punkte des Gebäudes. Vor allem im Sanitärbereich stehen umfassende Modernisierungsmaßnahmen an.

Um 20:00 Uhr begann dann die öffentliche Kandidatenvorstellung, bei der sich die SPD-Gemeinderatskandidatinnen und Kandidaten den Kleinvillarser Bürgern präsentierten. Nach der Vorstellungsrunde erläuterte Martin Blanc den Bürgerinnen und Bürgern die Ideen und Ziele der Knittlinger SPD für die nächsten fünf Jahre. Diese stießen unter den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern auf breite Zustimmung. Daran schloss sich eine gute und konstruktive Diskussion an. Gegen 22.30 Uhr endete die Veranstaltung.

 

Nominierung zur Kommunalwahl 2009

Knittlingen, Freitag 6. März 2009, Sonntag 8.März 2009

Pünktlich zum Roten Besen hat die SPD Knittlingen am Freitag den 6. März 2009 ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl 2009 nominiert.

Auf der Liste der SPD werden dem Wähler am 7.Juni 2009 folgende Personen zur Wahl stehen:


Kandidaten zur Gemeinderatswahl

Liste für die Gemeinderatswahl Liste für die Ortschaftsratswahl
1 Martin Blanc
2 Andrea Link-Schwab
3 Timo Steinhilper
4 Jörg Steinhilper
5 Thomas Stephan
6 Daniel Escalante
7 Gisela Dannecker
8 Günter Hauf
9 Renate Faber
10 Michael Arnold
11 Jochen Roller
12 Ulrich Begero
13 Regine Brodbeck
14 Dieter Laubert
15 Horst Burger
16 Peter Maetschke
17 Isabel Brodbeck
18 Martin Lauersdorf
19 Alfred Barth
20 Yagmur Aydin
1 Günter Hauf
2 Jochen Roller
3 Ruth Steegmüller
4 Thomas Siegrist
5 Martin Schmid
6 Bernd Roth
7 Ulrich Steinhilper
8 Alfred Barth
9(E) Timo Steinhilper

 


Kandidaten zur Ortschaftsratswahl

Roter Besen 2009

Sichtlich zufrieden informierte der Fraktionssprecher Martin Blanc im Beisein der SPD-Bundestagsabgeordneten Katja Mast, des SPD-Landtagsabgeordneten Thomas Knapp sowie des SPD-Kreisvorsitzenden im Enzkreis, dem Hohenklingener Timo Steinhilper,  am Rande des „Roten Besens“ über Kandidaten, Ziele und Vorstellungen der Fauststädter SPD im nun beginnenden Kommunalwahlkampf.
"Die SPD habe kreative und kompetente Persönlichkeiten in ihren Reihen und die besseren Konzepte für Knittlingen! "

Sowohl Martin Blanc, als auch seine Kollegen Thomas Stephan (Kleinvillars), Jörg Steinhilper (Knittlingen), Günter Hauf (Freudenstein-Hohenklingen) sowie die drei Knittlinger Gemeinderätinnen Andrea Link-Schwab, Gisela Dannecker und Renate Faber werden wieder kandidieren. Weiterhin kandidiert der SPD-Kreisvorsitzende Timo Steinhilper auf Listenplatz 3 für den Gemeinderat.

Katja Mast MdB als auch Thomas Knapp MdL zeigten sich über diese Neuigkeiten hoch erfreut und gratulierten den Knittlinger Genossen zu ihren Listen und den dafür gefundenen Persönlichkeiten - sowohl für den Stadtrat, als auch den Ortschaftsrat in Freudenstein-Hohenklingen. Thomas Knapp verwies in diesem Zusammenhang auf die lange Tradition guter und erfolgreicher sozialdemokratischer Kommunalpolitik in Knittlingen und seinen Stadtteilen sowie auf die tiefe Verwurzelung der SPD in der Fauststadt.

Im bis auf den letzten Platz gefüllten Vereinsheim des Angelsportvereins Knittlingen durften beide SPD-Parlamentarier viel Zustimmung und Applaus zu ihren Ausführungen zur politischen Lage in Bund und Land erfahren. Katja Mast gab sich kämpferisch: „Das gute Beispiel Knittlingen zeige, dass es sehr wohl möglich ist Menschen für die SPD zu interessieren und zum politischen Mitmachen zu motivieren.“ Ein Beispiel dafür ist Michael Arnold aus Knittlingen. Der im Jahr 1983 wegen Altkanzler Helmut Schmidt in die SPD eingetretene Jubilar, durfte aus den Händen von Martin Blanc, Timo Steinhilper, Thomas Knapp MdL und Katja Mast MdB die Ehrung für 25jährige Mitgliedschaft in der SPD entgegennehmen. Sie freue sich sehr, so Katja Mast zum Abschluss ihrer kämpferischen Rede, „über das starke Signal aus der Fauststadt im Superwahljahr 2009.“ Den Rückenwind aus Knittlingen nehme sie mit für ihre weitere politische Arbeit in Berlin.

Dass erfreulich viele Bürgerinnen und Bürger bereit sind, sich für die Knittlinger SPD einzusetzen, wertet die stellv. Fraktionsvorsitzende Andrea Link-Schwab als Bestätigung der bisherigen, guten kommunalpolitischen Arbeit der SPD. Fraktionsvorsitzender Martin Blanc zum Abschluss. „Die SPD geht in Knittlingen optimistisch und gut aufgestellt in den Kommunalwahlkampf!“

Zur Wahl für den Gemeinderat der Stadt Knittlingen bewerben sich:

(in der Reihenfolge der Listenplätze)

1. Martin Blanc (Kleinvillars), 2. Andrea Link-Schwab (Knittlingen), 3. Timo Steinhilper (Freudenstein-Hohenklingen), 4. Semira Deininger (Knittlingen), 5. Jörg Steinhilper (Knittlingen), 6. Thomas Stephan (Kleinvillars), 7. Daniel Escalante (Knittlingen), 8. Gisela Dannecker (Knittlingen), 9. Günter Hauf (Freudenstein-Hohenklingen), 10. Renate Faber (Knittlingen), 11. Michael Arnold (Knittlingen), 12. Jochen Roller (Freudenstein-Hohenklingen), 13. Ulrich Begero (Knittlingen), 14. Regine Brodbeck (Knittlingen), 15. Dieter Laubert (Knittlingen), 16. Horst Burger (Knittlingen), 17. Peter Maetschke (Kleinvillars), 18. Isabel Brodbeck (Knittlingen), 19. Martin Lauersdorf (Knittlingen) und 20. Alfred Barth (Freudenstein-Hohenklingen)

Als Ersatzkandidatin steht Yagmur Aydin (Knittlingen) zur Verfügung.

Zur Ortschaftsratswahl in Freudenstein-Hohenklingen bewerben sich (in der Reihenfolge der Listenplätze) :

1. Günter Hauf (Ortschaftsrat), 2. Jochen Roller (Ortschaftsrat), 3. Ruth Steegmüller, 4. Thomas Siegrist, 5. Martin Schmid, 6. Bernd Roth, 7. Ulrich Steinhilper und 8. Alfred Barth.

Als Ersatzkandidat steht Timo Steinhilper zur Verfügung.

Für die Kreistagswahl kandidieren für Knittlingen der SPD-Kreisvorsitzende Timo Steinhilper (Listenplatz 2), Gisela Dannecker (Listenplatz 6) und Martin Blanc (Listenplatz 10). Erklärtes Ziel ist es wieder einen dritten Kreistagssitz im Wahlkreis II für die SPD zu erringen – möglichst für einen Kandidaten aus den Reihen der Knittlinger SPD.


Jahreshauptversammlung 2009 der SPD Knittlingen

Dienstag, 27 Januar 2009 19:30Uhr, Clubhaus

Am 26. Januar 2009 fand im FVK Clubhaus die Jahreshauptversammlung des SPD Ortsverein Knittlingen statt. Neben zahlreichen Mitgliedern des Ortsvereins konnte das Vorsitzenden-Trio den seit September 2008 gewählten SPD-Kreisvorsitzenden Timo Steinhilper begrüssen, der im Stadtteil Hohenklingen wohnt. In einem kurzem Rückblick auf die Arbeit der Knittlinger SPD im vergangenen Jahr zeigten sich die drei gleichberechtigten Vorsitzenden Andrea Link-Schwab, Martin Blanc und Jochen Escalante zufrieden mit der geleisteten Arbeit. Höhepunkte waren hier sicherlich der Rote Besen im März, die Brandplatz-Hocketse mit der Bundestagsabgeordneten Katja Mast im September und der Kommunalpolitische Abend im November 2008. Erneut beteiligte sich der Knittlinger SPD-Ortsverein am Ferienprogramm und konnte mit dem Thema „Wald“ am 5. September zahlreiche Kinder begeistern. Die Kassenrevisoren konnten Ortsvereinskassier Helmut Begero wiederum eine außerordentlich gründliche Arbeit und eine gesunde Kassenlage bestätigen.

In den anschließenden Wahlen wurde der bisherige Vorstand ohne Gegenstimmen für weitere zwei Jahre bestätigt. In der folgenden Diskussionsrunde fand ein angeregter Meinungsaustausch über die am 7. Juni 2009 anstehenden Kommunalwahlen statt.

Ehrung von Wilhelm Bernecker für 50 Jahre Mitgliedschaft in der SPD

Im weiteren Verlauf der Jahreshauptversammlung am 26.01.2009 hatten die neugewählten Vorsitzenden die angenehme Aufgabe Herrn Wilhelm Bernecker für 50 Jahre Mitgliedschaft in der SPD zu ehren. Kreisvorsitzender Timo Steinhilper schloss sich den Glückwünschen des Vorsitzenden-Trios an. Eingetreten Anfang 1959 arbeitete Wilhelm Bernecker zunächst sehr engagiert bei den Jusos mit und war im Altkreis Vaihingen/Enz in der SPD-Nachwuchsorganisation aktiv. Nach seinem Umzug nach Knittlingen im Jahre 1973 engagierte er sich im Knittlinger Ortsverein, in dem er verschiedene Funktionen bis hin zum Vorsitz wahrnahm. Ebenfalls war er viele Jahre für die SPD im Knittlinger Gemeinderat und im Enzkreis-Kreistag aktiv. Nachdem sich Wilhelm Bernecker 1988 aus gesundheitlichen Gründen aus vielen Ämtern zurückzog, blieb er dem Ortsvereinsvorstand der Knittlinger SPD bis heute weiterhin treu. In den kommenden zwei Jahren wird er dem Vorstand der Knittlinger SPD wiederum als Beisitzer angehören und hat sich zum Ziel gesetzt Ordnung in das umfangreiche Archiv des Ortsvereins zu bringen, um dies dann bei Veranstaltungen einem interessierten Publikum zugänglich machen zu können. Der Abend endete mit Gesprächen am Rande eines Sektempfangs und belegten Brötchen, die den Anwesenden von Wilhelm Bernecker spendiert wurden.

Kommunalpolitischer Abend der SPD-Gemeinderatsfraktion

Bericht vom Donnerstag, 27 November 2008 20:00Uhr im Clubhaus

Fraktionsvorsitzender Martin Blanc: „Die SPD hat die besseren Konzepte für Knittlingen!“

(ts) – Auf eine wiederum gut besuchte Neuauflage des „Kommunalpolitischen Abend“ können der SPD-Ortsverein Knittlingen sowie die Stadtratsfraktion der „SPD und freien unabhängigen Wähler“ zurückblicken. Auf ihrer alljährlichen Klausurtagung Anfang November hatte die SPD-Stadtratsfraktion den Kommunalpolitischen Abend vorbereitet und Themenschwerpunkte für das nächste Jahr festgelegt. Knapp zweieinhalb Stunden lang standen die SPD-Stadträte den Mitgliedern des SPD-Ortsvereins sowie einer beachtlichen Anzahl interessierter Bürgerinnen und Bürger zu allen, die Knittlinger Kommunalpolitik betreffenden Themen umfassend Rede und Antwort. Kein Thema fehlte dabei.

Zu Beginn des Kommunalpolitischen Abends referierte Stadtrat Thomas Stephan zur Situation der Kindergärten in der Fauststadt. Die SPD, so der Kleinvillarser, stehe für eine flexible Anpassung des Kindergartenangebots an die sich laufend veränderten Situationen.

Im Anschluss an die Ausführungen von Stadtrat Stephan knüpfte Stadträtin Gisela Dannecker mit einer Beschreibung der Jugendarbeit in Knittlingen an. Lobend erwähnte sie hierbei die vom Verein „Homerun“ angebotene Hausaufgabenbetreuung sowie die hervorragende ehrenamtliche Jugendarbeit in den verschiedenen Knittlinger Vereinen sowie der Feuerwehr. Die SPD, so Dannecker, fordert allerdings noch mehr Anstrengungen im Bereich der „aufsuchenden Jugendarbeit“. Hier müsse, unter Umständen auch zusammen mit anderen Gemeinden, nach einem Jugendpfleger Ausschau gehalten werden, der Jugendliche, die Probleme hätten sich in den bestehenden Vereinsstrukturen zu integrieren, betreuen müsse.

Stadträtin Renate Faber berichtet über die kulturellen Aktivitäten in der Fauststadt. Im Mittelpunkt ihrer Ausführungen standen die weitere Nutzung der historischen Kelter in der Knittlinger Ortsmitte sowie die Umgestaltung des Faustmuseums. Ein Problem stellt aus Sicht der SPD die derzeitige Hallensituation in der Stadt dar. Stadtrat Jörg Steinhilper informierte über die derzeitige Standortsuche für eine neue multifunktionale Halle. Die SPD, stellten er und Renate Faber klar ist für einen Neubau. Allerdings müsse dieser auch die Belange der kulturtreibenden Vereine in der Stadt berücksichtigen. Eine reine Sporthalle wird von Seiten der SPD abgelehnt.

„Schule und Bildung sind unser größtes Kapital.“ Mit diesen Worten begann Andrea Link-Schwab ihren Vortrag über die Schulsituation in der Stadt. „Die Grund- Haupt- und Realschule in Knittlingen sowie die Grundschule in Freudenstein-Hohenklingen geben unseren Kindern gute Startchancen für ihre weitere Zukunft“, da ist sich die Stadträtin sicher. Allerdings müsse auch an den Knittlinger Schulen eine stetige Verbesserung der Lernbedingungen statt finden. Für die Knittlinger SPD steht fest, dass dies optimalerweise nur im Rahmen einer echten Ganztagesschule statt finden kann. Hier sieht sie vor allem das Land Baden-Württemberg, aber auch die Stadt Knittlingen als Schulträger gefordert. Die SPD wird dieses Thema in Zukunft noch stärker als bisher vorantreiben.

Fraktionsvorsitzender Martin Blanc informierte u.a. über die finanzielle Situation der Stadt Knittlingen. Diese, so Blanc, sei nicht rosig und gebe bei einer zu befürchtenden Verschärfung der Finanzmarktkrise sowie einem Einbrechen der Konjunktur, berechtigten Anlass zur Sorge.

Hauptaugenmerk der Finanzpolitik der SPD ist es, eine weitere Verschuldung außerhalb des Haushalts der Stadt (diese liegt derzeit bei knapp 13 Millionen Euro) zu verhindern. „Die Finanzierung des Römerwegs darf kein Beispiel für eine weitere Finanzierung öffentlicher Aufgaben in unserer Stadt sein“, stellte Blanc für die SPD fest. Das Aktienpaket aus ehemaligen EVS-Aktien darf aus Sicht der Knittlinger Sozialdemokraten nicht angetastet werden.

Über die Gewerbeentwicklung referierte im Anschluss an die Ausführungen vom Martin Blanc, Stadtrat Jörg Steinhilper. Oberstes Ziel der SPD ist es, so Jörg Steinhilper, vorhandene Arbeitsplätze zu erhalten und möglichst neue zu schaffen. Von Seiten der SPD wird ein ausgewogener und möglichst viele Branchen umfassender Unternehmensmix angestrebt, um auch besser gegen Gewerbesteuerausfälle abgesichert zu sein. Überzogene Gewerbeflächenausweisungen lehnt die SPD ab. Es gelte, so Jörg Steinhilper, eine maßvolle und kontinuierliche Eigenentwicklung zu organisieren, bei der auch die Entwicklung der Infrastruktur Schritt halten könne.

Im Anschluss an die Vorträge entwickelte sich noch eine spannende und sachliches Diskussion.

Der Mitte November neugewählte SPD-Kreisvorsitzende Timo Steinhilper bedankte sich zum Abschluss der Veranstaltung bei den Mitgliedern des SPD-Ortsvereins Knittlingen für ihre in den vergangenen Jahren geleistete Arbeit. Er erinnerte dabei an die lange Tradition guter, sozialdemokratischer Kommunalpolitik in der Fauststadt Knittlingen. Er sei sich sicher, so Timo Steinhilper, dass dies auch in Zukunft der Fall sein werde. Das Jahr 2009 sei für die SPD in Knittlingen und im Enzkreis ein Jahr der Chancen und Möglichkeiten. Denn, so der in Hohenklingen wohnhafte Steinhilper: „Die Bürgerinnen und Bürger in Knittlingen und im Enzkreis brauchen und wollen im übrigen auch eine stärkere, soziale Stimme in den Kommunalparlamenten.“

 

Claus Schmiedel zu Besuch in Knittlingen und im Enzkreis

Knittlingen / Pforzheim, den 05. November 2008

Besichtigung bei der SITA Kommunalservice Süd in Knittlingen

Knittlingen / Enzkreis (p) – Claus Schmiedel, der seit Anfang Januar frischgebackene Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, ist dieser Tage noch mehr als sonst unterwegs. Bis zum Mai 2009, so hat er sich es vorgenommen, wird er alle 70 Landtagswahlkreise in Baden-Württemberg besuchen. Am 3. November hat er dabei Station in Pforzheim (Wahlkreis 42) und im Enzkreis (Wahlkreis 44) gemacht, um, zusammen mit Thomas Knapp, mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen.

Mit auf dem Programm stand an diesem Tag auch Besuch bei der SITA Kommunalservice Süd GmbH. Zusammen mit Vertretern der örtlichen SPD informierten sich Claus Schmiedel und Thomas Knapp über den in Knittlingen ansässigen Entsorgungsbetrieb. SITA-Geschäftsführer Manfred Michalzick, Prokurist Erik Rossbach und Gesamtbetriebsratsvorsitzender Bernhard Boltje informierten die SPD-Delegation über die derzeitige Situation und zukünftige Entwicklungen in der Entsorgungsbranche.

Den Abschluss des Tages bildete eine Mitgliederversammlung der SPD-Kreisverbände Pforzheim und Enzkreis. Claus Schmiedel referierte über die Schwerpunkte und Vorhaben der SPD-Landtagsfraktion in den kommenden zweieinhalb Jahren. Schmiedel sieht die SPD hierbei auf einem guten Weg. Es sei gelungen, so der Fraktionsvorsitzende, sich vom Bundestrend abzukoppeln und sich als eigenständige Kraft mit klaren landespolitischen Inhalten zu positionieren.

 

Schmiedel: „Studiengebühren?! Nicht mit uns.“

Schmiedel zeigte die politischen Alternativen der SPD gegenüber der CDU an drei Schwerpunktthemen auf. Im Mittelpunkt der SPD-Politik in Baden-Württemberg steht eine andere, bessere Bildungspolitik. Schmiedel forderte die flächendeckende Einführung von Ganztagesschulen und endlich deren Verankerung im Schulgesetz. Es sei ein Skandal, so Schmiedel, dass noch immer 20% eines Schuljahrgangs die Schule ohne einen Abschluss verlassen würden.

Auch in Fragen der zukünftigen Energieversorgung im Land hat die SPD laut Schmiedel die besseren Konzepte. Die SPD steht für eine echte Energiewende im Land. „Die Atomkraft hat in Baden-Württemberg keine Zukunft mehr. Sie blockiert außerdem den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien“, so Claus Schmiedel. Durch mehr Investitionen in erneuerbare Energien könnten auch innovative Arbeitsplätze im Land entstehen. Dass durch die Blockade von erneuerbaren Energien viel Know-how aus Baden-Württemberg in andere Bundesländer abwandert, zeigte Schmiedel anhand einiger gescheiterter Windkraftprojekte im Land auf.

Guter Lohn für gute Arbeit

Ein weiteres wichtiges Anliegen der Landtags-SPD ist die Einführung von Mindestlöhnen. Claus Schmiedel: „Wer über 40 Stunden pro Woche arbeitet, kann nicht mit Hungerlöhnen von 4,50 € abgespeist werden!“ Lohndumping ist mit der SPD nicht zu machen. Schmiedel verwies nicht ohne Stolz auf einen Erfolg der Landtagsfraktion, nämlich der Anhebung der Wertgrenzen bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen. Bei öffentlichen Aufträgen soll zukünftig nur noch der Handwerksbetrieb zum Zuge kommen, der seine Mitarbeiter auch anständig bezahlt.

Zum Schluss formulierte er die Ziele der SPD-Landtagsfraktion für die im Jahr 2011 anstehende Landtagswahl. Die SPD, so Schmiedel, wird sich als klare Alternative zur verbrauchten Landesregierung positionieren. Auf den Feldern Bildung, Wirtschaft und Arbeit sowie der Energiepolitik sei man hierbei auf einem guten Weg. Er forderte die Mitglieder auf noch mehr Selbstbewusstsein zu zeigen als bisher. „Die CDU ist im Land angreifbar und die SPD ist die einzige echte Alternative zu ihr“, so Claus Schmiedel zum Abschluss.

Timo Steinhilper

 

 

"Roter Herbst" mit Kaja Mast MdB

Knittlingen, Samstag den 27. September 2008, Brandplatz

Bei herrlichem Sonnenschein traf sich der SPD-Ortsverein zu einer Hocketse mit der Bundestagsabgeordneten Katja Mast auf dem Brandplatz bei der ev. Kirche. Sehr schnell fanden an diesem Nachmittag die zahlreichen Besucher den Weg um bei Rotwein, roten und weißen Würsten mit Katja Mast ins Gespräch zu kommen.

Die sehr persönlichen Unterhaltungen führten von der aktuellen Arbeitsmarktpolitik über Mindestlohn, bis zur Misswirtschaft der Finanzwelt und zur Umweltpolitik.

Hier wurde deutlich, dass der planmäßige Ausstieg aus der Atomwirtschaft eingehalten werden muss. Aktuelle Veröffentlichungen, nach denen eine Laufzeitverlängerung den Strompreis senken würde sind Augenwischerei und würden nur den Energiekonzernen große Gewinne verschaffen. Das Einsparen von Energie durch bauliche Maßnahmen und die Förderung von alternativen Energiequellen steht für die SPD im Vordergrund.

Ebenfalls angesprochen wurde die Bildungspolitik. Hier steht für die SPD klar im Vordergrund, dass Bildung schon bei der Kinderbetreuung in Krippen und Kindergärten anfängt. Um den heutigen Anforderungen gerecht zu werden, ist es wichtig, dass alle Kinder die Möglichkeit einer schulischen Förderung bekommen. Das wird in absehbarer Zeit nur mit Ganztagesschulen, wie es unsere europäischen Nachbarn schon lange praktizieren, möglich sein.

Nach so vielen ernsthaften Themen sollte auch der Spaß an diesem Nachmittag nicht zu kurz kommen. Mit einer kleinen Obstpresse musste Katja Mast nun Trauben pressen. Der frisch gepresste Saft fand sofort seine Abnehmer und unsere Bundestagsabgeordnete konnte auch hier unter Beweis stellen, dass sie mit ihrer unkomplizierten Art die Dinge in die Hand nimmt und nach Lösungen sucht.

 

Sowohl Besucher als auch Mitglieder es SPD Ortsvereins bzw. der Gemeinderatsfraktion konnten nach diesem gelungenen Nachmittag mit dem Gefühl nach Hause gehen, mit der SPD auf dem richtigen Weg zu sein. (L-S)

 

 

 

 

 

"Forst und Jagd"

Knittlingen, Freitag den 5. September 2008, Kinderferienprogramm - "Forst und Jagd"

Naturkunde pur gab es für 52 Mädchen und Jungen am letzten Tag des Knittlinger Ferienprogramms. Organisiert und begleitet von Mitgliedern des spanischen Club Cultural und des SPD Ortsvereins Knittlingen wanderten die Kinder flott zum Waldrand am Rothenberg. Dort wurden sie vom Förster Herrn Ulrich Klotz und Jäger Herrn Siegfried Dietz erwartet. Nach einer kurzen Erfrischung bildeten sich zwei Themengruppen, die nach einem Durchgang wechselten. Herr Klotz erläuterte die ökologische Bedeutung des Waldrandes mit seinen Gebüschen für die Gesunderhaltung der dahinter stehenden Bäume und ließ die verschiedenartigen Beeren bestimmen. Dann zeigte er die wichtigsten Baumarten des anstehenden Eichenmischwaldes, die Kinder lernten sie an den Blättern unterscheiden. Viel Spaß und müde Arme machte Jungen und Mädchen das Durchsägen eines Lärchenstammes und die anschließende Altersbestimmung.

Dann wechselte die Gruppe zum Thema Jagd, das Herr Dietz mit vielen Überraschungen vorbereitet hatte. Seine Begrüßung erfolgte stilecht mit dem Jagdhorn. Anhand von Schautafeln stellt er das örtliche Wild und die Aufgaben des Jägers vor, ein ausgeglichenes Biotop von verschiedenartigen, gesunden Tieren zu erhalten. Erster Höhepunkt war die Besichtigung eines Dachsbaues, an dem noch die Grabspuren von der vergangenen Nacht sichtbar waren. Gleich daneben wohnte eine Fuchsfamilie. Welch ein Unterschied, die Felle dieser Tiere zu streicheln. Neben einer frisch benutzten Wildsehweinsuhle schaute plötzlich der Kopf eines jungen Keilers hervor. Der Schreck der Kinder legte sich als sie erkannten, das Tier ist ausgestopft. Die Frischlinge im Gebüsch nebenan fanden dann alle reizend. Groß war das Interesse aber auch das Wissen der Kinder. Der Jäger zeigte dann noch verschiedene Hegemaßnahmen wie z.B. eine Salzlecke, Mutige durften einen Hochsitz besteigen. Nachdem sich beide Gruppen wieder vereinigt hatten, wanderten alle zum Grillplatz Staig, dort war eine Getränke- und Würste - Theke aufgebaut; aber auch der Spielplatz reizte, viele wollten aber unter der Aufsicht des Försters weitersägen.

Das Jagdpächterehepaar Holzschuh hatte sich auch eingefunden. Viele Eltern ließen sich von ihren Kindern berichten, was sie alles erlebt hatten. Die Jäger spendeten den Kindern noch Faltblätter über die Tiere und einen schönen Stundenplan. Auffallend war das Interesse und die Höflichkeit fast aller Kinder, keines murrte beim Wandern und der Grillplatz war am Ende ohne Abfall. So gilt der Dank für diesen erlebnisreichen Nachmittag nicht nur den Fachleuten Herrn Dietz und Herrn Klotz, dem Club Cultural und der SPD, sondern auch den vielen neugierigen Kindern.
 

Roter Besen 2008

Knittlingen, Sonntag den 2. März 2008 "Traditioneller Rote Besen" im Knittlinger Angelsportvereinsheim

Der SPD Ortsverein Knittlingen hatte wieder zu seiner traditionellen „Roten“ Besenwirtschaft eingeladen. Über regen Besuch konnte sich die Knittlinger SPD bei der diesjährige Auflage des Roten Besens im neuen Domizil der Angler freuen. Von 11.00 bis weit nach 18.00 Uhr waren die Tische im Vereinsheim des Angelsportvereins an der Freudensteiner Strasse voll besetzt. Sowohl Besucher aus Knittlingen, den Teilorten, des spanischen „Club Cultural“, als auch Freunde der SPD Ortsvereine der näheren Umgebung, durften wieder zahlreich begrüßt werden.

Neben weißen und roten Weinen aus Freudenstein hatte die SPD Knittlingen traditionell Schnitzel mit Kartoffelsalat und Salzfleisch mit Kraut aus der eigenen Küche zu bieten. Das Angebot wurde am Mittag mit Kaffee und von den Mitgliedern und Freunden des Ortsvereins gebackenen Kuchen abgerundet.

Erfreut zeigten sich die Helfer der Knittlinger SPD auch über den Besuch der Bundestagsabgeordneten Katja Mast und des Landtagsabgeordneten Thomas Knapp.

Die Gäste des Ortsvereins nutzten die Anwesenheit von Katja Mast und Thomas Knapp um über allerlei Themen u.a. über Umweltpolitik, Rentenpolitik zu diskutieren. Auch die Hessenwahl und ihre Auswirkung nahmen einen breiten Raum dabei ein. Eine der in der SPD immer wieder geführten Programmdebatten wird im Moment wieder geführt.

Den Gästen stand außerdem das Programmpapier der SPD Gemeinderatsfraktion zur Information zur Verfügung. Die SPD Gemeinderäte aktualisieren dieses Papier laufend. In ihm ist festgelegt, was nach Meinung der SPD Gemeinderäte für Knittlingen wichtig ist und für Knittlingen umgesetzt werden sollte. Das Programm steht auch im Internet zur Verfügung.

Für die Knittlinger SPD und für die Gemeinderäte ist der Rote Besen immer wieder eine wichtige Veranstaltung um in persönlichen Gesprächen über die Kommunal-, Landes- und Bundespolitik zu informieren und vom Knittlinger Bürger zu erfahren wo der „Schuh drückt“.

 

Kommunalpolitischer Abend der SPD-Gemeinderatsfraktion

Bericht vom Donnerstag, 29 November 2008 20:00Uhr im Clubhaus

Lebhaftes Interesse an Knittlingen

(wb) Der Fraktionssprecher der SPD Fraktion im Knittlinger Gemeinderat Martin Blanc freute sich, so viele Zuhörer begrüßen zu können und wertete dies als gutes Zeichen für das Interesse der Knittlinger Bürger an ihrer Fauststadt.

Die Fraktion hatte sich bei ihrer zweitägigen Klausurtagung auf die Schwerpunkte kommunalpolitischer Tätigkeit für das nächste Jahr vorbereitet und stellte diese zur Diskussion.

Martin Blanc warnte mit Blick auf den Haushaltsplan vor überzogenen Erwartungen im investiven Bereich. Während viele umliegende Gemeinden sich der Nullverschuldung nähern und damit Spielraum gewonnen haben, liegt in Knittlingen die pro Kopf Verschuldung immer noch über dem kommunalen Steuereinkommen pro Einwohner; hinzu kommen noch Kredite über 10 Millionen für die Wohn- und Gewerbegebiete. Die Zinsbelastung der Kredite und die geplanten Vorhaben wie Busbahnhof, den Um-/Neubau des Feuerwehrgerätehauses, Ausbau des Pflegmühlweges, Sanierung der Mehrzweckhalle und des Sanitärtrakts des Kindergartens in Kleinvillars, ließen für 2008 keine neue weitere große Vorhaben zu.

So sieht die SPD Fraktion für die nächsten Jahre die Ziele verstärkt in den weichen Standortfaktoren, wie der Verbesserung der kulturellen und sozialen Angebote und dem punktuellen Ausbau der Dienstleistungen.

Dazu berichtete Gisela Danneker u.a. über die Aufgaben der Stadtmarketing Gremien. Um den veränderten gesellschaftlichen Anforderungen gerecht zu werden, müsse man im nächsten Jahr das Stadtmarketing dringend um den weiteren Arbeitskreis „Kinder, Jugend und Soziales“ ergänzen, um diese Themen mit den Einwohnern gemeinsam weiterzubringen.

Andrea Link-Schwab hofft, dass im kommenden Jahr zusammen mit einer neuen Schulleitung, gemeinsame Schritte in Richtung Ganztagesschule erfolgen können um so den Schülern zusätzliche Fördermöglichkeiten und Betreuung zu geben.

Trotz vorbildlicher Jugendarbeit durch die örtlichen Vereine und die offene Jugendarbeit von „HomeRun“, klaffe hier eine Lücke. Es gebe Jugendliche, die dort kein „zu Hause“ fänden. Diese Lücke müsse ebenfalls geschlossen werden.

Auch das neu ins Leben gerufene Generationennetzwerk befinde sich auf einem guten Weg und verbinde durch unterschiedliche Veranstaltungen Jung und Alt miteinander.

Renate Faber bedauerte, dass es leider unter den Kulturvereinen zu wenig Terminabsprachen und gegenseitige Unterstützung gebe und dadurch die verdiente Resonanz geschwächt wurde. Da die einzelnen Beiträge der Gemeinderäte sofort zur Diskussion standen, gab es viele kritische Fragen und Anregungen aus der Zuhörerschaft.

Neugemeinderat Jörg Steinhilper bedauerte, dass keine der Nachbargemeinden Interesse an dem großen interkommunalen Gewerbegebiet zeige, dadurch müsse die Fläche in kleineren, finanzierbaren Teilgebieten erschlossen werden. Leider werde sich aber auch das Verkehrsaufkommen durch Kleinvillars erhöhen. Durch den Wegfall der Eigenheimzulage sei eine Lücke bei der Vermarktung der Bauplätze im Römerweg entstanden.

Günter Hauf sieht da leider einen Zusammenhang mit der für den Eigenbedarf notwendigen Ausweisung kleiner Baugebiete in Freudenstein-Hohenklingen. Trotz langer Planung bewege sich hier nichts. Viele Zuhörer setzten sich für strukturelle und kulturelle Eigenentwicklung der Stadtteile mit guten Vorschlägen ein.

Ortsvorsteher Heinz Steinhilper lobte das vorbildliche bürgerschaftliche Engagement der Weingärtnergenossenschaft, die mit viel Einsatz den Panorama – Wanderweg um Freudenstein-Hohenklingen geschaffen hat. Dieser ermöglicht schöne Ausblicke auf die beiden Weinorte.

Martin Blanc berichtete noch vom Teilort Kleinvillars, von den dringend benötigten kleinen Baugebieten und der Sanierung des Sanitärtrakts im Kindergarten. Positiv zu erwähnen sei, dass die Stadtbahn sehr gut angenommen werde.

Blanc dankte Zuhörern und Gemeinderäten für die vielen interessanten Beiträge und Anregungen. Er wünschte sich, dass vieles davon in einer stetigen Weiterentwicklung der Gesamtstadt Knittlingen verwirklicht werden kann.

Anschließend wurde noch in lockerer Runde weiterdiskutiert. Wer sich ausführlicher über die Arbeit der SPD-Gemeinderatsfraktion informieren möchte, kann dies unter http://www.spd-knittlingen.de/gemeinderat/programm2008.htm nachlesen. 

 

"Kinderferienprogramm 2007" Wo kommt Milch und Käse her? - Besuch beim Baumbachhof

Der SPD Ortsverein Knittlingen führte, zusammen mit dem spanischen Club Cultural, traditionell den letzten Tag des 2007er Kinderferienprogramms durch.

Ca. 60 Kinder waren unserer Einladung gefolgt, und wanderten mit uns zum Baumbachhof nach Kleinvillars. Nach der Ankunft boten Tom und Christina Stephan ein kleine Stärkung mit Wurst und Getränken.

Herr Gerhard Bonnet, der Eigentümer des biologisch wirtschaftenden Baumbachhofes, führte die Kinder anschließend durch das Wirtschaftsgebäude, und erklärte wie Brot im Holzbackofen entsteht. Das Mehl wird in einer eigenen Stein - Getreidemühle vom hofeigenem Korn aus Weizen, Rocken und Dinkel gemahlen. Zutaten für den Teig sind lediglich Mehl, Hefe, Salz und Wasser. In jedem der beiden mit Holz geheizten Backöfen können dann bis zu 80 Brote gebacken werden.

Auch Gemüse, Milch, Käse und Fleisch wird auf dem Baumbachhof aus eigener Erzeugung angeboten.

Nach der Besichtigung des Wirtschaftsgebäudes, war eine Besichtigung des Stalles mit den Kühen, Kälbern und Bullen angesagt. Damit sich die Kühe wohl fühlen, haben sie große Auslaufflächen, und könne sich sogar an einer „Kühbürstmaschine“ das Fell kraulen lassen. Die Kinder konnten erfahren, wo die Kühe gefüttert und gemolken werden, und dass eine Kuh nur Milch gibt, wenn sie ein Kalb hat.

Aus der Milch wird auf dem Baumbachhof auch Käse hergestellt. Da es aber bei der Käseherstellung sehr steril zugeht, war eine Besichtigung der Käseküche nicht möglich. Zur Käseherstellung wurde erklärt, dass die Milch zuerst erwärmt werden muss, damit sie keimfrei wird. Nach Abkühlung auf 42°C wird Laab – ein Extrakt aus dem Kälbermagen – zugegeben. Nach einer Wartezeit kann der Käse von der Molke getrennt und in Laibe gepresst werden. Die Käselaibe werden anschließend in Salzwasser gelagert. Ein Reifeprozess und eine Räucherkammer gibt dem Käse anschließend sein gutes Aroma.

Den Kindern gefielen auch die Schweine, diese dürfen die Molke aus der Käseherstellung verspeisen.

Herr Bonnet spendierte uns nach den vielen Eindrücken noch eine Käseplatte die schnell verputzt war.

Nach diesem gelungenen Nachmittag stürmte die ganze Schar den Linienbus und fuhr zurück nach Knittlingen. (mb)

 

 

 

 

 

 

Eine Halbierung des CO2 – Ausstoßes bei Beibehaltung des Atomausstieges ist notwendig aber auch machbar

Knittlingen, Donnerstag den 21. Juni 2007

Die Erderwärmung nahm in den vergangenen 100 Jahren um 0,7 Grad Celsius zu; der Großteil davon in den letzten 30 Jahren. Die wärmsten Jahre waren 1998, 2002, 2003, 2004 und 2005. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass die Erderwärmung mit dem CO2-Ausstoß konform einhergeht. Damit die Erwärmung nicht über die kritischen 2 Grad Celsius hinausgeht, muss umgehend die Emission des Klimagases CO2 um die Hälfte reduziert werden.

Bei der Veranstaltung der Knittlinger SPD am letzten Donnerstag begrüßte Martin Blanc den Referenten Thomas Knapp, MdL und Energiepolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion. Blanc machte in einem Kurzreferat klar, dass fossile Brennstoffe begrenzt sind und CO2 neutralen Bio-Synthetik-Treibstoffen (BTL) die Zukunft gehört.

In seinem Referat Knapp stellte das SPD-Konzept zur Halbierung der CO2 Emissionen bei gleichzeitigem Beibehaltung des Atomausstiegs vor. In Baden-Württemberg werde der wegfallende Atomstrom durch Biogasanlagen, Fotovoltaik, Geothermie und Verarbeitung fester Biomasse ersetzt.

(siehe auch unter www.spd.landtag-bw.de/download/klimaschutz.pdf

Knapp drängt auf die in Baden-Württemberg und weltweit erforderliche Energiewende: „Wir können nicht auf die Schwellenländer Indien und China verweisen, die die Reduktion von CO2 bis zum Jahre 2020 um die Hälfte ablehnen (sie und die USA haben 1997 das Kyoto - Protokoll nicht unterzeichnet), sondern müssen bei uns die erneuerbaren Energien verdoppeln, den Einstieg in die Windkraftnutzung und Kraftwärmekopplung forcieren, die Geothermie vorantreiben und der auf Sparflamme geförderten Biomassenutzung mehr Bedeutung einräumen. Hier muss sich die CDU/FDP Landesregierung in die Pflicht nehmen lassen, um ihr selbst gestecktes Ziel bis 2010 – Verdopplung der erneuerbaren Energien – zu erreichen.“

Knapp tadelte die Weigerung der Landesregierung, rechtzeitig neue Kraftwerksstandorte auszuweisen, denn bis 2020 müsse die Hälfte der Kraftwerke im Land aus Altersgründen durch neue sauberere und effizientere Kraftwerke ersetzt werden. Es sei höchste Zeit zu handeln, verlangte Knapp, denn der Ausstieg aus der Risikotechnik Atomkraft sei vorgegeben, die fossilen Energien (Erdöl, Erdgas, Kohle) seien kontinuierlich zu verringern, um eine klimagerechte und nachhaltige Energiewirtschaft voranzutreiben.

Unstrittig sei es, dass im Zuge der Energiewende mehr Arbeitsplätze entstehen, als in der Atom- und Kohlewirtschaft wegfallen. Deutschland könne in der Entwicklung, Herstellung und Nutzung erneuerbarer Energien zum weltweiten Marktführer werden. Allerdings hinke Baden-Württemberg auf vielen Gebieten hinterher. Allein von deutschlandweit über 19000 Windkraftanlagen verfüge Nordrhein-Westphalen über 2300 Anlagen und Baden-Württemberg, bei gleicher Landesfläche, gerade mal über 295!

MdL Knapp machte in seinem gut besuchten Vortrag deutlich, dass es bei der CO2 Einsparung keinen Königsweg gibt, sondern viele kleine Schritte gegangen werden müssen die da sind: Reduzierung des Spritverbrauchs und 5% Biokraftstoffanteil, Tempolimit 130km/h, Ausbau der Windkraft, bessere Gebäudeisolierung, Stand-By Schaltungen am Fernseher, Energiesparlampen, Biogasanlagen, Erdwärmenutzung, Modernisierung der bestehenden Kohlekraftwerke, Photovoltaik, uvm.

 

"Roter Besen 2007" der SPD Knittlingen

Knittlingen, Sonntag den 5. März 2007 "Traditioneller Rote Besen" im Knittlinger Kleintierzüchterheim

Der SPD Ortsverein Knittlingen hatte wieder zu seiner traditionellen „Roten“ Besenwirtschaft eingeladen. Auch Dank des sehr sonnigen und warmem Frühlingswetters war die diesjährige Auflage des Roten Besens wieder ein voller Erfolg. Die Knittlinger SPD konnte sich über regen Besuch freuen. Von 11.00 bis weit nach 17.00 Uhr waren die Tische im Vereinsheim der Kleintierzüchter an der Freudensteiner Strasse voll besetzt. Sowohl Besucher aus Knittlingen, den Teilorten, des spanischen „Club Cultural“ als auch Freunde des SPD Ortsvereins der näheren Umgebung, durften wieder zahlreich begrüßt werden.

Neben weißen und roten Weinen aus Knittlingen hatte die SPD Knittlingen traditionell Schnitzel mit Kartoffelsalat und Salzfleisch mit Kraut aus der eigenen Küche zu bieten. Das Angebot wurde am Mittag mit Kaffee und von den Mitgliedern und Freunden des Ortsvereins gebackenen Kuchens abgerundet.

Erfreut zeigten sich die Helfer der Knittlinger SPD auch über den Besuch des Landtagsabgeordneten Thomas Knapp, sowie über Besucher der Nachbar – SPD – Ortsvereine aus Bretten und Sternefels. Auch der DGB Kreisvorsitzende der IG – Metall Pforzheim Jürgen Schroth konnte begrüßt werden.

Thomas Knapp nutze seinen Besuch in Knittlingen zu einigen Erklärungen zur Nachhaltigkeit in der Umweltpolitik und der Rentenpolitik. „Es könne bei der Rente nur so, wie beim Verheizen der nachwachsenden Rohstoffe vorgegangen werden. Dabei könne man, ähnlich wie beim Wald, nur ausgeben was wieder „nachwächst“. Die kontrovers diskutierte Rente mit 67 führte zu einer angeregten Gesprächsrunde mit einigen Knittlingerinnen und Knittlingern.

Eine der in der SPD immer wieder geführten traditionellen Programmdebatten wird im Moment wieder geführt. Dabei können alle Mitglieder ihr Votum abgeben, und damit der SPD ihre Meinung mit auf den weg geben.

Den Gästen stand außerdem das Programmpapier der SPD Gemeinderatsfraktion zur Information zur Verfügung. Die SPD Gemeinderäte aktualisieren dieses Papier laufend. In ihm ist festgelegt, was nach Meinung der SPD Gemeinderäte für Knittlingen wichtig ist und für Knittlingen umgesetzt werden sollte. Das Programm steht auch im Internet zur Verfügung.

Für die Knittlinger SPD und die Gemeinderäte ist der Rote Besen immer wieder eine wichtige Veranstaltung um in persönlichen Gesprächen über die Kommunal-, Landes- und Bundespolitik zu informieren und vom Knittlinger Bürger zu erfahren wo der „Schuh drückt“.  

 

Jahreshauptversammlung 2006 der SPD Knittlingen

Am 7. Dezember 2006 fand um 19.30 Uhr die Jahreshauptversammlung des SPD Ortsvereins Knittlingen im FVK Clubhaus in Knittlingen statt.

Nach der Begrüßung der Versammelten und der Ehrung der beiden im abgelaufenen Jahr verstorbenen Mitglieder Walter Pätzold und Artur Müller lieferten Kassier Helmut Begero und der bisherige Vorsitzende Jochen Escalante ihre Bericht ab. Jochen Escalante ließ nochmals die zahlreichen Aktivitäten von der Teilnahme am Kinderferienprogramm über den Roten Besen und den Bundestagswahlkampf 2005 Revue passieren. Helmut Begero konnte von einem ausgeglichenen Haushalt für das Jahr 2005 und von einer vergleichbaren Situation für das Jahr 2006 berichten. Unproblematisch gestaltete sich dann auch die Entlastung des Ortsvereinsvorstands.

Sicherlich der wichtigste Punkt auf der Tagesordnung der Jahreshauptversammlung war die Beratung einer Satzung für den Ortsverein. Erstmals in der Geschichte der Knittlinger SPD hat sich der Ortsverein Knittlingen eine eigene Satzung gegeben – bisher galten automatisch die Regelungen der Kreis und Landes SPD. Nach einer interessanten Diskussion wurde die Satzung dann von den Anwesenden auch einstimmig in Kraft gesetzt.

Gleichzeitig mit dieser Neuorganisation wurde der Weg für ein weiteres Novum freigemacht. Zum ersten Mal wählte die SPD Knittlingen drei gleichberechtigte Vorsitzende an die Spitze des Vereins. Der SPD Ortsverein wird künftig von Martin Blanc, Andrea Link-Schwab und Jochen Escalante geführt. Bestätigt in seinem Amt wurde Kassier Helmut Begero. Neue Schriftführerin wurde Gisela Dannecker.

Nach Abhandlung der Neuwahlen hatten die neuen Vorsitzenden dann auch gleich eine angenehme Aufgabe zu erfüllen. Die Mitglieder Peter Themsen, Werner Feilcke sen und Werner Feilcke jun wurden für 25 Jahre Mitgliedschaft in der SPD geehrt und erhielten neben einer Urkunde, eine silberne Anstecknadel sowie ein Weinpräsent des Ortsvereins.
(je)

 

Kommunalpolitischer Abend der SPD-Gemeinderatsfraktion

Bericht vom Donnerstag, 23 November 19:30Uhr im Clubhaus

Die SPD-Gemeinderatsfraktion hatte zu ihrem kommunalpolitischen Abend in die Clubhausgaststätte des FV Knittlingen eingeladen. Nach einer kurzen Begrüssung der interessierten Gäste, begann an Hand einer Powerpoint Präsentation die Informationsveranstaltung. Stadtrat Thomas Stephan berichtete zunächst über die aktuelle Situation in den Kindergärten. Sehr erfreut zeigte er sich über den neu erstellten Kindergartenbedarfsplan und die Betreuungsangebote der verschiedenen Kindergärten. Inzwischen werden 2-jährige Kinder aufgenommen und ein Ferienkindergarten angeboten.

Stadträtin Andrea Link-Schwab äußerte sich anschließend über die Schule und deren Angebote. Kernzeitbetreuung und Grundschulferienbetreuung werden gut angenommen und  sind sicherlich für berufstätige Eltern eine Erleichterung. Um jedoch die Bildungsdefizite unserer Kinder auszugleichen, ist es notwendig, grundsätzlich über das aktuelle Bildungsangebot nachzudenken. Nur in Zusammenarbeit mit der Schule, dem Elternbeirat und der Kommune ist es möglich einen Förderantrag für eine Ganztagesschule beim Land zu stellen. Ziel ist es, unsere Kinder auch am Nachmittag durch pädagogisches Personal betreuen und fördern zu lassen, damit Schulabgänger  zukünftig besser in der Lage sind einen Ausbildungsplatz zu bekommen um sich in der heutigen Arbeitswelt zu behaupten.

Link-Schwab erwähnte noch kurz die Situation der Senioren bzgl. Betreuung und Pflege in Knittlingen.

Für das Thema Jugendarbeit und Stadtmarketing zeigte sich Stadträtin Gisela Dannecker zuständig. Die Jugendlichen werden im Wesentlichen von den Vereinen, der Feuerwehr und Homerun betreut, die Stadt Knittlingen fördert dies mit finanziellen Mitteln. Für die SPD-Fraktion ist dies eine wichtige Arbeit in der Gemeinde und soll auch zukünftig Unterstützung erhalten.

Das Stadtmarketing-Konzept soll nun anhand einer Bürgerversammlung weitergeführt werden. Interessierte Bürger können in Arbeitsgruppen Verbesserungen für die Gesamtstadt erarbeiten.

Stadträtin Renate Faber berichtete anschließend über die Kelter, der durch den Verein FBK zu neuem Leben verholfen wurde. Inzwischen finden dort Märkte, Ausstellungen und Musikveranstaltungen statt. Lediglich die Außenfassade lässt zu wünschen übrig und sollte demnächst angegangen werden.

Einen breiten Rahmen nahm nun der Bericht von Stadtrat Helmut Begero zur finanziellen Situation der Stadt ein. Durch den Schulhausneubau war die Pro-Kopf-Verschuldung drastisch angestiegen, jedoch konnte diese in den vergangenen 3 Jahren durch konsequentes Wirtschaften wieder leicht reduziert werden. Für das Baugebiet „Römerweg“ und das Gewerbegebiet „Knittlinger Kreuz“ mussten Kredite außerhalb des Haushaltes aufgenommen werden. Nur durch intensive Vermarktungsstrategien wird es möglich sein diese Millionenbeträge wieder zurückzuzahlen. Sollte dies nicht der Fall sein, könnten in den nächsten Jahren erhebliche Zinszahlungen für die Stadt anfallen.

Begero stellte noch kurz das Forschungsprojekt „Deus 21“ im Wohngebiet „Römerweg“ vor und sprach sich für eine maßvolle, kontinuierliche gewerbliche Entwicklung aus. Das Gewerbegebiet Gröner I wird zurzeit erschlossen, 24 ha Gewerbefläche stehen zukünftig noch im „Knittlinger Kreuz“ zur Verfügung.

Aus dem Stadtteil Freudenstein-Hohenklingen konnte Stadtrat Günter Hauf Positives berichten. Ausführlich erklärte er den Streckenverlauf des neu geplanten Panoramawanderweges, der auf Initiative engagierter Weinbauern und Gastronomiebetriebe im kommenden Jahr angelegt werden soll. Der 2.Bauabschnitt Schulstrasse wurde begonnen und für die Mehrzweckhalle soll jetzt ein Sanierungsplan erstellt werden. Um die Eigenentwicklungsmöglichkeiten für Freudenstein-Hohenklingen zu sichern, wäre es laut Hauf notwendig, die Baugebiete „Kessel-Kirchhecke“ und „Lange Äcker“ zügiger voranzutreiben.

Am Ende der Präsentation wurden von Stadtrat Martin Blanc die Vorhaben im Stadtteil Kleinvillars vorgestellt. Oberste Priorität haben auch dort die Entwicklungen der Baugebiete „Waldenserstrasse“ und „Runsen“. Es soll jungen Familien wieder möglich sein in ihrer Heimatgemeinde zu bauen und zu bleiben. Für den kleinsten Knittlinger Stadtteil ein wichtiger Punkt um die Infrastruktur am Ort, wie z.B. Kindergarten zu erhalten. Die Stadtbahnhaltestelle wird sowohl von Kleinvillarser Bürgern als auch von Wandergruppen gut angenommen.

Anschließend wurde noch in lockerer Runde weiterdiskutiert. Wer sich ausführlicher über die Arbeit der SPD-Gemeinderatsfraktion informieren möchte, kann dies unter http://www.spd-knittlingen.de/gemeinderat/programm2006.htm nachlesen. (L-S)

 

Katja Mast vor Ort in Knittlingen - SPD-Bundestagsabgeordnete für Pforzheim und den Enzkreis

„Regelmäßige Kontakte zu den Gemeinden sind für meine Arbeit in Berlin elementar“

Im Rahmen ihrer Gemeindebesuche war Katja Mast jetzt zu Gast in Knittlingen. Zunächst informierte sich die SPD-Bundestagsabgeordnete, die bei ihrem Besuch von den Mitgliedern des Knittlinger SPD-Ortsvereins begleitet wurde, bei Bürgermeister Heinz-Peter Hopp über Aktuelles aus der Gemeinde.

Themen waren dabei das Interkommunale Gewerbegebiet, Ganztagsschule, Kindergärten, Stadtmarketing und die Stadtbahn-Haltestelle. Im Anschluss an das Treffen im Rathaus besichtigte Katja Mast den Busbahnhof, der umgestaltet werden soll.

Weiterer Vor-Ort-Termin war das Wasserhäuschen im Hunnenweg, das Kernstück des deutschlandweit einzigartigen Pilotprojekts „Deus 21“. In dem Wasserhäuschen ist eine Filteranlage angesiedelt, die Regenwasser in Brauchwasser umwandelt. Diese versorge derzeit zehn Haushalte und 13 Wohneinheiten mit Wasser, wie Wassermeister Thomas Eschenbacher und Knittlingens Stadtbaumeister Volker Just berichteten. „Es ist für meine Arbeit in Berlin elementar, dass ich über solch zukunftsweisende Projekte in den Gemeinden im Enzkreis Kenntnis habe“, sagte Katja Mast und fügte hinzu, dass regelmäßige Kontakte mit den Bürgermeistern sowie mit den Bürgerinnen und Bürgern deshalb unverzichtbar seien. „Spätestens wenn das Gesundheitsamt sein Siegel für die Nutzung der Anlage im Trinkwasserbereich gibt, ist das Projekt international beispielgebend. Gemeinsam mit Knittlingen werde ich dann dafür sorgen, dass es weit über den Enzkreis hinaus bekannt wird“, so Katja Mast.

 

"Mobil mit Bus und Bahn"

Infoveranstaltung mit dem Referenten Jörg Soulier vom Bus- und Bahn-Team des Enzkreises (26.Oktober 2006)

Dem Tarifdschungel im ÖPNV hat der SPD Ortsverein Knittlingen den Kampf angesagt, indem er zu einem Infoabend Herrn Jörg Soulier den Referenten vom Bus- und Bahnteam des Enzkreises, gewinnen konnte.

Mobil mit Bus und Bahn war die Devise.  Es wurde eingangs von Soulier klar herausgestellt, dass öffentliche Verkehrmittel preislich wesentlich günstiger sind als der individuelle Verkehr. Dies gilt auch dann noch, wenn man nur die „Rollkosten“ für Sprit und Reifenverschleiß – ohne die Abschreibungen – mit ins Kalkül zieht.

Die Problematik beginnt mit der Auseinandersetzung mit dem Fahrplan, den Tarifzonen innerhalb des Verkehrsverbunds Pforzheim Enzkreis (VPE). Weitere Schwierigkeiten entstehen an den Überschneidungen und bei Fahrten z.B. in den Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) oder in den Stuttgarter Verkehrsverbund (VVS). Es ist bis jetzt nur bedingt gelungen, mit der im Knittlinger Bus gelösten Fahrkarte den Stuttgarter Verbund zu erreichen. Als Verbesserung ab dem kommenden Winterfahrplan, kann eine Fahrkarte in den Karlsruher Verkehrverbund bereits an den Haltestellen der S-Bahn von Bretten nach Mühlacker gekauft werden. Die Fahrkarten des Pforzheimer Verbundes können heute schon im Brettener Bahnhof gekauft werden.

Für viele Gäste war es allerdings neu, dass die innerhalb eines Verbundes gelöste Karte sowohl für Bus als auch für Bahn im Regionalverkehr Gültigkeit hat. Es ist bei der Weiterfahrt mit der Bahn nur darauf zu achten, dass der Busfahrer dem Fahrgast einen Fahrschein aushändigt, der dann in der S-Bahn bei einer Kontrolle gegebenenfalls vorgezeigt werden kann. Erstaunt waren die Zuhörer über weitere Möglichkeiten von preiswert Fahrten. Ein Fahrt von Knittlingen nach Mühlacker kostet für eine Person nur 2,40€uro. Ab Kleinvillars sind mit der Bahn nur 1,90€uro zu bezahlen. Für Hin- und Rückfahrt an einem Tag sind die Preise der Tageskarten oft günstiger – zum Beispiel City24 für eine Person nach Mühlacker und zurück für 4€uro oder bei bis zu 5 Personen für 6€uro die City24plus Fahrkarte. Noch zu erwähnen wären die günstigen 24 Stunden Netzfahrkarten wie die Regio24 für 1 Person z.B. nach Wildbad und zurück mit Benutzung der Sommerbergbahn für 6 €uro oder analog für eine Gruppe bis zu 5 Personen die Regio24plus für 9 €uro. Sehr interessant zum Einkaufen ist auch die übertragbare Netz9 Monatskarte mit Familienvorteil für 32€uro/Monat die im gesamten VPE Netz ab 9 Uhr für 2 Erwachsene und 2 Kindern bis 14 gilt.

Auch im Bus erhältlich ist zum Beispiel das "Baden-Württemberg-Ticket" für 17€uro/Person bzw. 25€uro bei 5 Personen, das im gesamten Bundesland gilt, oder das "Schönen Wochenende Ticket" für 30€uro bis zu 5 Personen für ganz Deutschland.

Anschlussfahrkarten zur Weiterfahrt mit der Deutschen Bahn können ebenfalls im Bus oder am Automaten gelöst werden. Der Schaffner im Zug der Deutschen Bahn AG muss dann die jeweils notwendige Fahrkarte ohne Aufpreis ausstellen.

Noch zu erwähnen wäre die 25%ige Ermäßigung auf Einzelfahrscheine des VPE mit der BahnCard oder der Mehrwegkarte des VPE die man im Bus für 4 €uro Pfand bekommt. Die Mehrwegkarte kann auch als Geldkarte im VPE verwendet werden.

Die Fahrkartenautomaten stellen aber wegen ihrer Uneinheitlichkeit noch Hindernisse dar, denen viele Fahrgäste lieber aus dem Wege gehen und sich da oder dort auch von einer Fahrt abhalten lassen. Es bedarf noch einer gewissen Überwindung, dem Automaten ein bestimmtes Ziel und eine entsprechende Personenzahl einzugeben, zumal wenn es den angepeilten Ort auf der aufgeführten Liste nicht gibt und einige Fahrgäste ungeduldig hinter einem warten.

Immer beliebter werden die Reiseplanung und der Kauf von „Onlinetickets“ übers Internet oder übers Handy.
Links für die Reiseplanung: VCD Enzkreis, www.vpe.de, www.kvv.de, www.efa-bw.de, www.bahn.de

Der Referent Soulier zeigte Wege auf, wie man sich hier behelfen kann oder auch Hilfe bei verschiedenen Auskunftsstellen bekommt. Bei Überwindung der eigenen Schwellenangst bietet das Bus & Bahn Team des Enzkreises optimale Möglichkeiten wie zum Beispiel Fahrkartenautomatenschulungen, um auch bis zum hohen Alter mit Bus und Bahn „beweglich“ zu bleiben, ohne auf das eigene Auto zurückgreifen zu müssen. Nach einer angeregten Diskussion, bei der von den Zuhörern klar heraus kam dass eine weiter Fusion der kleinteiligen Verkehrsverbünde in Baden Württemberg dringend nötig ist, bedankte sich der SPD Ortsverein bei Herrn Soulier für seine interessanten Ausführungen.

PS: Beim VCD Enzkreis VCD Enzkreis gibt es weiterführende Informationen zu den Automatenschulungen des Bus & Bahn Teams.

 

Katja Mast zieht nach einem Jahr als SPD-Bundestagsabgeordnete Bilanz:

„Mir ist es gelungen, deutliche Impulse zu setzen“ (PM 17.10.2006)

“Mein Ziel ist es, etwas zu bewegen für die Menschen in Pforzheim und dem Enzkreis, die mich gewählt und mir damit ihr Vertrauen entgegen gebracht haben. Ich glaube, dass es mir gelungen ist, in diesem Jahr deutliche Impulse zu setzen”, sagt Katja Mast. Am 18. Oktober des vergangenen Jahres konstituierte sich der 16. Deutsche Bundestag. Unter den Abgeordneten, die sich zu dieser konstituierenden Sitzung in Berlin einfanden, war auch die SPD-Bundestagsabgeordnete für Pforzheim und den Enzkreis, Katja Mast. Während viele ihrer langjährig im Parlament tätigen Kollegen diese Prozedur schon mehrmals erlebt hatten, war es für Katja Mast der erste Auftritt in ihrer neuen Position auf der politischen Bühne. In ihre politische Arbeit konnte Katja Mast vom ersten Tag an ihre vielfältigen Erfahrungen aus der Wirtschaft einbringen, so dass sie sich schnell in Berlin etabliert hat. So ist sie Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales und kann dort „aktiv an der Gestaltung von Gesetzen mitwirken“ sowie stellvertretendes Mitglied im Ausschuss Finanzen und stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landesgruppe.
In ihrem Wahlkreis hat sie zahlreiche Projekte und Initiativen auf den Weg gebracht. Dabei bildet das Thema „Jugend“ einen Schwerpunkt ihrer Arbeit. Ausgehend von der These, dass die „Chancen der Jugendlichen über die Zukunft unserer Gesellschaft entscheiden“ informierte sich Katja Mast im Rahmen ihrer Sommertour „Jugend ist Zukunft“ über die Lebenswelten von Jugendlichen. „Nur wenn wir diese kennen, können wir den Jugendlichen Perspektiven eröffnen – auch durch mehr Ausbildung“, so die 35-jährige Bundestagsabgeordnete. Eine weitere von Katja Mast ins Leben gerufene und in dieser Form deutschlandweit einzigartige Initiative im Bereich Jugend ist das Schulprojekt “Junger Rat für Mast“. Zielsetzung ist dabei, Schüler durch eine gezielte Aufgabenstellung aus dem Alltag der Bundestagsabgeordneten unmittelbar an politische Prozesse heranzuführen. Im vergangenen Schuljahr startete “Junger Rat für Mast” sehr erfolgreich mit einer Pilotphase, so dass in diesem Schuljahr das Projekt mit sechs bis acht Schulklassen fortgesetzt wird.
Doch es wäre zu einseitig, die ehemalige Personalstrategin der Deutschen Bahn auf das Thema Jugend zu reduzieren. Für viele Anliegen der Bürgerinnen und Bürger, die diese ihr in den regelmäßig stattfindenden Bürgersprechstunden vorgetragen haben, hat sich Katja Mast im Verlauf des Jahres eingesetzt. Unter anderem wurden auf ihre Initiative hin Sprechzeiten der Familienkasse in Pforzheim neu eingeführt. Auch die Unternehmensbesuche, bei denen sie neben der Geschäftsführung auch immer mit den Mitarbeitern und dem Betriebsrat sprach, nutzte sie, um die Berliner Politik mit Erfordernissen vor Ort abzugleichen.
Wie eng die Verzahnung zwischen Bundespolitik und regionaler Interessen ist, macht Katja Mast am Pforzheimer Projekt „Silverstar“ deutlich, das als ein vorbildliches Beispiel für die Förderung Älterer in die Ausarbeitung von bundesweiten Aktionen wie die Initiative 50plus einfließt. Darüber hinaus ist ein wichtiges Ziel von Katja Mast, einen Brückenschlag zwischen der überregionalen Politik in Berlin und den regionalen Interessen von Pforzheim und dem Enzkreis zu schaffen. „Meine Heimat ist in Berlin gut vertreten. Dafür setze ich mich ein“, sagt sie. „Meinen Wahlkreis in Berlin vertreten, das mache ich unter anderem dann, wenn es um mehr Mittel für den Verkehr geht, so Katja Mast. Hier wurde sie auch über Parteigrenzen hinweg, zum Beispiel für die Westtangente aktiv. Darüber hinaus hat sie ihre Büroeröffnung in Kooperation mit den Schmuckwelten veranstaltet. Diese Initiative diente ebenso dazu die Region in Berlin bekannt zu machen wie ihre Unterstützung der Region Nordschwarzwald, die im kommenden Jahr in Berlin unter dem Motto „Natur trifft Innovation“ präsentiert wird.
„Ein Aspekt, der mir wirklich am Herzen liegt ist das Thema soziale Gerechtigkeit. Diese ist für mich unverzichtbar in einem modernen Sozialstaat, um die Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger am gesellschaftlichen Leben sicher zu stellen“, so Katja Mast. Auf verschiedenen Ebenen agiert die Wahl-Dietlingerin, um soziale Gerechtigkeit in der konkreten Politik umzusetzen. Als Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales sind ihre Schwerpunktthemen unter anderem Mindest- und Kombilohn sowie Existenzgründungen aus der Arbeitslosigkeit. Zu diesen Themen hat sie schon mehrere Reden im Bundestag gehalten. Zudem unterstützt Katja Mast den fraktionsübergreifenden Gruppenantrag zur Verankerung von Generationengerechtigkeit im Grundgesetz.
Das Thema soziale Gerechtigkeit als ein zentraler Begriff sozialdemokratischer Politik steht auch im Mittelpunkt der Wertediskussion, die von Katja Mast und den SPD-Kreisverbänden Pforzheim und dem Enzkreis in Form der Veranstaltungsreihe „Soziale Gerechtigkeit im vorsorgenden Sozialstaat“ initiiert wurde.
„Viele Dinge sind in diesem ersten Jahr auf den Weg gebracht worden. Jetzt gilt es den eingeschlagenen Weg weiter zu verfolgen und die begonnenen Initiativen voranzubringen. Wenn mir dies in den kommenden drei Jahren gelingt, wird es der gesamten Region nutzen“, schließt Katja Mast ihre Ein-Jahres-Bilanz.

 

"Kinderferienprogramm 2006" mit Feuerwehrspielen

Mehr als 50 Jugendliche beteiligten sich am vergangenen Freitag am Kinderferienprogramm der SPD zusammen mit den Freunden des spanischen Club Cultural.


Äußerst gespannt waren die Kinder auf die Feuerwehrspiele, die auf sie zukommen sollten. Zunächst war jedoch eine Wanderung von 1 ½ Stunden nach Kleinvillars zu bewerkstelligen. Alle Teilnehmer hielten ausnahmslos durch und wurden unterwegs aus dem Verpflegungswagen mit Getränken versorgt.
Das Interesse war auch auf den Blumenwiesen und im Schillingswald sehr groß und die Warnung vor den giftigen Herbstzeitlosen – die nicht als Blumenstrauß gepflückt werden sollten – wurde willig aufgenommen.
Die Unterscheidung von Eiche, Buche, Ahorn oder Wildkirsche fiel den meisten Kindern recht leicht.
Da der Sportplatz in Kleinvillars wegen Drainagearbeiten nicht zur Verfügung stand, wurde auf eine Wiese im Salzachtal ausgewichen.
In dieser wunderschönen Naturlandschaft, direkt neben dem Bachufer, machte es allen großen Spaß, Wasser aus dem Bach in einen großen Behälter zu schütten, die Handpumpen in Gang zu setzen, mit dem Wasserstrahl das „Feuer“ zu löschen und danach mit der Trage den Verletzten aus der Gefahr zu befreien. Das Ganze gab als Wettkampf den einzelnen Mannschaften immer wieder großen Auftrieb.
Dass Einzelne total nass dabei wurden, machte dem Geschehen keinen Abbruch, im Gegenteil, je nasser die Kleidung wurde, umso größer war der Spaß.

Zwischendurch gab es heiße Würste und Getränke zur Stärkung, wobei sich auch die zahlreichen Betreuer nicht abhalten ließen.
Leider verging die Zeit viel zu schnell und weil der Rückweg mit dem Omnibus angetreten werden sollte, mussten einige regelrecht von ihren Wasserspielen getrennt werden.

Sicher wird es für die überwiegende Teilnehmerzahl ein unvergesslicher Nachmittag gewesen sein. (hb)

 

Grundwertediskussion der SPD-Bundestagsabgeordneten

Katja Mast, Walter Riester und Olaf Scholz: „Die Werte Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität sind heute noch gültig, sie müssen aber mit neuem Leben gefüllt werden“

„Wir müssen uns nicht wirklich ängstigen vor der Zukunft, wenn wir wissen, wie wir mit den veränderten Bedingungen umgehen müssen“, sagte Olaf Scholz, erster parlamentarischer Geschäftsführer der SPD. Und der ehemalige Bundesminister Walter Riester (SPD) ergänzte: „Die Werte Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität stimmen immer noch, aber sie müssen neu mit Leben gefüllt werden, wenn sich die Welt verändert.“ Vor allem gelte es, die soziale Frage neu aufzuwerfen, da die Globalisierung trotz ökonomischer Stärkung Deutschlands hier am stärksten wirke. Mit ihrer ersten Stellungnahme waren die beiden prominenten Gäste bei der Auftaktveranstaltung „Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität – was hat sich verändert – die SPD, ihre Grundwerte oder das Leben?“ zur Wertediskussion der SPD sofort im Thema. Initiiert worden war die morgendliche Diskussionsrunde, die im Rahmen der Grundwertediskussion der SPD stattfindet und in die Veranstaltungsreihe „Soziale Gerechtigkeit im vorsorgenden Sozialstaat“ eingebunden ist, von den SPD-Kreisverbänden Pforzheim/Enzkreis und der SPD-Bundestagsabgeordneten Katja Mast.

Freien Zugang zu Gesundheit und Bildung erarbeiteten die beiden Referenten unter der Moderation von Katja Mast und unterstützt von den Wortbeiträgen der zahlreich erschienenen Zuhörer als die zentralen Aufgaben des Sozialstaates, „den wir nicht über Bord werden dürfen, sondern nur so organisieren müssen, dass er besser funktioniert“, so Olaf Scholz.

„Das alte Verständnis des Generationenvertrags lässt sich nicht so leicht auf unsere heutige Zeit übertragen, weil er auf Dauer so nicht mehr funktioniert. Heute muss jeder etwas zusätzlich für seine Rente machen. Die Generationenfrage ist also neu zu stellen“, sagte Walter Riester. Als Beispiel führte er die Unterschiede zwischen der Rentnergeneration der sechziger Jahre und der heutigen Rentnergeneration an. Während ein Rentner in den sechziger Jahren beispielsweise 100 Euro im Monat erhalten und noch durchschnittlich neuneinhalb Jahre nach seiner Pensionierung gelebt hat, erhält der gleiche Rentner heute 1000 Euro monatlich und lebt etwa noch 17 Jahre. Dass das System schon angesichts dieses zeitlichen Unterschieds nicht funktioniere sei doch klar, so Walter Riester.

„Symptomatisch für unser Gesundheitswesen ist, dass es nicht transparent ist und diese Intransparenz führt dazu, dass man nicht wirklich einsparen kann“, formulierte Walter Riester das zentrale Problem der Gesundheitspolitik. „Der medizinische Fortschritt macht Gesundheit teurer, deshalb müssen wir genau hinschauen, wie wir das Geld, was wir ausgeben, richtig verteilen“, sagte Olaf Scholz. Ein Instrument, um mehr Transparenz zu schaffen, sei die Gesundheitskarte, die schon gesetzlich festgeschrieben sei und in nächster Zukunft kommen werde, ergänzte er.

Bildung sahen die beiden SPD-Bundestagsabgeordneten als Voraussetzung dafür an, dass alle Menschen an dem gesellschaftlichen Leben teilhaben können. In den sechziger Jahren sei das Ziel der Bildungsreform gewesen, die Türen für alle zu öffnen, heute seien zahlreiche Türen offen, aber viele würden nicht hindurch gehen, machte Olaf Scholz deutlich und führte exemplarisch aus, dass etwa zehn Prozent der Schüler die Schule ohne Hauptschulabschluss verließen. Deshalb forderte er: „Wir müssen lange vor der Schule ansetzen und eine Mentalität fördern, die anerkennt, dass Drei-, Vier- und Fünfjährige auch etwas lernen wollen und sollen.“

 

 

"Roter Besen 2006" der SPD Knittlingen

Besuch von Katja Mast

Landtagsabgeordneter Thomas Knapp (links) eröffnete am Samstag die Unterschriftenkampagne der SPD im Enzkreis für den AtomausstiegBei sehr kaltem und zunächst sonnigem Winterwetter lud der SPD Ortsverein Knittlingen am Sonntag wieder zu seiner traditionellen „Roten“ Besenwirtschaft ein. Auch in diesem Jahr war die Auflage des Roten Besens wieder ein voller Erfolg. Obwohl später das Wetter mit Schneefall wenig einladend war, verzeichnete die Knittlinger SPD in diesem Jahr wieder regen Besuch. Von 11.00 bis weit nach 17.00 Uhr waren die Tische im Kleintierzüchtervereinsheim an der Freudensteiner Strasse voll besetzt. Sowohl Besucher aus Knittlingen, den Teilorten, des spanischen „Club Cultural“ als auch Freunde des SPD Ortsvereins aus der näheren Umgebung, durften wieder zahlreich im Vereinsheim der Kleintierzüchter begrüßt werden.

Neben weißen und roten Weinen aus Knittlingen hatte die SPD Knittlingen traditionell Schnitzel mit Kartoffelsalat und Schlachtplatte aus der eigenen Küche zu bieten. Das Angebot wurde mit einem „örtlichen Weißherbst“ und Kaffee und Kuchen abgerundet.

Landtagsabgeordneter Thomas Knapp (links) eröffnete am Samstag die Unterschriftenkampagne der SPD im Enzkreis für den AtomausstiegLandtagsabgeordneter Thomas Knapp (links) eröffnete am Samstag die Unterschriftenkampagne der SPD im Enzkreis für den AtomausstiegErfreut zeigten sich die Helfer der Knittlinger SPD auch über den Besuch der Bundestagsabgeordneten Katja Mast, sowie über Besucher aus den Nachbar – SPD – Ortsvereinen.

Katja Mast nutze ihren Besuch in Knittlingen zu einer angeregten Gesprächsrunde mit einigen Knittlingerinnen und Knittlingern.

 

Für die Knittlinger SPD ist der Rote Besen immer wieder eine wichtige Veranstaltung um in persönlichen Gesprächen über die Kommunal-, Landes- und Bundespolitik - wie in diesem Jahr zur Baden-Württembergischen Landtagswahl am 26.März -
zu informieren.

 

SPD im Enzkreis startet Unterschriftenkampagne für Beibehaltung des Atomausstiegs

SPD-Landtagsabgeordneter und Kreisvorsitzender Thomas Knapp: „20 Jahre nach Tschernobyl geht das Thema uns alle an“

Landtagsabgeordneter Thomas Knapp (links) eröffnete am Samstag die Unterschriftenkampagne der SPD im Enzkreis für den AtomausstiegMühlacker (p) - Die SPD im Enzkreis startete am Samstag auf dem Kelterplatz in Mühlacker ihre Unterschriftenkampagne zur Beibehaltung des Atomausstiegs. „Wir wollen die energiepolitische Wende,  weg von atomarer und fossiler Energieversorgung, hin zu erneuerbaren Energien und damit zu klimafreundlichen, preiswerten und gefahrlosen Energiequellen“, sagte SPD-Landtagsabgeordneter Thomas Knapp. 20 Jahre nach Tschernobyl gehe das Thema alle an.

Die SPD wende sich entschieden gegen die Pläne des amtierenden Ministerpräsidenten Oettinger die Laufzeiten der Atomkraftwerke in Baden-Württemberg zu verlängern. Selbst der Bau neuer Kernkraftwerke werde nicht ausgeschlossen. „Nicht mit uns“, so Knapp, „wir setzen den Atomausstieg ohne Abstriche um.“

Die SPD Baden-Württemberg will der Forderung nach einem Ausstieg aus der Atomkraft durch eine Unterschriftenkampagne Nachdruck verleihen.  Knapp: „Wir wollen noch vor der Landtagswahl dem Ministerpräsidenten 500.000 Unterschriften von Bürgerinnen und Bürgern auf den Tisch legen, die mit uns diese Forderung teilen.“

Mit der SPD werde es keine Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken geben. Knapp: „Bis 2020 ersetzen wir die Kernenergie durch konventionelle Kraftwerke und Kraft-Wärme-Kopplung, durch den massiven Ausbau erneuerbarer Energien und durch mehr Energieeffizienz und Energieeinsparungen.“ Auch künftigen Generationen müsse eine lebenswerte Umwelt erhalten bleiben.

„Kernkraftwerke produzieren hochradioaktiven Müll“, so Knapp weiter. Jede Verlängerung der Laufzeit sorge für noch mehr strahlenden und hochgiftigen Müll, für den es nirgendwo auf der Welt eine Endlagerung gebe.

Knapp: „Baden-Württemberg hat bundesweit den größten Anteil an Atomstrom und gleichzeitig die höchsten Strompreise. Das muss geändert werden.“ Mit erneuerbaren Energien könnten auch neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

Katja Mast informiert sich über knittlinger Belange - Besuch des Fa. Kieselmann

Stadt informiert über ihre Sarnierungsgebiete

Samstag, 12. Januar 2006 <Bericht folgt>

 

Katja Mast besucht Knittlingen - Besuch des Neubaugebietes "Am Römerweg, der Schule und eine Hoketse am Brandplatz

Tour de Wahlkreis mit Katja Mast 

Samstag, 13. August 2005 hatte die Bundestagskandidatin der SPD sich eine Radtour von Ötisheim über Maulbronn nach Knittlingen vorgenommen. Bei schönem Sommerwetter wurde sie von zahlreichen SPD-Mitgliedern und interessierten Mitbürgern über die gesamte Strecke auf dem Rad begleitet.
 Am

Erste Station nach ihrer Ankunft in Knittlingen war ein Treffen mit Bürgermeister Hopp und Mitgliedern der SPD-Gemeinderatsfraktion im Neubaugebiet „Römerweg“. Sie konnte sich bei dieser Gelegenheit über die Erschließung dieses Wohngebietes, sowie über das DEUS-Projekt zur Brauchwasseraufbereitung am Römerweg informieren.

Die nächste Station in unserer Stadt war der Schulhof, wo sie sich von der Vorsitzenden des Vereins „Bürger für Knittlingen“ – Antje Eiser - aus erster Hand über das Projekt zur Umgestaltung des Schulhofes informieren konnte.

Höhepunkt des nachmittäglichen Besuches war eine kleine Hocketse auf dem Brandplatz, die der SPD-Ortsverein mit kostenlosen „Roten“, Bier und Mineralwasser organisiert hatte. Bei Sommerwetter bot sich dann ab 15.30 Uhr ausreichend Gelegenheit Katja Mast im Schatten der aufgestellten Sonnenschirme besser kennen zu lernen. Katja Mast stammt ursprünglich aus Offenburg und arbeitete bisher bei der Deutschen Bahn in Berlin. Nachdem sie als Kandidatin für den Wahlkreis Pforzheim/ Enzkreis nominiert wurde, zog sie mittlerweile nach Keltern um. Weitere Informationen zur Bundestagskandidatin liefert auch ihre Homepage www.katja-mast.de.

In persönlichen Gesprächen mit den Besuchern der Hocketse warb Katja Mast dafür, dass die SPD auch nach den Wahlen im September die Regierung stellen wird, um die begonnenen Reformen weiter führen zu können. Obwohl die Stimmung in der Bevölkerung in wirtschaftlichen Fragen und auch hinsichtlich der Berliner Politik weiterhin negativ ist, so sind doch bereits erste positive Auswirkungen des Reformprozesses zu spüren.

Großes Interesse an Knittlingens Zukunft - Kommunalpolitischer Abend der SPD Gemeinderäte

Kommunalpolitischer Abend am 12. Mai im Knittlinger Weinhaus Postillion (wb) - die Gemeinderatsfraktion „SPD und freie, unabhängige Wähler“ berichtet von ihrer Arbeit

In Vertretung des SPD Ortsvereinsvorsitzenden Jochen Escalante begrüßte der Sprecher der Gemeinderatsfraktion „SPD und freie, unabhängige Wähler Knittlingen“ Helmut Begero zum jährlichen, öffentlichen Bericht die zahlreichen Gäste. Er freute sich über den guten Besuch der Veranstaltung und über das wieder zunehmende Interesse an der Kommunalpolitik. Deshalb sollte auch nach einigen kurzen Bestandsaufnahmen und Ausblicken durch die Stadträte/Innen die Diskussion breiten Raum einnehmen. Alle Referate wurden durch sehr informative Bilder von Martin Blanc unterstützt.

Stadträtin Andrea Link-Schwab bedauerte, dass im Seniorenbereich die beliebte Wohnanlage nicht durch eine Pflegestation ergänzt werden könne. Bei den gegenwärtigen Zahlen sei kein Investor bereit, so müssen weiterhin Pflegebedürftige leider das Haus verlassen. Positives durfte sie über Kindergärten, Schulen und Jugendarbeit berichten, wo mit viel Idealismus, Ideen, Eigeninitiative und städtischer Hilfestellung ein breites Spektrum an Angeboten entwickelt wurde, das jetzt zusätzlich in eine vorbildliche Ferienbetreuung mündet. Ihre Fraktionskollegin Gisela Dannecker versicherte, dass das in seiner familiären Atmosphäre und Überschaubarkeit beliebte Freibad erhalten wird. Dazu müsse aber in den nächsten Jahren die Technik überholt werden. Wenig Hoffnung konnte sie auf eine würdige Stadthalle machen; wie bei einigen Ortstraßen stünden leider keine finanziellen Mittel bereit. Günter Hauf zeigte diese Problematik am unbefriedigenden Bauvorhaben Schulstraße auf, das wegen fehlender Zuschüsse zunächst nicht weitergeführt werden könne. Wichtig sei ihm, dass durch Erschließung eines begrenzten Baugebiets bauwillige Freudenstein-Hohenklinger in ihrem Teilort ihren Häuslestraum verwirklichen können.

Das gleiche Problem sieht Martin Blanc in Kleinvillars, wo zwar verschiedene Baugebiete seit langem diskutiert, keines aber energisch von der Verwaltung vorangetrieben würde. Ganz anders die Situation in der Kernstadt, wo ein überdimensioniertes Wohngebiet am Römerweg rasch erschlossen würde. Dieser kostspielige Gigantismus sei auch beim projektierten Gewerbegebiet von 40 ha zu finden, dabei sei die Stadt noch nicht einmal in der Lage ein Teilgebiet von 5 ha daraus zu erschließen um vorhandene Interessenten zu bedienen. Die Fraktion „ SPD und freie, unabhängige Wähler“ sei von Beginn an für eine Teilerschließung bzw. eine Flächenreduzierung gewesen. Durch die Mehrheitsbeschlüsse im Gemeinderat mussten nun aber für diese zu großen Maßnahmen Kredite in der Summe von 15 Mio. €uro aufgenommen werden. Diese Summe zählt zwar nicht zu den ohnehin hohen Schulden von Knittlingen da ja Baugrundstückbesitz dafür vorliege, die hohen Zinsen dafür müssen aber jährlich vom städtischen Haushalt erbracht werden. Dadurch ist der Spielraum der Stadt selbst für kleine, notwendige Maßnahmen geschwunden. Helmut Begero musste daher ein düsteres Bild über Knittlingens Finanzen vortragen. Er bezweifelt, dass bei der Bevölkerungs- und Wirtschaftsentwicklung der Bauplatzverkauf im Römerweg und im Gewerbegebiet so zügig erfolgen werde, dass die Kredite mittelfristig getilgt werden können, wie blauäugig von vielen versprochen werde.

Wie auch schon bei den Referaten setzte hier eine lebhafte Diskussion ein. Den Gemeinderäten wie der Stadtverwaltung wurde vorgeworfen, die Bürger über die finanziellen Risiken und den dadurch bedingten Stopp bei anderen Vorhaben nicht informiert zu haben. Helmut Begero wehrte sich, da gerade die SPD im Kommunalwahlkampf auf diese finanziellen Gefahren hingewiesen habe, eine Reduzierung verlangt habe, dies sei aber vom Wähler nicht honoriert worden. Die Mehrheit lag bei den überdimensionierten Lösungen. Am Beispiel der Steinbrucherweiterung zeigte ein Diskussionsteilnehmer die Frustration der Bevölkerung. Wenn die gewählten Gemeinderäte und die Stadtverwaltung sich resigniert hinter Vorschriften und Verordnungen übergeordneter Institutionen verschanzen, führe dies zwangsläufig zu Politikverdrossenheit. Nur durch den Widerspruch entstünden neue Denkansätze, die er gerade von der SPD erwarte. Ihre Vertreter müssten sich auf ihre Tradition der Auseinandersetzung besinnen und nicht durch den allgemeinen Verfahrensgang einlullen lassen. Mit Verkehrserschließung, Vereinsförderung, Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden wurden weitere Themen angeschnitten. Helmut Begero dankte den Anwesenden die rege Diskussionen, Anregungen und hoffte, dass dieses kommunalpolitische Interesse weiter wachse. (siehe auch das Programm der Gemeinderatsfraktion)

Bericht zur Jahreshauptversamlung der SPD Knittlingen

Am 7. April 2005 fand im FVK-Clubhaus in Knittlingen die diesjährige Jahreshauptversammlung der SPD Knittlingen statt.

 In seinen einleitenden Worten bestätigte der bisherige Vorsitzende Jochen Escalante rege Aktivitäten im abgelaufenen Jahr. In einem Abriss über die Aktivitäten ließ er nochmals die Veranstaltungen des vergangenen Jahres Revue passieren.

Bereits kurz nach der letzten Hauptversammlung des Vereins am 1. April 2004 folgte am 14. April 2004 eine Veranstaltung mit dem Landtagsabgeordneten Thomas Knapp und dem Vorsitzenden der SPD im Kreistag Jochen Protzer zum Thema Interkommunales Gewerbegebiet in Knittlingen.

Die darauf folgenden Wochen waren sehr arbeitsintensiv, da die Kommunal- und Europawahlen ins Haus standen. Die SPD Knittlingen schaffte es wiederum in allen Stadtteilen ihre Kandidaten vorzustellen und am 5. Juni einen Infostand für beide Wahlen gegenüber des Knittlinger Rathauses zu organisieren. Bei einem Helferfest mit den Kandidaten für den Gemeinderat und Mitgliedern der SPD Knittlingen am 28. August in Kleinvillars kam dann auch der Zusammenhalt des Knittlinger SPD Ortsvereins nicht zu kurz.

Seit Beginn des Knittlinger Kinderferienprogramms vor mehr als 20 Jahren versäumte es die SPD Knittlingen bisher noch niemals zusammen mit dem spanischen Club Cultural einen Programmtag anzubieten. Am 10. September 2004 fand ein sehr interessanter Ausflug mit Kindern aus Knittlingen und Stadtteilen in den Freudensteintunnel statt. Nach weiteren internen Mitgliederversammlungen im Herbst 2004 stand dann am 6. März 2005 mit dem Roten Besen ein Jahrehöhepunkt an. Auch hier konnte Jochen Escalante feststellen, dass auch in diesem Jahr um die Mittagszeit das Kleintierzüchterheim vollbesetzt war. Der Rote Besen ist eine feste Institution im Knittlinger Veranstaltungskalender geworden. Kassier Helmut Begero fügte an, dass der Ertrag der Veranstaltung zufriedenstellend gewesen sei.

Die Neue Vorstandschaft: Helga Seiter-Neininger und Jochen EscalanteNach Entlastung des Vorstandes ergaben die Neuwahlen eine weitgehende Bestätigung der seitherigen Vorstandsmitglieder. Jochen Escalante wurde für zwei weitere Jahre als Vorsitzender wiedergewählt. Künftige stellvertretende Vorsitzende wird Helga Seiter-Neiniger sein, die bisher Fraktionsvorsitzende der SPD Gemeindratsfraktion in Mühlacker war, 2004 auch für den Kreistag kandidierte und ebenfalls seit 2004 im Stadtteil Kleinvillars lebt. Peter Themsen – der bisherige stellvertretende Vorsitzende, der nicht wieder kandidierte – wünschte seiner Nachfolgerin viel Glück im neuen Amt.

Am 12. Mai 2005 findet eine Veranstaltung zu kommunalpolitischen Themen statt. Ort und Zeit werden noch rechtzeitig vorher in den Ortsnachrichten bekannt gegeben. Für Juni/ Juli 2005 plant die SPD eine offene Mitgliederversammlung zum neuen Karlsruher Grundsatzprogramm der SPD.

 

 

"Roter Besen 2005 heizte den Schnee weg"

Veranstaltung des SPD-Ortsvereins Knittlingen - 06.03.2005 “Roter Besen” im Knittlinger Kleintierzüchterheim

Trotz schlechter Witterung mit stundenlangen Schneefällen, matschigen und vereisten Strassen war die Auflage 2005 des Roten Besen der SPD Knittlingen ein voller Erfolg. Obwohl das Wetter wenig einladend war verzeichnete die Knittlinger SPD in diesem Jahr sogar mehr Gäste als im vergangenen. Von 11.00 bis weit nach 15.00 Uhr waren die Tische im Kleintierzüchtervereinsheim an der Freudensteiner Strasse voll besetzt. Selbst nach 17.00 Uhr fanden sich noch einige Gäste den Weg ins Vereinsheim der Kleintierzüchter.
Neben weißen und roten Weinen aus Knittlingen hatte der SPD Ortsverein Knittlingen noch Schnitzel und Schlachtplatte aus der eigenen Küche zu bieten. Das Angebot wurde durch eine Kuchentheke abgerundet.
Erfreut zeigten sich die Helfer der Knittlinger SPD auch über den Besuch des Landtagsabgeordneten Thomas Knapp, sowie über Besucher aus den Nachbar-SPD-Ortsvereinen. Thomas Knapp seinerseits nutze seinen Besuch in Knittlingen zu einer angeregten Gesprächsrunde mit einigen Knittlingerinnen und Knittlingern. Für die Knittlinger SPD bildet der Rote Besen den Auftakt zu einer Reihe von Veranstaltungen zur Kommunal-, Landes- und Bundespolitik im Laufe des Jahres 2005.
 

"Aus den Kinderwünschen muss Wirklichkeit werden"
SPD Ortsverein Sternenfels: Diskussionsveranstaltung mit Marianne Wonnay zu "Bildung und Betreuung"

STERNENFELS. Zusammen mit den Ortsvereinen Illingen, Maulbronn, Ötisheim, Knittlingen und Oberderdingen hatte der SPD-Ortsverein Sternenfels am Montagabend zu einer Diskussionsveranstaltung nach Diefenbach eingeladen. Marianne Wonnay, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion und familienpolitische Sprecherin der baden-württembergischen SPD sprach zum Thema "Bildung und Betreuung, Wandel in der Familienpolitik".

Rund 80 Interessierte waren zu der Diskussionsveranstaltung in die "Alte Krone" gekommen. "Eine so gute Resonanz hatten wir schon lange nicht mehr auf eine Veranstaltung unseres Ortsvereins", freute sich der Vorsitzende Gerhard Schollenberger, der auch den SPD-Landtagsabgeordneten Thomas Knapp begrüßen konnte.

In ihrem Referat legte Marianne Wonnay einen besonderen Schwerpunkt auf die Bereiche Elementarbildung im Kindergarten und Betreuung von Kleinkindern. "In den ersten sechs bis acht Lebensjahren ist ein Bildungserfolg besonders nachhaltig und ausgerechnet diesen Zeitraum vernachlässigen wir bisher", meinte sie. Der Kindergarten müsse als Bildungseinrichtung gesehen und auch entsprechend ausgestattet und gefördert werden. Kritik äußerte sie hier an der Landesregierung. "Das läuft alles zu langsam". Ein Schwerpunkt in der Elementarbildung müsse die Sprachförderung werden. "Wir wollen eine flächendeckende Förderung für alle Kinder", formulierte sie das Ziel ihrer Partei. Klar sei außerdem, dass die Kindergärten ihren Bildungsauftrag nur erfüllen können, wenn die pädagogische Qualität gesichert sei. Kleinere Gruppen und eine noch hochwertigere Ausbildung der Erzieherinnen - "mittelfristig auf Hochschulniveau"- nannte Marianne Wonnay hier als Stichpunkte. "Wenn man den Bildungsbereich Kindergarten ernst nimmt muss sich das Land auch an den zusätzlichen Kosten beteiligen", so ihre Aufforderung an die Landesregierung.

Eingebettet sah die Mutter einer Tochter dieses Thema in die Familienpolitik. "Wir müssen die Rahmenbedingungen so gestalten, dass aus den ! Kinderwü nschen der jungen Menschen Kinderrealitäten werden." Dazu sei der Bereich Betreuung nicht der alleinige Schlüssel, aber für die Kommunen und die Wirtschaft werde dies vermehrt ein wichtiger Standortfaktor werden.

Äußerst lebhaft gestaltete sich die Diskussion Referat: "Wir brauchen generell eine kinderfreundlichere Stimmung in der Gesellschaft, dazu gehört auch mehr wirtschaftliche Sicherheit", wurde beispielsweise gefordert. Die Familie als Keimzelle von Bildung zu stärken, war eine andere Forderung.

Beeindruckt zeigte sich Marianne Wonnay vom "außerordentlichen" Kindergartenangebot in Sternenfels und Diefenbach. "Diese Kommune zeigt, dass Gruppenschließungen nicht die einzige Antwort auf rückläufige Kinderzahlen sind, sondern dass darauf auch mit einer Ausweitung und Verbesserung des Angebotes reagiert werden kann".
von Andrea Garhöfer PZ 19.01.2005

Kinderferienprogramm 2004 - Im Untergrund der Deutschen Bahn

11. September 2004 um 14.00 Uhr, Besuch im 6800 Meter langen Freudensteintunnel

Tief hinabsteigen in den Untergrund in den Freudensteintunnel durften die Kinder im Rahmen des Knittlinger SPD Kinderferienprogramms. Der SPD Ortsverein hatte zusammen mit dem Spanischen Club Cultural diese Exkursion organisiert.

Nach einer Busfahrt zum Tunnel mussten die über 80 Kinder die 32 Stockwerke mit insgesamt 235 Treppenstufen im Rettungsschachtes des 6800 Meter langen Freudensteintunnel überwinden. Edgar Malthaner von der Deutschen Bahn AG erläuterte die Funktion des Rettungsschachtes mit der Druckschleuse an der Tunnelsole der im Falle eines Unglücks zur Personenrettung dient.

 


 

Der in den Ohren entstehende Druckstoß von einem mit 250 km/h in den Tunnel einfahrenden Intercity Express war für die Kinder eine interessante Erfahrung. In kleinen Gruppen war es möglich direkt in den den Tunnel zu gehen. Vier Inter-City-Express  fuhren in dieser Zeit in beiden Richtungen mit ihrer Reisegeschwindigkeit durch den Tunnel.
 

Nach einer kleinen Stärkung wanderten die Kinder mit ihren Betreuern durch die Freudensteiner Weinberge nach Knittlingen. Mit einer Rast am Bohnenberg mit zünftiges Vesper konnten die Kinder ihren erlebnisreichen Tag abschließen.

 

Interkommunales Gewerbebiet Knittlingen
Diskussion um "Grenzen in der Region"

Bericht von Vera Bender MT

Knittlingen – Zum Thema „Grenzen in der Region“ lud am Mittwoch 14.4.2004 der SPD Ortsvereins Knittlingen und die Gemeinderatskandidaten von der "SPD und Freien Unabhängigen Wählern" zur Diskussionsrunde ein. Rund 30 Teilnehmer berieten sich zum geplanten Knittlinger „Interkommunalen Gewerbegebiet“ (IKG) und wollen auch in Zukunft Farbe bekennen.

„Über 60 Hektar Fläche für ein Interkommunales Gewerbegebiet auszuweisen, aber dieses letztlich nicht umzusetzen, das ist weder real noch fair gegenüber den umliegenden Gemeinden“, fand Helmut Begero, der Fraktionsvorsitzende der Sozialdemokraten im Knittlinger Gemeinderat, deutliche Worte. Einem Mehrheitsbeschluss und damit einer demokratischen Entscheidung wolle man sich beugen, aber seit nunmehr drei Jahren werde laut Begero die Entscheidung vor sich her geschoben.

Auch der eingeladene Landtagsabgeordnete Thomas Knapp riet zu einem eindeutigen Bekenntnis des Gemeinderates und bestätigte, dass derzeit noch eine große Planungsunsicherheit und damit Unmut unter den Bürgermeistern sowie Gemeinderäten der Nachbargemeinden herrsche. Wichtig sei eben, mit den umliegenden Gemeinden ins Gespräch zu kommen, Verhandlungen zu führen. Knapp merkte außerdem an, dass es sich bei der großen Lösung in Knittlingen mit über 60 Hektar Fläche um ein mehr als doppelt so großes Gebiet wie die Mühlacker „Waldäcker“ handle und dass man sich von dem Gedanken verabschieden müsse, vor allem neue Firmen in die Fauststadt zu bekommen. In der Regel handle es sich um Umsiedelungen vom Kern in die neuen Industriegebiete.

Das Land, der Enzkreis sowie der Regionalverband sind für die Ausweisung des IKG in Knittlingen, da sich die Stadt wegen ihrer verkehrsgünstigen Lage an den Bundesstraßen 293 , 294 und 35 dazu eigne. Doch Helmut Begero machte deutlich, dass es vor allem der Gemeinderat wollen müsse. Und hier wage bislang noch kaum jemand, Stellung zu beziehen. Leicht machten es sich die Diskussionsteilnehmer am Mittwoch nicht. Manches spricht für ein IKG, bei dem laut Regionalplan 2015 die Kommunen Sternenfels, Maulbronn, Ölbronn-Dürrn, Ötisheim, Neulingen und teilweise Bretten beteiligt werden sollen.

Momentan sind über 25 Hektar neue Gewerbefläche als Eigenentwicklung vom Knittlinger Gremium auf den Weg gebracht, für die man rund 3,5 Millionen Euro bezahlt hat und noch in die Erschließung investieren muss. Weitere rund sieben Hektar Fläche stehen zusätzlich zur Verfügung. Nach mehrheitlicher Meinung müsste diese Größe ausreichen, um eventuell noch eine Beteiligung von Sternenfels und Maulbronn, vielleicht auch von Ötisheim, zuzulassen. Für die große Lösung mit über 60 Hektar Land müsste die Stadt zu viel Geld investieren, um Gewerbefläche vorzuhalten, die wahrscheinlich überhaupt nicht nachgefragt oder von der Stadt Bretten sofort gefüllt werde, so die allgemeinen Bedenken.

Außerdem würde der Westwind sämtliche Abgase genau in Richtung Stadt wehen und bei einer solchen Größe des Gewerbegebietes kämen außerdem enorme Kosten zur Ausweitung der Infrastruktur auf die ohnehin verschuldete Fauststadt zu. Und den nachfolgenden Generationen wolle man weder einen Schuldenberg hinterlassen, noch eine Entscheidungsfreiheit für die Zukunft nehmen.

Nach kritischer Abwägung sämtlicher Argumente unterstrichen die Kandidaten von SPD und Freien Unabhängigen Wählern ihre bisherige Haltung gegen das IKG, wollen sich aber einer demokratischen Entscheidung beugen. Die müsse jedoch endlich herbeigeführt werden. Genauso dringlich für das Ratsgremium der Fauststadt ist die Intervention gegen die Ausweisung eines FFH-Gebietes, welches zur Hälfte in dem bereits geplanten Gewerbegebiet liegen und damit eine Ansiedlung unmöglich machen würde.

 

Jahreshauptversammlung 2004 und Nominierungskonferenz zur Kommunalwahl am 13.6.2004

Am 1. April 2004 um 20.00 Uhr trafen sich die Mitglieder der SPD Knittlingen und die Kandidaten der gemeinsamen Wahlliste "SPD und freie, unabhängige Wähler" zu einer gemeinsamen Nominierungskonferenz im FVK-Clubhaus in Knittlingen.
Nach Feststellung der Wahlberechtigung der Versammlung wurde in den einzelnen Wahlen folgende Liste für die
Kommunalwahlen am 13. Juni 2004 nominiert:

Kernstadt Knittlingen

  1. Helmut Begero

  2. Jörg Steinhilper

  3. Andrea Link-Schwab

  4. Aydin Cagatay

  5. Gisela Dannecker

  6. Apostolos Sokolidis

  7. Renate Faber

  1. Karl Kühner

  2. Wolfgang Dietz

  3. Rudi Heil

  4. Daniel Escalante

  5. Karin Gerst

  6. Rolf Eberle

 

Stadtteil Freudenstein-Hohenklingen

  1. Günter Hauf

  2. Edgar Malthaner

  3. Jochen Roller

  4. Peter Themsen

 Ortschaftsrat Freudenstein-
Hohenklingen

  1. Heinz Steinhilper

  2. Jochen Roller

  3. Günter Hauf

  4. Edgar Malthaner

  5. Peter Themsen


Stadtteil Kleinvillars

  1. Martin Blanc

  2. Thomas Stephan

 

 

In einer anschließenden, regen Diskussion wurden die Kernpunkte des Wahlprogramms der Liste diskutiert. Die SPD und freien, unabhängigen Wähler in Knittlingen stehen weiterhin für ein maßvolle Entwicklung eines Gewerbegebietes in Knittlingen. Anlass zur Sorge und Grund für ausgiebige Diskussionen während des anstehenden Wahlkampfes sind die Finanzen der Stadt Knittlingen. Für etliche Versammlungsteilnehmer stellt die seitens der Knittlinger Stadtverwaltung betriebene Politik bei der Ausweisung von Gewerbe- und Wohngebieten ein unkalkulierbares Risiko für die zukünftige finanzielle Ausstattung der Stadt dar.

Zur Vorstellung der Kandidaten hat die Liste „SPD und freie, unabhängige Wähler“ folgende Vorstellungstermine geplant, zu denen noch rechtzeitig separat eingeladen wird:

6. Mai    Kleinvillars

13. Mai  Knittlingen

3. Juni   Freudenstein-Hohenklingen

5. Juni   Info-Stand in Knittlingen

 

"Roter Besen 2004"

Veranstaltung des SPD-Ortsvereins Knittlingen - 07.03.04 “Roter Besen” im Knittlinger Kleintierzüchterheim

Der Wettergott meinte es gut mit dem eingespielten Team der SPD Knittlingen. So war auch dieses Jahr am vergangenen Sonntag der traditionelle „Rote Besen“ des SPD Ortsvereins gut besucht.

Bei Schlachtplatte, Kesselfleisch, Schnitzel und den guten Weinen des örtlichen Winzers Günter Hauf, war das Heim des Kleintierzüchtervereins über Stunden gut belegt und einige Spezialitäten bald aufgegessen, ein Lob für die gute Küche. Für die SPD-Vorsitzenden Jochen Escalante und Peter Themsen waren besonders die vielen Kontakte und Gespräche wichtig, ein belebendes Element stellten als treuen Gäste die viele spanische Mitbürger dar, die in Knittlingen einfach dazu gehören. Neben vielen Spaziergängern waren auch Freunde aus benachbarten SPD-Ortsvereinen zu Besuch. Das schöne Nachmittagswetter und die vielen selbstgebackenen Kuchen verlockten auch zu einer Kaffeerast. So war auch dieses Jahr der „Rote Besen“ eine gelungene Gelegenheit vielfältiger Begegnungen und es bleibt zu hoffen, dass diese Tradition der SPD Knittlingen erhalten bleibt.
(wb)

 

Reformorientiert ins Jahr 2004

Thomas Knapp erläutert die neuen ReformenAm 14. Januar 2004 hatte die SPD Knittlingen den Landtagsabgeordneten und Kreisvorsitzenden der SPD, Thomas Knapp, zu einer Diskussionsrunde im Weinhaus Postillion in Knittlingen eingeladen. Neben Thomas Knapp folgten dieser Einladung zirka weitere 20 Bürger und Bürgerinnen aus Knittlingen und Stadtteilen, so dass sich eine lebhafte Diskussion entwickeln konnte.

Da der Abend von der Knittlinger SPD unter dem Thema „Reformen“ eingeladen wurde, ging Thomas Knapp in der Folge auf die wichtigsten der geplanten oder bereits durchgeführten Reformen ein. Er warnte die Anwesenden SPD-Mitglieder Veränderungen zunächst nur negativ zu betrachten. 16 Jahre habe das Land unter Stillstand gelitten. Außerdem appellierte er an die Knittlinger SPD-Mitglieder sich auch einmal vorzustellen, wie die durchgeführten Reformen unter einer CDU-Regierung ausgesehen haben würde, bzw. wie die Konzepte der CDU eine Umverteilung von unten nach oben vorgesehen hätten.

Als spürbarste Erneuerung für alle Arbeitnehmer stellte Thomas Knapp die Steuerreform hervor, die bereits ab 1.1.2004 greift. Bereits die 1. Stufe sieht eine Entlastung von 6,1 Mrd. Euro vor. In einer weiteren Stufe sind nochmals 8,9 Mrd. geplant. Als ganz wesentliche Maßnahme ist auch die Senkung des Eingangssteuersatzes von 19,9 % auf 16 % zu sehen. Diese Maßnahme, so Thomas Knapp, komme jedem einzelnen Arbeitnehmer zugute. Im Gegensatz zu den von der CDU versprochenen Wohltaten, komme diese Änderung wirklich jedem Arbeitnehmer, der Lohnsteuer zahle zugute.

Als positiv wertete Thomas Knapp, dass die Gewerbesteuer erhalten wurde. Weitaus am wichtigsten sei jedoch für ihn, dass die SPD für eine vernünftige finanzielle Ausstattung der Kommunen sorge, so dass diese ihre Aufgaben erfüllen könnten. In diesem Zuge sei es für die SPD wichtig für ein Homogenisierung der Einnahmen zu sorgen. Dies bedeutet, dass die Einnahmenseite der Kommunen gleichbleibend sein sollten um mehr Planungssicherheit zu gewährleisten. Die SPD steht ferner für eine Liberalisierung der Handwerksordnung. Der Meisterbrief wird in Zukunft sicherlich mehr und mehr zu einem Gütesiegel für die Qualität der geleisteten Arbeit werden, als dass er verpflichtend für Handwerker sein wird.

Komplett unsinnig sei die Diskussion über Eliteuniversitäten. Niemand in der SPD hätte dies in dieser Form diskutiert. Die SPD steht und wird nach wie vor dafür, dass jeder, der studieren möchte, die auch kann. Eine Elite kann nicht durch die Investition von Geld gebildet werden, sondern bildet sich vielmehr automatisch bei entsprechend guten Rahmenbedingungen an den Universitäten heraus. Eine spezielle Förderung kann mit öffentlichen Mitteln nicht geschultert werden und würde außerdem ins Leere führen. Direkt im Zusammenhang mit einer Steigerung des Ausbildungsniveaus – so Thomas Knapp – steht die Einrichtung von Ganztagsschulen, die eine Betreuung der Schüler von morgens bis zum Nachmittag gewährleisten. Fast alle Länder mit solchen Einrichtungen hätten in der Pisa-Studie besser als Deutschland und auch besser als Baden-Württemberg und Bayern abgeschnitten. Um die Einrichtung von Ganztagesschulen massiv zu fördern hat die Bundesregierung ein Förderprogramm aufgelegt, dass die Einrichtung von Ganztagesschulen zu 90 % bezuschusst.

Da die geplanten bzw. beschlossenen Veränderungen direkt auch die Anwesenden treffen, entstand im Anschluss an die Ausführung Thomas Knapps eine lebhafte Diskussion, in der es vor allem auch um die praktischen Auswirkungen ging. Ein viel diskutierter Punkt war hierbei auch die Praxisgebühr die bekanntermaßen zum 1. Januar 2004 eingeführt worden war. Etliche Diskussionsteilnehmer berichteten von einer Akzeptanz der Gebühr durch die Patienten, gleichzeitig aber auch von einer Unzufriedenheit mit den gesamten Zuzahlung in der gesetzlichen Krankenversicherung. Weiterhin wurde über den Begriff der Nachhaltigkeit der Politik sowie über eine notwendige Reform des Föderalisimus diskutiert.

Der anwesende Knittlinger Bürgermeister Heinz-Peter Hopp thematisierte zum Ende die Auflösung des Polizeiposten Knittlingen. Gegenüber Thomas Knapp brachte er sein Unverständnis für die vorgeschlagene Lösung eines größeren Polizeiposten in Maulbronn zum Ausdruck. Der zur Zeit diskutierte Vorschlag sieht eine Schließung der Posten in Illingen und Knittlingen und eine Vergrößerung des Posten Maulbronn vor. Geplant ist dann auch eine Besetzung des Postens bis in die Abendstunden. Maulbronn ist aufgrund seiner Mittellage der bisher favorisierte Standort für den neuen Posten. Heinz-Peter Hopp führte in seiner Argumentation hauptsächlich an, dass Knittlingen mit seinen großen Arbeitgebern und geplanten Neubau- bzw. Industriegebieten dabei sei zu expandieren und die geplante Schließung das Gegenteil von mehr Prävention und Sicherheit bedeute.

Nach fast dreistündiger Diskussion dankte die Knittlinger SPD Thomas Knapp für dessen Besuch.


Kinderferienprogramm 2003 - Wo kommen die Steine her ?

5. September 2003 um 14.00 Uhr, Besuch im Steinbruch der Fa. Sämann in Knittlingen

KiFe03_2151_IMG.JPG (65850 Byte) Die Fa. Sämann ermöglichte unter sachkundiger Führung von Herrn Schwender im Rahmen des Knittlinger Kinderferienprogramms eine vom SPD Ortsverein Kinttlingen organisierte Führung durch das Steinbruchgelände.

Die Kalksteine entstanden im “Erdmittelalter” - des Trias (Keuper, Buntsandstein, Muschelkalk) - vor ca. 250 Millionen Jahren, als das Tethysmeer weite Teile des heutigen Europa und Asien überflutete. Es gab keine Eispole, es herrschte ein warmes, tropisches Klima und die Meereshöhe lag ca. 100 m über dem heutigen Stand. Auch die Zeit der Dinosaurier schloss sich an diese Zeit an.

KiFe03_2155_IMG.JPG (53702 Byte) Täglich verlassen viele hundert Tonnen Gestein das Steinbruchgelände und ein Lastkraftwagen kann 16 bis 25 Tonnen laden. Das gesprengte Gestein wird im Brecher zerkleinert, vom Splitt bis zum Grobschotter für den Straßenbau.

Die an der Besichtigung beteiligten 111 Schüler brachten es gerade mal auf 4,26 Tonnen Mensch.

KiFe03_2157_IMG.JPG (61603 Byte) Die im Steinbruch eingesetzten Maschinen haben überdimensionale Ausmaße, in der Schaufel eines Radladers, der 5 Kubikmeter auf einmal fassen kann, hätten weitaus mehr als 12 Kinder Platz.
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Wichtig beim Kinderferienprogramm ist auch die Versorgung mit Essen und Trinken, zumal es auf dem weiten Weg und im Steinbruchgelände sehr heiß war.

Vorbildlich haben viele Helferinnen und Helfer dazu beigetragen, dass der von der Firma Sämann angebotene Imbiss (Getränke, Heiße Rote) schnell in die durstigen und hungrigen “Mäuler” kam.

Der SPD Ortsverein Knittlingen dankt allen Helferinnen und Helfern - besonders dem Organisationsleiter Thomas Stephan - für ihren selbstlosen Einsatz und der Firma Sämann für die ideelle und materielle Unterstützung.


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Hauptversammlung der SPD Knittlingen und kommunalpolitische Diskussion

Die Jahreshauptversammlung der SPD in Knittlingen fand am 9. April im FVK-Clubhaus in Knittlingen statt.

In einem Eingangsreferat ließ der bisherige Vorsitzende Jochen Escalante nochmals die Höhepunkte des vergangenen Jahres Revue passieren. Neben einem Themenabend zu Liedern der Arbeiterbewegung im Cellarium, Wahlkampfterminen mit der SPD-Abgeordneten Ute Vogt und einem kommunalpolitischen Abend im November war auch im zurückliegenden Jahr der Rote Besen die wichtigste Veranstaltung für die SPD Knittlingen gewesen.

In seinem nachfolgenden Bericht über die Kassenlage der Knittlinger SPD konnte Helmut Begero einen positiven Saldo und einen guten Kassenstand des Ortsvereins vermelden.

Die nachfolgende Aussprache zu den Berichten konzentrierte sich deshalb auch nicht auf Versäumnisse des seitherigen Vorstandes, sondern vielmehr auf das Problem der Mitgliederentwicklung, das für die SPD Knittlingen wie auch für andere Vereine immer drängender wird. Etliche Mitglieder stellten fest, dass bisher nur wenige neue, junge Mitglieder gewonnen werden konnten. Der neugewählte Vorstand wird sich deshalb auch zu diesem Thema Gedanken machen und über Lösungen beraten.

Die Vorstandschaft 2003Die darauf folgenden Neuwahlen ergaben eine Bestätigung des bisherigen Vorstands. Neben dem Posten des Vorsitzenden, für den erneut Jochen Escalante gewählt wurde, wurde ebenfalls dessen Stellvertreter Peter Themsen bestätigt. Weiterhin in den Vorstand wurden Helmut Begero als Kassier, Werner Feilcke als Schriftführer, Karl Kühner als Pressewart und Thomas Stephan als Organisationsleiter gewählt. Beisitzer im Vorstand werden in den nächsten zwei Jahren Martin Blanc, Andrea Link-Schwab, Wilhelm Bernecker, Ursula Themsen, Dieter Laubert und Gisela Dannecker sein. Delegierte für Kreiskonferenzen sind Werner Feilcke, Martin Blanc, Andrea Link-Schwab und Peter Themsen.

Nach einer zügigen Neuwahl des Vorstandes nahm die Kommunalpolitik einen großen Teil des weiteren Abends ein. Martin Blanc stellte das neue kommunalpolitische Programm der SPD Knittlingen vor, das für Interessierte auch auf der Website des Ortsvereins abzurufen ist.

Unter dem Stichwort “Menschen in Knittlingen” zeigten sich die anwesenden Mitglieder der SPD-Gemeinderatsfraktion zufrieden mit der derzeitigen Situation im Bereich Schulen und Kindergärten. Auch im Bereich der Jugend- und Seniorenarbeit gibt es zur Zeit wenig Grund zu Beschwerden.

Unter den Schlagworten “Arbeiten, Wohnen & Leben” sieht das neue Programm der SPD-Gemeinderatsfraktion die Erhaltung und Schaffung neuer Arbeitsplätze als erste Priorität vor. Bei der Baulandausweisung plädiert die SPD für ein maßvolles Wachstum sowohl in Knittlingen als auch in allen Stadtteilen. Ein Bevölkerungswachstum Knittlings setzt auch ein Mitwachsen der Infrastruktur (Schulen, Kindergärten etc.) voraus, das finanziell von der Stadt auch getragen werden kann. Im Bereich des neuen Wohngebietes “Römerweg” hat sich die SPD-Gemeinderatsfraktion dafür eingesetzt, das Gebiet in Teilabschnitten zu erschließen, um nicht alle freien finanziellen Mittel der nächsten Jahre an dieses Projekt zu binden.

Im Bereich der Infrastrukturmaßnahmen im Knittlingen muß dringend eine Nutzungskonzept für die Kelter gefunden werden, damit eine weitere Sanierung überhaupt Sinn macht.

Als weitere kritische Punkte nannte Stadtrat Martin Blanc den Ausbau von Straßen (Oberer Steinweg, Pflegmühleweg und Schulstrasse), den Parkplatz bei der Stadthalle und die Realisierung des Stadtbahnhaltes in Kleinvillars. Einen Stadtbahnanschluss von Knittlingen sieht die SPD Gemeinderatsfraktion im Augenblick als nicht realisierbar an, da die jährlichen Unterhaltungskosten für einen solchen Anschluss in keinem Verhältnis zu den finanziellen Möglichkeiten der Stadt Knittlingen stünden. Jedoch plädiert die SPD dafür eine Trasse für einen Anschluss in der Zukunft frei zu halten, um sich die Option nicht im wahrsten Sinne des Wortes zu verbauen.

Ein weiterer Punkt des Programms ist die finanzielle Lage der Stadt, die leider im Augenblick desolat ist. Stadtrat Helmut Begero führte an, dass es in der Vergangenheit immer im steigende und fallende Verschuldung gegeben habe, der jetzige Stand aber sehr hoch sei und eine weitere Verschuldung daher in keinem Fall zu rechtfertigen sei. Angesichts der Tatsache, dass von allen Kommunen im Enzkreis nur eine einen noch höhere Pro-Kopf-Verschuldung ausweise, müsse in den kommenden Jahren ein ausgeglichener Haushalt das Maß der Dinge sein. Schon jetzt enge der Schuldendienst die Möglichkeiten des Gemeinderates sehr ein.

Zum Abschluß einer sehr regen Diskussion zu dem von Martin Blanc präsentierten Papier zeigten sich die anwesenden Mitglieder der SPD einig, dass gerade die Kommunalpolitik im Blickfeld der Ortsvereinsarbeit stehen sollte und vor der Gemeinderatswahl im kommenden Jahr noch viel mehr Positionen bezogen werden müssen.
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"Roter Besen 2003"

Veranstaltung des SPD-Ortsvereins Knittlingen - 23.02.03 “Roter Besen” im Knittlinger Kleintierzüchterheim

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Inzwischen ist es gute Tradition in der Fauststadt, die örtliche SPD lädt die Bevölkerung um die Faschingszeit in den “Roten Besen” in das Kleintierzüchterheim ein. Trotz beschränkter Werbung fanden Schnitzel, Schlachtplatte und örtliche Weine regen Zuspruch, sodass zur Mittagszeit auch noch die Halle geöffnet werden musste. Bürgermeister Hopp nutzte die Gelegenheit zu vielfältigen Gesprächen mit seinen Bürgern, ebenso wie der SPD-Abgeordnete Thomas Knapp. Ein belebendes Element der Knittlinger Veranstaltungen bilden immer die vielen spanischen Besucher; auch auswärtige Freunde der SPD kamen aus Bretten und Königsbach, Sternenfels und Remchingen. So fand auch die Kuchentheke regen Zuspruch. Die vielen fleißigen Helfer aus dem SPD-Ortsverein dürfen es als Lob auffassen, dass gegen Abend nahezu alles verzehrt war. Dies ist auch eine Aufforderung, den “Roten Besen” im nächsten Jahr fortzusetzen.

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Knittlinger Kommunalpolitik im Rampenlicht - Kommunalpolitik für Knittlingen und die Stadtteile

Alles eine Nummer zu groß.

kp021127_1.jpg (14349 Byte)Alljährlich, so auch letzten Mittwoch, gibt die SPD Gemeinderatsfraktion Knittlingen der Bevölkerung Auskunft über das kommunale Geschehen in der Fauststadt und fordert zur Diskussion über die Perspektiven für die kommenden Jahre auf. Der Ortsvereinsvorsitzende Jochen Escalante freute sich, dass so viele der Einladung gefolgt sind, um die Gelegenheit der Auseinandersetzung zu nutzen.

Der Fraktionsvorsitzende Helmut Begero stellte die betrübliche, finanzielle Lage der Stadt Knittlingen dar, im Nachtragshaushalt müssen die Einnahmen nochmals niedriger angesetzt. werden. Die Fauststadt ist bezüglich des Steueraufkommens inzwischen auf den vorletzten Platz im Enzkreis zurückgefallen. Auch die eingeplanten Erlöse aus dem Grunderwerb bei Gewerbe und Wohnbau müssen gestrichen werden. Wie kann dann aber ein interkommunales Gewerbegebiet mit 60 ha angestrebt werden? Dabei zahlt kaum noch eine größere Firma Gewerbesteuer.

Ebenso einige Nummern zu groß ist für die SPD - Fraktion, das durch Mehrheitsbeschluß im Gemeinderat das ganze Wohngebiet ‘Römerweg‘ auf einmal erschlossen werden soll. Die SPD vertrat eine Erschließung der Gesamtplanung in finanzierbaren Teilschritten. Jetzt werden, bei hohem Schuldenstand, Mittel auf Jahrzehnte gebunden und verhindern andere Aufgaben. Dabei konnte Knittlingen mangels Bedarf, in diesem Jahr keine Bauplätze verkaufen. Der Regionalplan sieht für Knittlingen in den nächsten 15 Jahren, trotz zurückgehender Gesamtbevölkerung noch eine Zunahme um 200 Personen vor, erschlossen werden aber Flächen für 1600 weitere Einwohner.

kp021127_2.jpg (14349 Byte)Stadträtin Gisela Dannecker wies auf die verbleibenden Pflichtaufgaben hin, die umfangreicher Mittel bedürfen. So muß der Parkplatz bei der Festhalle wenigstens in Teilen befestigt und gestaltet werden. Die Feuerwehrdrehleiter muß im nächsten Jahr um über eine halbe Million Euro ersetzt werden, wobei fast der gesamte Wagenpark der Wehr in den nächsten Jahren der Erneuerung bedarf.

Andrea Link-Schwab ergänzte, dass bevor das Programm der Kernstadtsanierung ausläuft noch der Kirchplatz mit sparsamen Mitteln gestaltet werden muß. Die Grundsanierung der Kelter sei demnächst abgeschlossen, eine Nutzung jedoch nicht in Sicht.

Martin Blanc, der die Kurzreferate durch Lichtbilder ergänzt hatte, schilderte die schwierige Suche in Freudenstein-Hohenklingen und Kleinvillars nach weiterem Bauland für eine moderate Eigenentwicklung der Ortsteile. Weiter stellte er die Planungen für den Straßenverkehr und den öffentlichen Nahverkehr im Raum Bretten vor, wobei er einiges mit Fragezeichen versah.

kp021127_3.jpg In der anschließenden Diskussion stand der enorme Flächenverbrauch in Knittlingen durch die gefällten Mehrheitsentscheidungen im Mittelpunkt, sowie die sich daraus ergebende weitere Verschuldung. Vermutet wurde, dass die Stadtverwaltung auf den Verkaufserlös der EnBW Aktien spekuliere. Dann wären aber die Ersparnisse von vier Generationen in wenigen Jahren verpulvert. Auch die Auswirkungen auf die Infrastruktur wurden hinterfragt.

Große Bedenken kamen aus Kleinvillars, das einen großen Teil des Lkw Verkehrs aus dem Industriegebiet aufnehmen müsste, da die Verbindung von der B 35 zur B 294 noch nicht ein­mal in der Planung sei. Der stellvertretende SPD Ortsvereinsvorsitzende Peter Themsen schloss den offiziellen Teil, wunderte sich über die Maßlosigkeit, die in Knittlingen Einzug hält und dankte den Diskussionsteilnehmern für ihre Anregungen.

W.Bernecker

 

Kinderferienprogramm des SPD Ortsvereins Wanderung mit Spieleolympiade...

Donnerstag, 5. September 2002 um 14.00 Uhr

kife02_112-1255_img.jpg (27679 Byte)kife02_112-1256_img.jpg (25765 Byte)kife02_112-1267_img.jpg (23831 Byte)kife02_112-1259_img.jpg (29196 Byte)kife02_112-1262_img.jpg (12262 Byte)

Besuch von Ute Vogt in knittlingen mit Weinprobe

Donnerstag, den 08.08.02 Knittlingen

Besuch von Ute Vogt mit WeinprobeTrotz ihres großen Aufgabenbereiches als SPD-Landesvorsitzende und Vorsitzende des Bundestags-lnnenausschusses und den daraus entstehenden Verpflichtungen, lässt es sich Ute Vogt MdB nie nehmen, sich der Belange ihres Wahlkreises anzunehmen. Faustmuseum, Pfleghof und Marktstraße in Knittlingen standen am Donnerstag auf ihrem lnformationsprogramm, eine stattliche Zuhörerschaft hatte sich dazu eingefunden. Bürgermeister Heinz-Peter Hopp übernahm gerne die Begrüßung, die Vorstellung des Erreichten und der weiteren Aufgaben. SPD Fraktionssprecher Helmut Begero übernahm die sachkundige Führung im Faustmuseum.

Der zweite Teil des Gemeindebesuchs von Ute Vogt gehörte dem Teilort Hohenklingen, Helfer des SPD - Ortsvereins, der Gemeindeverwaltung und der Weingärtnergenossenschaft hatten dazu in der Kelter eine Weinprobe vorbereitet. Ute Vogt freute sich über das große Interesse, das ihr Besuch auslöste und war angenehm überrascht von dem Gebotenen. Ihre Besuche, so die Abgeordnete, haben für sie mehrfache Bedeutung: So sei es für sie wichtig, die Einrichtungen in den Gemeinden sowie die Probleme der Bürger im Gespräch kennenzulernen. Genauso wichtig sei aber für sie, dass die Bevölkerung von den Anstrengungen, Erfolgen und Zielen ihrer politischen Arbeit erfahre. So stellte sie exemplarisch nie Familienpolitik heraus, da diese ihr besonders am Herzen liege. Sie freue sich über Erfolge, so die deutliche Erhöhung des Kindergeldes und der Senkung des Steuersatzes für wenig Verdienende von 25% unter der CDU auf nun 19,2% durch die jetzige Regierung. Eine steuerliche Entlastung des Mittelstandes sei wegen der Finanzierbarkeit leider erst in der nächsten Wahlperiode möglich, sie bittet dafür die Voraussetzungen am 22. September zu schaffen. Die Absenkung der Körperschaftssteuer habe den unseligen Trend der Verlagerung ins Ausland zwar umgedreht, leider haben die gesamt wirtschaftlichen Daten eine Reduzierung der Arbeitslosigkeit verhindert.

Ortsvorsteher Heinz Steinhilper stellte der Abgeordneten Freudenstein - Hohenklingen vor. Einiges war Ute Vogt von früheren Besuchen und Gesprächen bekannt. Als Vertreter der dritt ältesten Weingärtnergenossenschaft von 1908 berichtete Horst Steinhilper von den augenblicklichen Umstrukturierungen in der Genossenschaft, die mutig und zuversichtlich angegangen würden. Auch in der Vergangenheit habe es immer wieder nach neuen Schritten verlangt. Um den Trend nach größeren Einheiten und wirtschaftlicher Nutzung der Investitionen Rechnung zu tragen, habe man den Knittlinger Winzern die Kooperation angeboten, auch um deren Probleme mit ihrer Kelter zu lösen.

Höhepunkt für den Gaumen war die Weinprobe, die Winzer und SPD-Stadtrat Günter Hauf den zahlreichen Gästen zelebrierte. Innovativ stellte er die einzelnen Weinsorten verschiedener örtlicher Erzeuger vor, ihre Eigenschaften, aber auch ihre Anforderungen an Boden und Klima; gewürzt mit Sprüchen und Gedichten. Ute Vogt zu Ehren standen natürlich exzellente Rotweine im Vordergrund. Die vorzüglichen Weine und ihre Darbietung regten zu intensiven Diskussionen an.

Ein einheimischer Imker verehrte der Abgeordneten noch Honig aus dem eigenen Bienenstock. Das Highlight für politische Diskussion, Information und Gaumen wurde vom SPD Ortsvorsitzenden Jochen Escalante mit dem Dank an alle Beteiligte beendet.

Foto: Kühner

Zwischen Kultur und Politik – ein Themenabend zu Liedern der Arbeiterbewegung

Donnerstag, den 16.05.02 im Cellarium Knittlingen

Künstlerehepaar Frank mit Arbeiter und ArbeiterliederDer Vorsitzende der SPD Knittlingen Jochen Escalante konnte im Cellarium zu einer Veranstaltung besonderer Art das Künstlerehepaar Frank "Die Weber" aus dem Hohenlohischen sowie den SPD Landtagsabgeordneten Thomas Knapp begrüßen.

Zum Thema "Arbeiter - Lieder" gab WiIhelm Bernecker eine kurze Einführung in der er auf die sozialen und gesellschaftlichen Bedingungen zu Beginn der Industrialisierung Mitte des 19. Jahrhunderts und deren Aufnahme durch die Dichter hinwies. Deren lange verbotenen Werke wurden hauptsächlich in den Volkschören der Arbeiter - Bewegung gepflegt. Es ist bedauerlich, daß heute nur noch wenige gesungen wird und damit ein Teil Kultur verloren geht.

Am Beispiel der Weber zeigte das Sängerpaar zunächst das idyllische Bild der Romantik, wobei gerade bei diesen Liedern Frau Frank mit ihrer klaren Stimme brillierte und begeisterte.

Wie wenig diese Bilder der Wirklichkeit gerecht wurden, dokumentierten die schlesischen Weber, deren Verelendung die erste soziale Revolte im 19. Jahrhundert auslöste. In mehreren Liedern wurde diese Not aufgegriffen, am bekanntesten die Verse von Heinrich Heine "Deutschland wir weben dein Leichentuch ... "

Die Pause nutzte MdL Thomas Knapp zu einem aktuellen Bericht aus dem Landtag. Während dort die Landesregierung über die geringen Steuereinnahmen lamentiert, kündet die CDU im Wahlkampf weitere Steuerermäßigungen für alle an. Gleichzeitig verspricht sie Mehrausgaben von über 25 Milliarden Euro.

Th. Knapp: "Damit soll die unsolide Schuldenpolitik der Kohl - Regierung wieder aufgegriffen werden, deren Folgen uns an das Ende in der EU führten. Dabei sei die CDU in 16 Regierungsjahren nicht in der Lage gewesen eine entlastende Steuer - und Rentenpolitik auf den Weg zu bringen. Der Abgeordnete machte Nut für den Wahlkampf, die Fortschritte und Erfolge der Bundesregierung müssen dazu aktiv dargestellt werden.

Familie Frank setzte exemplarisch an den Webern anknüpfend ihr Gesangsprogramm fort, dazu griff sie im zweiten Teil die zeitgleiche Freiheitsbewegung auf. So erklangen "Bet und arbeit" von Georg Herwegh und das bekannte l3ürgerlied. All diese Lieder waren lange verboten wie auch das "Die Gedanken sind frei" mit dem die Künstler die Versammlung zum Mitsingen animierten. Jochen Escalante freute sich über die gelungene Veranstaltung und lud die Anwesenden zu noch längerem Verweilen ein, ein Angebot das gerne angenommen wurde.
(W.Bernecker)

Roter Besen 24. Februar 2002

Thomas Knapp, Heinz-Peter Hopp, Ute VogtÜber einen guten Besuch durften wir uns in diesem Jahr beim traditonellen "Roten Besen" im Kleintierzüchtervereinsheim Knittlingen freuen. Neben vielen Bürgern von Knittlingen und den Teilorten, Gästen aus den Ortsvereinen Remchingen, Sternenfels und Bretten, der SPD Kreisgeschäftsführerin Antje Hill, Herrn Bürgermeister Hopp, Herrn Bürgermeister Heiko Faber aus Kieselbronn, konnten wir unseren Landtagsabgeordneten Thomas Knapp und unsere Bundestagsabgeordnete Ute Vogt begrüssen.

Ute Vogt im Gespraech mit unseren GästenUte Vogt referierte über ihrer Arbeit in Berlin und erinnerte an die vielen Reformen, die von der SPD Bundesregierung in dieser Legislaturperiode erreicht wurden. Beispielhaft erwähnte Ute Vogt die Rentenreform und die Steuerreform. Die Arbeitslosigkeit sei natürlich noch viel zu hoch. Man solle aber nicht vergessen, dass durch die durchgeführten Reformen sehr viele neue Arbeitplätze geschaffen worden seien, ohne die es noch mehr Arbeitslose gäbe. Leider würden im Moment weitere dringend notwendige Reformen von der Opposition aus wahltaktischen Gründen blockiert. Dies sei schlimm, da eine fruchtbare Arbeit dadurch verhindert würde.

Nach ihrer Rede konnten die Bürger direkt ins Gespräch mit Ute Vogt kommen, was auch sehr gut angenommen wurde.

Das KüchenteamAn der ThekeUnsere Gäste konnten sich wieder aus den schmackhafte Köstlichkeiten der heimischen "Besenküche" verpflegen. Ein reichhaltiges Kuchenbüffet mit Kaffee rundete den Mittag ab.

Bedanken möchten wir uns bei allen Helfern sowie den "Kuchenbäcker/innen" und dem Küchenteam für die gelungene Veranstaltung. (mb)(mb)


Neujahrsempfang der SPD Enzkreis / Pforzheim in der Kulturhalle Remchingen

Leonberger Kreiszeitung (online) 21.01.2002

Scharping für mehr Kinderhortplätze

REMCHINGEN - An das Verantwortungsbewusstsein jedes Einzelnen bei der Gestaltung Deutschlands hat Bundesverteidigungsminister Rudolf Scharping (SPD) beim Neujahrsempfang der Sozialdemokraten in Pforzheim und dem Enzkreis in der Kulturhalle Remchingen appelliert.

Von Norbert Kollros

Landrat Burkhardt mit Ute Vogt und Rudolf ScharpingEine stabile Wirtschaft und damit einhergehend eine Zunahme an Arbeitsplätzen beschrieb der 54-jährige Bundespolitiker als zwei Herausforderungen, vor denen man in Deutschland stehe. Es gelte, so Scharping, über den Horizont kurzfristiger Interessen hinauszublicken. Er munterte dazu auf, Probleme nicht als solche, sondern als Herausforderungen zu betrachten.

Als große Gemeinschaftsaufgabe bewertete Scharping, der Wirtschaft jene Fachkräfte zur Verfügung zu stellen, die sie zumindest in Teilbereichen händeringend suche. Der Staat sei hierfür freilich nicht allein verantwortlich. Dazu gehöre auch eine faire Lohnpolitik, der Gesamtverantwortung hingegen zuwider laufe die Tatsache, dass in etlichen Wirtschaftsbereichen nach wie vor eine hohe Zahl an Überstunden anfalle.

Ein Dorn im Auge ist dem Minister auch der Umstand, dass der mehr als die Hälfte betragende weibliche Bevölkerungsanteil in mittleren Führungspositionen nur zu fünf Prozent vertreten sei. ''Wir sind erbärmlich schlecht, was die Vereinbarkeit von Familie und Beruf betrifft'', kritisierte Scharping im Blick auf europäische Nachbarländer. Auch hier sieht er eine Gemeinschaftsaufgabe. Die Politik könne zwar mit dem Kindergeld Rahmenbedingungen schaffen, dann seien aber auch die Kommunen gefordert mit der Bereitstellung von Kinderhortplätzen.

Zum Terror sagte Scharping: "Der 11. September war ein Glied in einer langen Kette, und er hat uns hoffentlich dauerhaft klargelegt, dass Terror präsent ist'', so der Politiker. Es habe sich gezeigt, dass herkömmliche rechtsstaatliche Mittel zu seiner Bekämpfung nicht ausgereicht hätten.

Neben Scharping hatte der SPD-Kreisvorsitzende Thomas Knapp vor dem Hintergrund der Terrorfolgen gemahnt, dass "die Zeit des Zuschauens'' vorbei sei, "Deutschland ist zum Mitspieler im Weltgeschehen geworden''.

Die Landesvorsitzende Ute Vogt warb darum, dass die Bevölkerung in aller Welt künftig gerechter, solidarischer und menschlicher leben könne. Dazu gehöre auch der Abbau der Arbeitslosigkeit. Für den kommenden Bundestagswahlkampf rechnet Vogt mit einer polemischen Gangart, die vom CDU-Kanzlerkandidaten Edmund Stoiber ausgehen werde. Für Pforzheim und den Enzkreis rief sie zu einem "ehrlichen Wahlkampf'' auf, der nicht den sozialen Frieden zerstöre.

SPD Landesvorsitzende Ute Vogt zu Gast in Knittlingen

Auf Einladung der Knittlinger SPD war die Bundestagsabgeordnete für Pforzheim und den Enzkreis am 22. Oktober zu Gast in Knittlingen.

ute 0110122 1.JPG (9179 Byte)Das ausführliche Besuchs- und Informationsprogramm begann für die Abgeordnete mit einem Betriebsbesuch der Firma Kieselmann. So konnte Klaus Dohle – Geschäftsführer der Firma Kieselmann – sowohl Ute Vogt als auch eine kleine Abordnung des SPD-Ortsvereins in seinem Unternehmen begrüßen. Nach einer kurzen Vorstellung des 1937 gegründeten mittelständischen Unternehmens, das sich heute in der 3. Generation in Familienbesitz befindet, konnte sich Ute Vogt im Rahmen einer Betriebsführung selbst ein Bild davon machen, dass sie hier ein florierendes und ständig weiter expandierendes Unternehmen besuchte. Neben den Planungsabteilungen, die sich mit der kompletten Projektierung von Abfüllanlagen für Brauereien, Sofdrink-Hersteller etc. konnte die Gruppe auch einen Blick auf die modernen Produktionsanlagen werfen. In einer nachfolgenden Gesprächsrunde konnte Geschäftsführer Klaus Dohle der SPD-Landesvorsitzenden versichern, dass sein Unternehmen von der aktuellen USA-Krise weniger getroffen werden würde, da die Kieselmann GmbH glücklicherweise wenig vom Export in die USA abhängig ist, sondern ihre wichtigsten Absatzmärkte im Osten hat. Kontrovers wurde daran anschließend das Thema des neuen Betriebsverfassungsgesetzes diskutiert. Hier zeigte sich die Geschäftsführung der Firma Kieselmann nicht sehr glücklich über dieses neue Gesetz. Frau Vogt unterstrich jedoch an dieser Stelle, dass das Gesetz ja nicht zwingend in den Unternehmen angewendet werden müsste. Wo es bisher ein gutes Miteinander von Betriebsräten und Geschäftsleitung gegeben haben, verlange niemand, dass sich dies nun ändern müsse. Allerdings böte das neue Gesetz auch die Möglichkeit die Anliegen der Belegschaften besser einzubringen und dadurch auch viel Positives für die Gesamtentwicklung eines Unternehmens zu erreichen. Abschließend wurde noch der in unserer Region herrschende Fachkräftemangel angesprochen. Dieser führt bei Kieselmann, wie auch in anderen Unternehmen dazu, dass viele qualifizierte Arbeitsplätze unbesetzt bleiben. Klaus Dohle führte an dieser Stelle auch Versäumnisse bei der Ausbildung an, da Ausbildungsplätze im Bereich der Metallverarbeitung nur schwer oder überhaupt nicht besetzt werden können. Hier fehle es auch an einem Umdenken in der Gesellschaft, da die Realität heute nicht mehr von Schmutz und körperlicher Arbeit, sondern vielmehr von hoher Qualifikation und der Bedienung von computergesteuerten Automaten geprägt ist.

Ein weiterer Termin stand im Anschluß bei der Geschäftsleitung der Firma SITA P&R an. Der Geschäftsführer des Entsorgungsunternehmens Herr Michalzick konnte die Bundestagsabgeordnete bereits zum wiederholten Male in seinem Unternehmen begrüßen. Obwohl MdB Ute Vogt, dass Unternehmen bereits schon in der Vergangenheit besucht hatte, gab es auch bei SITA P&R Neuigkeiten auszutauschen. Einleitend informierte Herr Michalzick die SPD-Abgeordnete über die Organisation der SITA Deutschland, da dies der erste Besuch nach der Eingliederung der Firma P&R in die SITA-Gruppe war. In der anschließenden Diskussionsrunde wurden Fragen der aktuellen Umweltgesetzgebung erörtert, die auch die SITA P&R im großen Maße tangieren.

ute 0110122 3.JPG (12867 Byte)ute 0110122 2.JPG (10606 Byte)Der letzte Termin des Nachmittags war dann schließlich ein Bürgerempfang, zu dem der SPD-Ortsverein in die Knittlinger Mehrzweckhalle eingeladen hatten. In seiner kurzen Begrüßung konnte der Ortsvereinsvorsitzende Jochen Escalante neben Bürgermeister Hopp, dem Ortsvorsteher von Freudenstein-Hohenklingen auch etliche Mitglieder des Gemeinderates sowie Vereinsvorsitzende aus Knittlingen begrüssen. Nicht zuletzt hatten auch etliche Mitbürgerinnen und Mitbürger den Weg in die Mehrzweckhalle gefunden. In ihrer kurzen Eröffnungsansprache ging die Bundestagsabgeordnete auf das Thema Innere Sicherheit ein, das durch die Terrorangriffe im Augenblick große Bedeutung gewonnen hat. Ganz der Aktualität folgend konnte sie auch von den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus berichten. Obwohl natürlich auch einiges für eine Regierungsbeteiligung der PDS in Berlin spräche, tendiere sie zu einer Ampelkoalition. Die letzte Entscheidung darüber träfe aber natürlich der Landesverband er Berliner SPD. Weitere Punkte, die diskutiert wurden waren der Mazedonien-Einsatz der Bundeswehr sowie auch das Job-activ-Gesetz zur Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen. Zum Schluß hatte auch Ute Vogt die Gelegenheit sich von dem Imbiß-Büffet zu bedienen, dass etliche Mitglieder der Knittlinger SPD am Nachmittag vorbereitet hatten. Zu Käsewürfeln und Dauerwurst konnte sich jeder Besucher selbstverständlich einen Knittlinger Wein oder auch Alkoholfreies genehmigen.
(je)

Es war einmal...

Renten auf richtigen Weg?
Informationsabend über die "Riester-Rente"
am 27. Septemer 2001 um 19.30 Uhr im FVK-Clubhaus

Die Gaesteriester2.jpg (8500 Byte)Um Wissenslücken über die Renten zu schließen, aber auch um die Bürger vor Schaden zu bewahren, hatte der SPD Ortsverein Knittlingen zu einer lnformations- und Diskussionsveranstaltung ins Clubhaus geladen. Der SPD - Vorsitzende Jochen Escalante begrüßte neben interessierten Gästen und Mitgliedern besonders den Referenten Herrn Kutschka von der LVA Baden - Württemberg als ausgewiesenen Fachmann.

In seinen gut. gegliederten Ausführungen stellte Herr Kutschka die Grundlagen der Rentenreform dar. Nach der üblen Parteipolemik in Vorfeld des Riester - Entwurfes musste diese in vier Gesetze aufgeteilt. werden. Nach der Verabschiedung ist es nun sachlich ruhig um dieses wichtige Thema geworden. Dies betätigte das Urteil vieler Fachleute: Dieser Schritt hätte schon vor zehn Jahren erfolgen müssen um Schaden Und Vertrauensverlust zu vermeiden. Der Referent stellte aber auch klar, dass durch die gesellschaftliche Bevölkerungsentwicklung auch in Zukunft Anpassungen erfolgen müssen. Wichtig sei, dass durch die Rentenreform Kalkulierbarkeit eintrete, die Lohnnebenkosten begrenzt werden. Die erforderliche Eigenleistung erfahre eine deutliche staatliche Förderung. Da diese Familien mit Kindern stark berücksichtige seien Ungerechtigkeiten der Vergangenheit gemildert worden, das Ziel aber noch nicht erreicht. Mit der Förderung sei auch ein wenig ausgeglichen, dass viele aus dem Rentensystem ausscheren. Kein Verständnis zeigte der Referent dafür, dass zunächst nur Pflichtversicherte die Förderung erfahren.

Beim Aufbau der eigenfinanzierten, kapitalgedeckten Altersversorgung vermutet Herr Kutschka Vorteile bei der betrieblichen Altersversorgung. Dazu müssten jedoch auch neue Strukturen entstehen. Vielen bereits angebotenen Vorsorgemöglichkeiten fehle noch die Grundlage, deren Qualität kann noch nicht beurteilt werden. Er warnte vor schnellen Abschlüssen und sensationellen Angeboten. Dazu sei Zeit im Jahre 2002, wobei sich voraussichtlich erfahrene, große Institute als seriös erweisen würden. Zuhörer bemängelten, dass durch das kommende, staatlich Zertifikat der Eindruck von Qualität ezeugt würde, dabei sei es nur eine Zulassung auf Grund der Mindestanforderungen. Ab 52 Jahren sei die kapitalgedeckte Altersvorsorge vermutlich rechnnerisch fragwürdig. Verluste könnten auch bei der Umstellung von Altverträgen entstehen. Wichtig sei, dass der Bürger das neue System mündig und kritisch nutze. Durch die große Flexibilität treten auch hohe aber unterschiedliche Verwaltungskosten auf.

Die vielfältigen Fragen beantwortete Herr Kutschka an konkreten Beispielen, dazu hatte er neben lnformationsmaterial auch einen Rentenplaner vorbereitet. Daran machte er deutlich, dass sich jeweils individuelle Lösungen aus den Möglichkeiten und Ansprüchen des Einzelnen ergeben. Dazu empfehle er gründliche Beratung, der sich euch die LVA stelle.

Hektik sei nicht angebracht. Die Riester - Reform ist für ihn ein mutiger Schritt in die richtige Richtung, aber auch eine Herausforderung für die junge Generation. Die Illusion, dass es bei steigender Rentendauer billiger werde, verbreiten nur Demagogen.

Jochen Escalante dankte den interessierten Fragern, ganz besonders aber dem Referenten Herrn Kutschka für seine klaren plastischen Ausführungen; als Dank und Erinnerung überreichte er ihm Knittlinger Wein.
(Wilhelm Bernecker)

Auserordentliche Hauptversammlung des SPD - Ortsvereins Knlttlingen
am 27. Septemer 2001 um 19.30 Uhr im FVK-Clubhaus
SPD Knlttllngen wählt Delegierte
Diskussion um Stadtbahnanschluß

In einer außerordentlichen Hauptversammlung wählte letzte Woche der SPD Ortsverein in geheimer Abstimmung die Delegierten zu Wahl des Bundestagskandidaten. Nach kurzer Aussprache konnte der Vorsitzende Jochen Escalante das Ergebnis bekanntgeben. Der SPD - Ortsverein Knittlingen wird von Werner Feilcke, Peter Themsen, Ursula Themsen, Karin Feilcke und Wilhelm Bernecker bei der Nominierungskonferenz vertreten. Jochen Escalante kündigte für den Herbst den Besuch unserer Abgeordneten und SPD Landesvorsitzenden Ute Vogt in Knittlingen an.

Breiteren Raum nahm die Diskussion lokalpolitischer Themen ein. Stadtrat Martin Blanc trug umfassend die unterschiedlichen Aspekte zum Anschluß von Knittllngen an die Stadtbahn vor. Mit der Stadtbahn als einem immer wichtiger werdenden Verkehrsmittel für Wirtschaft, Beruf und Lebensqualität würde Knittlingen und der nordöstliche Enzkreis eine deutliche strukturelle Aufwertung erfahren. Dazu müssten aber Gewerbe- und Wohngebiete gleichrangig bedient werden. Einig waren sich die Gesprächsteilnehmer über die Vorteile dieser langfristigen Investition.

Der stellvertretende Vorsitzende Peter Themsen sprach die hohen Investitionskosten von 30 Milionen DM und die lautenden Beiträge von jährlich über einer Million an. Bei einer jährlichen Verfügungsmasse von zur Zeit unter einer Million sei dies augenblicklich gar nicht machbar. Mitglieder des Gemeinderats gaben zu bedenken, ob das weitere Gutachten zur "Standardisierten Bewertung" überhaupt die Zielvorstellungen des Landes erfüllen kann. Bei einer Ablehnung wäre der Zug für alle Zeiten abgefahren. Martin Blanc: "Sollen wir dann die 150.000 DM für das Gutachten überhaupt investieren?" Mehrheitlich war man der Meinung, dass eine Trasse bis Knittlingen - Süd als Option für die Zukunft frei gehalten werden soll. Über die Trasse und ihre Auswirkungen muß sich der Gemeinderat klar werden.

Unverständlich war vielen Diskussionsteilnehmern, dass die Stadt Knittlingen nur nach der Taube auf dem Dach schielt, den Spatz in der Hand - die Stadtbahnhaltestelle Kleinvillars - dabei völlig vergißt. So ist diese Haltestelle schon in die Fahrpläne aufgenommen, noch nicht aber in den Köpfen der Stadtverwaltung angekommen. Diese lieblose Nichtbehandlung führte nach Auskunft einiger Stadträte dazu, dass die vorliegenden Pläne nicht optimiert wurden. Mit einer leichten Verschiebung wäre aber sicher eine bessere Lösung und Kostenreduzierung möglich. Empört zeigte sich ein Gesprächsteilnehmer, dass darüber nur in nichtöffentlicher Sitzung gesprochen wurde, dies widerspreche der Gemeindeordnung. Martin Blanc stellte die Chancen einer Anbindung an die Linie Mühlacker - Bretten - Bruchsal heraus, deren Investitionskosten auf 700 000 DM geschätzt werden, wobei in den ersten 8 Jahren keine jährlichen Betriebszuschüsse erforderlich sind. Alle waren sich einig, dass der Anschluss Kleinvillars vorrangig betrieben werden muß.

Die engagierte und heftige Diskussion führtet dazu, dass die ebenso wichtigen Themen "Erweiterung Gewerbegebiet" und "Wohnbebauung" vom Vorsitzenden Escalante auf eine weitere Versammlung verschoben werden mußten.

(Wilhelm Bernecker)

SPD Enzkreis begrüßte neue Genossen, neue Mitglieder auch aus Knittligen  
Die Sozialdemokraten im Enzkreis haben jetzt 945 Mitglieder

Pforzheimer Kurier 12.09.2001
Bei der Begrüßung der neuen SPD-Mitglieder stellte am vergangenen Montag der Kreisvorsitzende Thomas Knapp fest, dass die SPD-Enzkreis, jetzt 945 Mitglieder umfasst. Zu dieser erfreulichen Entwicklung habe auch beigetragen, dass sich wieder mehr Menschen zur SPD bekennen.

Jochen Protzer, der Fraktionsvorsitzende im Kreistag, merkte dazu an, dass es von der Bevölkerung durchaus positiv vermerkt werde, wenn sich jemand in einer Partei engagiere und sich in Zeiten der Beliebigkeit zu einer eigenen Meinung bekenne.

Die vierzehn der 64 Neumitglieder erlebten einen informativen Abend und eine lebhaft diskutierende Partei, wo sie ungeniert ihre Meinung gleich mit einbringen konnten.

Mit gestalten zu können, war auch der meist genannte Grund für ihren Eintritt und zwar auf allen Ebenen mit zu wirken, angefangen von der eigenen Gemeinde bis hin zu europäischen Entscheidungen.

Die Wege und Strukturen der innerparteilichen demokratischen Willensbildung zeigte der Kreisvorsitzende anhand einer überreichten Informationsmappe auf. Der Pressesprecher wies auf das von der SPD vermehrt genutzte interaktive Medium Internet hin und dass es mit seiner Hilfe jetzt noch leichter sei, sich höchst aktuell originale Informationen zu besorgen und mit zu reden. Zum Beispiel zum Mazedonien-Einsatz: Unter www.spd-on-line.de gelangen SPD-Mitglieder direkt ins Willy-Brandt-Haus und können dort dem Generalsekretär ihre Meinung dazu sagen.

Bei dieser Gelegenheit konnte auch die Frage der Anrede geklärt werden: Genossinnen und Genossen sprechen sich intern mit "Du " an, es sei denn, es wird ausdrücklich anders gewünscht.
Enzkreis (PK).

Politik und Wirtschaft sind aufeinander angewiesen:
MdL Thomas Knapp besucht innovative Firma in Knittlingen

MdL Thomas Knapp mit Firmeninhaber Herr PronatFachgespräche im Reinraum der Fa. Schlosser KunststofftechnikDer SPD-Ortsverein Knittlingen hat den Landtagsabgeordneten Thomas Knapp zu einen Firmenbesuch in Knittlingen eingeladen. Zusammen mit dem Knittlinger Bürgermeister Heinz-Peter Hopp besuchte der Abgeordnete die Firma Schlosser. Der Inhaber Peter Pronath stellte seine Firma vor. Schlosser stellt medizin technische Produkte in Kunststoff - Spritzgusstechnik her.
Thomas Knapp war beeindruckt von der Leistungsfähigkeit und Innovationsfreude der Firma. "Während meines Studiums waren viele von den Dingen die ich hier sehe technisch noch gar nicht möglich", so der gelernte Maschinenbau-Ingenieur Knapp. Einig waren sich der Firmeninhaber und der Abgeordnete, dass in einem High-Tech-Land wie Deutschland nur durch größtmögliche Automation wettbewerbsfähig produziert werden kann. "Unsere Produktion läuft auf Welt-Niveau", so Pronath. Dies sei aber nur dank seiner hervorragenden Mitarbeiter möglich. Eine Verlagerung ins Ausland sei für ihn undenkbar. Knapp wies hierbei auch auf die Wertschöpfung in der Produktion hin. "Wir brauchen neben aller Dienstleistung auch die Produktion. Gerade auf diesem Sektor ist der Enzkreis stark."

Pronath sprach auch Wünsche an die Politik an. Sowohl gegenüber dem Landtagsabgeordneten, als auch gegenüber den anwesenden Mitgliedern der Knittlinger SPD-Gemeinderatsfraktion. Einig war er sich mit Knapp darüber, dass Politik und Wirtschaft aufeinander angewiesen sind. Knapp formulierte es als ein Geben und Nehmen.

Antrittsbesuch von MdL Thomas Knapp im RathausVordringliches Problem der Wirtschaft in Knittlingen und im ganzen Enzkreis sei der Fachkräftemangel. Knapp verwies hier auf seine Initiative für eine Stellenbörse im Altenburger Land. Firmeninhaber Pronath lobte in diesem Zusammnhang Stadt, Schule und den Gewerbeverein in Knittlingen. Die Lehrstellenbörse sei eine hervorragende Initiative, welche unbedingt weiter geführt werden müsse.

Abschließend bedankte sich Thomas Knapp bei Peter Pronath und dem Vorsitzenden der Knittlinger SPD Jochen Escalante für die Möglichkeit dieses Besuches. "Wir brauchen die Wirtschaft. Ohne Arbeitsplätze ist unsere Gesellschaft nicht denkbar", so Knapp. Ihm sei es wichtig die Firmen vor Ort kennen zu lernen, um die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen entsprechend mitgestalten zu können.
(Michael Exner)

 

29. Juni 2001 in Maulbronn, “Kultur und Politik” - ein Rückblick

Veronika Handlos in AktionSpinn- und Weblieder von Dorothea und Thomas Frank aus UntersteinbachMdL Thomas Knapp mit Bericht aus dem Landtag
Es ist in der Tat ein Zusammensein der besonderen Art gewesen, der Abend unter dem Motto “Kultur und Politik”.
Abseits der Fesseln, die eine Tagesordnung sonst vorgibt, durften die fröhlichen Besucher an diesem Abend abwechselnd den historischen Spinn- und Weblieder lauschen, die Dorothea und Thomas Frank aus Untersteinbach zu Gehör brachten, den Beiträgen zuhören, die sich auf die Arbeit des MdL Knapp im Land, auf strittige Maßnahmen im Gesundheitswesen und auf einige Entscheidungen im Gemeinderat der Stadt Maulbronn bezogen, und dann über all dies nach persönlicher Neigung diskutieren oder Sachverhalte zur Sprache bringen, die dem einzelnen auf der Zunge brannten.
Vornehmlich aber wurde das Gespräch mit dem Nachbarn und dem Gegenüber gepflegt, denn alle nutzten die Gelegenheit, sich einmal nach Herzenslust über dies und jenes zu unterhalten, wobei die Maulbronner SPD Ortsvereinsvorsitzende Frau Veronika Handlos mit Geschick und Takt Gesang und Vortrag zu mischen wusste.
Ein weiterer Grundstock für das Gelingen dieses Abends jedoch waren Speis und Trank, wofür die Familie Meral trefflich gesorgt hatte. Alle, auch die Gäste aus Knittlingen und Sternenfels, wollen gerne zu einem solchen Treffen wieder zusammen kommen.
(vh)

17. Mai 2001, Drei SPD-Ortsverein-Delegierte aus Knittlingen bei der Kreisdelegiertenkonferenz

Vom SPD-Ortsverein Knittlingen waren drei Delegierte nach Wiernsheim/lptingen gefahren, um bei der Kreisdelegiertenkonferenz in der Kreuzbachhalle mitzubestimmen und mitzuwählen. Es waren Vorstandsmitglied Wilhelm Bernecker, Schriftführer Werner Feilke und Pressewart Karl Kühner.
Unmut zeigten SPD-Mitglieder bei der Kreisdelegiertenkonferenz am Donnerstagabend in der lptinger Kreuzbachhalle. Von 112 Delegierten waren anfänglich gerade einmal 68 erschienen. Später wurden es dann 69. Das Hereintröpfeln der Delegierten war ebenfalls eine Sache für sich. Erst eine Viertelstunde nach dem offiziellen Veranstaltungsbeginn um 19.30 Uhr hatte es sich an den Tischen belebt.
Aus dem Kreis der Delegierten wurde denn auch bemängelt, dass manche SPD-Ortsvereine der Delegiertenkonferenz der Enzkreis-Sozialdemokraten gänzlich fern geblieben seien, obwohl mit der Wahl des Kreisvorstandes ein zentrales Thema die Tagesordnung bestimmte.
Vermisst wurden beispielsweise Delegierte aus Eisingen und lspringen ebenso wie aus Otisheim und Kieselbronn.
SPD-Regionalgeschäftsführer Hans-Joachim Kiefer sah sich genötigt, zumindest für die Otisheimer und Kieselbronner eine Ehrenerklärung abzugeben. Die Delegierten aus diesen Ortsvereinen seien offiziell entschuldigt, seien sie doch durch wichtige eigene Termine verhindert.
Die Wiederwahl von Thomas Knapp (Mühlacker) als Kreisvorsitzender gestaltete sich mit 65 positiven Voten bei 68 abgegebenen Stimmzetteln als klare Angelegenheit.
Der weitere Vorstand der Enzkreis-Sozialdemokraten setzt sich nun wie folgt zusammen: stellvertretende Vorsitzende Petra Leicht (Neuhausen) und Ralph Michael König (Wimsheim), Kassierer Bodo Knechtl (Heimsheim), Schriftführer Thomas Dürr (Mühlacker), Pressereferent Karl-Heinz Gräßle (Niefern-Oschelbronn), Beisitzer Dr. Dieter Leicht (Tiefenbronn), Erika Fischer (Friolzheim), Ursula Bodemer (Remchingen), Elisabeth Schaudt (Königsbach-Stein), Florian Krüger (Mühlacker) und Hildegard Wegener (Königsbach-Stein).
Der erfolgreiche, aber zur Wiederwahl nicht wieder angetretene Kassierer Roland Hübner erhielt für seine Arbeit den besonderen Beifall der Delegiertenkonferenz.
Delegierte zum Landesparteitag wurden Dr. Dieter Leicht (Tiefenbronn), Michael Exner (lllingen), Anne Martus (Neulingen), Erika Fischer (Friolzheim), Ralph Michael König (Wimsheim) und Antje Hill (Remchingen)

5. April 2001 Jahreshauptversammlung des SPD - Ortsvereins Knittlingen
komplette Vorstandschaft neu gewählt

Am 5. April fand um 19.30 Uhr im FVK-Clubhaus die Jahreshauptversammlung der SPD Knittlingen statt. Nach einer kurzen Ehrung des im Herbst 2000 verstorbenen Mitglieds Roland Brodbeck eröffnete der bisherige Vorsitzende Peter Themsen, die von ca. 20 Mitgliedern besuchte Versammlung. In einem kurzen Rückblick ging er auf die Veranstaltungen im vergangenen Jahr ein. Absoluter Höhepunkt war auch im vergangenen Jahr wiederum der Rote Besen, der mittlerweile als zentrale Jahresveranstaltung sowohl in der Arbeit des Ortsvereins als auch bei der Finanzierung der Parteiarbeit seinen Platz hat. Daneben hatte der Ortsverein auch wiederum zwei politische Veranstaltungen zum Thema Steuerreform und Krise in der Landwirtschaft organisiert. Seitens der Kassenprüfer attestierte Hans Schiffer dem Kassier Helmut Begero eine exzellente Kassenführung.

Hauptversammlung2001_1.jpg (37577 Byte)Hauptversammlung2001_2.jpg (10348 Byte)Den anschließenden Neuwahlen schickte Peter Themsen eine persönliche Erklärung voraus, weshalb er nicht wieder für den Vorsitz kandidieren wolle. Somit ergaben die Neuwahlen bei wenigen Änderungen, dennoch einen neuen Vorsitzenden. Der bisherige Stellvertreter von Peter Themsen, Jochen Escalante kandidierte nach kurzer Diskussion für den Vorsitz und wurde schließlich ohne Gegenstimme in sein neues Amt gewählt. Der Ortsvereinsvorstand wird für die kommenden zwei Jahre mit Peter Themsen (stellv. Vorsitzender), Helmut Begero (Kassier), Werner Feilcke (Schriftführer), Tom Stephan (Organisation), Karl Kühner (Pressearbeit) sowie durch die Beisitzer Andrea Link-Schwab, Martin Blanc, Ursula Themsen, Karin Feilcke und Wilhelm Bernecker komplettiert.
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Nach einer lebhaften Diskussion über das Ergebnis der Landtagswahl, bei der die SPD in Knittlingen mit über 37% im Kreisvergleich ein sehr gutes Ergebnis einfahren konnte, schloss der neue Vorsitzende der SPD Knittlingen die Versammlung. Dies hinderte die anwesenden SPD-Mitglieder nicht daran noch einige Zeit über anstehende kommunalpolitische Themen zu diskutieren und die Jahreshauptversammlung in diesem Rahmen ausklingen zu lassen.
(je)

Landtagswahl war am 25. März 2001...
die Ergebnisse:
Knittlingen: CDU (40,9%), SPD (37,29%), Grüne (5,9%), FDP (7,8%),
                 REP (5,4%), ÖDP (0,5%), PBC (1,5%),
Gewählst sind:
Enzkreis:    Winfried Scheuermann (CDU) und Thomas Knapp (SPD)
Pforzheim: Stefan Mappus (CDU)
right.gif (58 Byte) Detailierte Ergebnisse

Mittwoch, 21. März , 17:30 Uhr im Pforzheimer Reuchlinhaus
Sozialpolitik der SPD geführten Bunderegierung
mit Regine Hildebrandt
Unter dem Motto: "Menschen gewinnen" lud Ute Vogt und Regine Hildebrandt (Sozialministerin a.D. in Brandenburg) zu Information und Diskussion ein ins Pforzheimer Reuchlinhaus.
Regine Hildebrandt erklärte in ihrer bekannten eindrucksvollen erfrischenden Sprache die Neuerungen der Sozialpolitik der SPD geführten Bundesregierung.
Viel notwendige Reformen wie Renten und Krankenversicherungreform seien nachdem sie von der CDU geführten Bundesregierung jahrelang ausgesessen wurden endlich
angegangen worden. Leider seien einige der vom Bundesrat zustimmungspflichtigen Teile zum Nachteil der Bürger von den CDU geführten Ländern blockiert worden.
Auch die Baden - Württembergische Landesregierung unter Erwin Teufel ist unter diesen Blockierern. Viele notwendige Reformen würden dadurch zunehmend schwieriger oder zu Reförmchen verkommen.
Grundsätzlich sei aber dass niemandem etwas weggenommen werde, für den er schon eien Anspruch erarbeitet habe. (Beispiel Rentenreform: für die jetzt schon 40 Jährigen ändert sich garnichts.)
Mit stehenden Ovationen wurde Regine Hildebrandt dann von den überfülltem Saal des Reuchlinhauses verabschiedet.
(mb)

Roter Besen feierte am 18. März 2001 sein 10jähriges Jubiläum
Zum 10. Mal öffnete am vergangenen Wochenende der Rote Besen der SPD Knittlingen für einen Tag seinen Türen. Der Rote Besen der SPD ist mittlerweile zu einem festen Bestandteil des März-Veranstaltungskalenders geworden. knapp.jpg (15590 Byte)Leider spielte bei der diesjährigen Ausgabe am 18. März das Wetter nicht so gut mit, wie es das  Organisationsteam der SPD aus den vergangenen Jahren gewohnt war.
Aufgrund der nassen und kühlen Witterung konnte die Knittlinger SPD weniger Ausflügler im Vereinsheim der Kleintierzüchter begrüssen. Trotzdem war das Veranstaltungslokal um die Mittagszeit sehr gut gefüllt und das fünfköpfige Küchenteam kam nicht nur aufgrund der Wärme des Herdes ins Schwitzen. Neben der typischen Besenkarte mit Schlachtplatte und Schnitzel mit Kartoffelsalat war auch in diesem Jahr wieder ein umfangreiches Kuchenbüffet aufgebaut und bot die Gelegenheit neben Weinen und deftigen Speisen auch Kaffee und Kuchen zu verzehren.
Gegen 18.00 Uhr konnte der Vorsitzende der SPD Knittlingen schließlich noch den SPD-Kandidaten für den Stuttgarter Landtag, Thomas Knapp, begrüssen.
Dieser hatte gerne die Einladung nach Knittlingen angenommen und präsentierte einen kurzen Abriß seiner Ziele für den hiesigen Wahlkreis sowie das Programm einer SPD-geführten Landesregierung.
Im Anschluß nutzten noch etliche Mitbürger/Innen die Gelegenheit Thomas Knapp persönlich kennen zu lernen und mit ihm über Sachfragen zu diskutieren.
(je)


Donnerstag, 15. März
Im Nachgang zum internationalen Frauentag ludt Ute Vogt gemeinsam mit Heide Simonis, der Ministerpräsidentin aus Schleswig-Holstein, zu einem Empfang ein.

Freitag, 9. März, Königsbach
Der im Jahr 1999 mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnete SPD-Bundestagsabgeordnete Hermann Scheer war am 9. März in Königsbach sein.

Samstag, 5. März (17 Uhr), grosser Saal, Stadthalle in Pforzheim
Bundeskanzler Gerhard Schröder in Pforzheim

Am 5. März 2001 um 17.00 Uhr kam Bundeskanzler Gerhard Schröder nach Pforzheim um Ute Vogt und Thomas Knapp bei deren Wahlkampf um die Wahlkreise Pforzheim/Birkenfeld und Enzkreis zu unterstützen.

Gerhard Schröder nahm sich Zeit, um den Wahlkreis kennen zu lernen. Nach einem zwanglosen Treffen mit Ute Vogt und Unterstützern fand war ein Treffen mit Vertreterinnen und Vertretern der Schmuck- und Uhrenindustrie in Pforzheim sowie die Besichtigung eines Schmuckbetriebs statt.

Wer den Bundeskanzler live erleben und hören wollte, was er zu den aktuellen politischen Themen zu sagen hatte; jedoch nicht motorisiert war oder aber in Pforzheim
nicht stundenlang nach einem Parkplatz Ausschau halten
wollte, die/der konnte mit der SPD bequem vor die Stadthalle und zurück fahren.

Die SPD Knittlingen und Maulbronn hatten einen Bus angemietet, der von Knittlingen bzw. Maulbronn nach Pforzheim und nach dem Auftritt von Gerhard Schröder wieder zurückfuhr.
(je)

Montag, 19. Februar 2001, Fachgespräch und Diskussion mit
dem Vorsitzenden des Arbeitskreises "Landwirtschaft und
Ländlicher Raum " der SPD-Landtagsfraktion Gerd Teßmer

Wie ernähren wir uns heute und in Zukunft? Angesichts von BSE bei Rindern und Antibiotika im Schweinefleisch ist diese Frage plötzlich in aller Munde. Vielen dämmert es, dass es so nicht mehr weitergehen kann. Die Frage wie mehr Verbraucherschutz und damit verbunden auch unbelastete Lebensmittel Realität werden können und wie dieses Ziel erreicht werden kann ohne die Rentabilität von landwirtschaftlichen Betrieben weiter zu verschlechtern ist eine der Frage die im Gespräch mit MdL Gerd Teßmer diskutiert werden konnte.

Die SPD Knittlingen ludt die Bevölkerung aus Knittlingen und der Region zur Diskussion mit Gerd Teßmer ein.

Ort: Cellarium in der Störrmühle (Sie finden die Störrmühle an der Landesstraße zwischen Knittlingen und Bretten direkt neben der B 35)
Zeit: Montag, 19. Februar 2001 um 19.00 Uhr
(je)