Kinderferienprogramm: Auch in Jahr 2001 bot der SPD Ortsverein eine interessante Exkursion
"Rund um den Aalkistensee" an:

Helmut Müller beim erklären

Helferteam Tom Stefan und Lilo Dolt

Die spanischen Freunde vom Club Cultural

 

HornissennestDas bewährte Betreuer -Team unter Helmut Begero fuhr mit ca. 50 Kindern ab der Knittlinger Faust Schule mit dem Bus zum Elfinger Hof und wanderte dann zum Aalkistensee.

Die Mitglieder vom Angelsportverein Maulbronn Ernst Siegl und Helmut Müller, brachten den 50 Kindern und deren Betreuern viel Wissenswerte über den Angelsport und über das zahlreich vorhandenes Federvieh zu Gehör. Ein großes Problem für die Fischerei seien die in zu großer Zahl vorkommenden Kormorane. Ein Kormoran verspeißt 200g Fisch am Tag. Dies habe an einigen Stellen an der Enz zu starken Dezimierung des Fischbestandes geführt.

Helmut Müller, der auch als Imker bekannt ist, konnte den Kindern interessante Details über die Hornissen (siehe Bild) erzählen, deren Treiben in einer hohlen Pappel beobachtet werden konnten.

Das Duo Siegl und Müller erzählte den Kindern von den zahlreichen Seen, welche alle von den Mönchen vom Kloster Maulbronn angelegt wurden. Innerhalb von 10 km sind es noch 10 an der Zahl, der Größte ist der Aalkistensee mit einer Fläche von 13,6 ha. Die Seen und Teiche im Regierungsbezirk Karlsruhe wurden untersucht. Es handelt sich dabei um mittelalterlich angelegte Gewässer, die in ihrer Gesamtheit als Teichgebiet vom westlichen Stromberg bezeichnet werden können und auf eine Fläche von 21 qkm verteilt sind. Es handelt sich hier um den Weißacher Tal-See, den Teutsee, den Schmietränksee, den Hohenacker See, den Bernhardsweiher See, den Roßweiher See, den Füllmenbacher Hofberg-Teich, den Aalkistensee, den Eckhausee und den Kraichsee. Es wurden noch viel Wissenswertes vorgetragen und die zahlreichen Kinder horchten auch meist aufmerksam zu.

Die Kinder konnten sich anschließend mit Getränken und heißen Würsten stärken. Werner Feilke hatte wieder wie immer einen guten Hefezopf gebacken.

Weiter ging es zu Fuß Richtung Lerchenmühle in Kleinvillars. Der Bus brachte die Kinder und ihre Betreuer nach einem interessanten Mittag wieder zurück nach Knittlingen. (Bl)

Beim Schwänefüttern

Stärkung darf nicht fehlen

 

50 Kinder nahmen teil

 

Die Einladung für´s Jahr 2001:

Naturschutzgebiet AalkistenseeAm 7. September 2001 um 14 Uhr fahren wir ab der Dr. Johannes Faust Schule mit dem Bus zum Elffinger Hof. Unter fachkundiger Führung von Bienenzüchter und Fischer Herr Müller "erforschen" wir dort  interessante Details von Flora und Fauna des Naturschutzgebietes Aalkistensee.
Anschließend werden wir uns beim Grillen Stärken. Von der Lerchenmühle Kleinvillars geht´s dann um ca. 18 Uhr zurück mit dem Bus nach Knittlingen.

Zum Altkistensee:
Nach seiner erneuten Anstauung 1999 präsentiert sich der Aalkistensee als ein ökologisch ausgeglichenes Gewässer. Das zeigen Wasserproben, die seit Februar 2000 monatlich untersucht werden.

Dennoch ist es um den Aalkistensee zwischen Maulbronn und Ölbronn seit dem Abschluss der Dammsanierung nicht ruhig geworden. Abgesehen von allerlei gefiedertem Getier, das dort schnattert und pfeift, ringen Stadt Maulbronn, das Landratsamt Enzkreis und die Bezirksstelle für Umweltschutz des Regierungspräsidiums um ein Pflegekonzept für den ursprünglich von den Zisterzienser-Mönchen angelegten See.

AalkistenseeAuch die Frage des Schlamms ist nach wie vor noch nicht geklärt. Über und über ist der Boden des Gewässers mit Sedimentschichten bedeckt. Die hatten zunächst einmal die Maulbronner Angler enttäuscht, als das Wasser des Aalkistensees abgelassen wurde. Denn kaum mehr als ein paar Meter Wassertiefe hatten wenig Lebensraum für Fische geboten die Ausbeute war gering.
Die Schlammwüste an Stelle des Sees hatte während der Sanierung des Seedammes einen trostlosen Anblick geboten. Nach dem wiederanstauen hat Schilf, Büsche und kleinen Bäumchen den halbe See bedeckt, die dann entfernt wurden.

Zu Beginn des Jahres 1999 wurde der Aalkistensee wieder angestaut. Seit Februar des Jahres 2000 werden monatlich Wasserproben entnommen und untersucht. Mit einem bisher erfreulichen Ergebnis.

Seltene Flora und Fauna findet manDer Sauerstoffgehalt im Wasser ist ausreichend hoch, zudem ist kein unkontrolliertes Pflanzenwachstum befürchten. Die Messungen haben ergeben, dass der Stickstoffanteil stetig steigt. Zurzeit fließt viermal so viel Stickstoff in den Aalkistensee als ab. Allerdings limitiert der Phosphor das Wachstum der Pflanzen. Pflanzen benötigen für das Wachstum 16 Teile Stickstoff und einen Teil Phosphor. Deshalb ist es auch unerheblich, wie viel Stockstoff in den See fließt, so lange der Phosphoranteil nicht steigt.

Es ist ein Tiefenabfluss eingerichtet worden, so dass das stärker Belastete Wasser aus den unteren Schichten abfließt. Der See befindet sich in einem ökologisch stabilen zustand ob besser oder schlechter wie vor der Sanierung des Damms ist allerdings offen. Denn vorher waren keine Untersuchungen über die Qualität des Wassers gemacht worden.

Wenn die Sommer nicht so heiß sind, kommt das der Wasserqualität zu Gute. Ein Hochwasser nimmt große Mengen Wasser und damit auch Schad- und Nährstoffe mit aus dem See.

 <zurück>



So war´s im Jahr 2000:
Der SPD Ortsverein und der Club Culturale beteiligten sich am Kinderferienprogramm
zu den Bieneständen im Bärenteich

Herr Müller beim erklären einer Bienenwabe Im Jahr 2000 besuchten wir den Imker H. Müller bei seinen fleißigen Bienen im Bärenteich. Die Kinder konnten sich davon überzeugen wie friedlich Bienen sein können wenn sie fachmännisch gehalten werden. Mit viel Aufmerksamkeit folgten die Kinder den Erläuterungen von Herrn Müller. Er erklärte wie der Honig vom Nektar in die Waben kommt und dort "geerntet" werden kann. Die über 80 Kinder waren sehr angetan von der Gutmütigkeit der "gefährlichen" Insekten.
Wie im Jahr 2000 werden wir am 7.September 2001   wieder eine interessante "Exkursion" für die Kinder anbieten. Viele Kinder besuchten das Ferienprogramm

 <zurück>