Die Knittlinger Themen und unsere Meinung
1.   Menschen
      Kindergärten
      Schule
      Jugendarbeit
      Seniorenarbeit
      Allgemeine Belange

2.   Arbeiten, Wohnen und Bauen
      Wohngebiete
      Gewerbeentwicklung
      Flächennutzungsplan
      Stadtsanierung
      Sport
      Sport und Kulturhalle
      Stadtmarketing
      Kultur und Feste
3.   Infrastruktur und Verkehr
      Integrative Verkehrsplanung
      Straßenausbau
      Parkplatz beim Schwimmbad
      Rad- und Gehwege
      Stadtbahn
      Wasserversorgung

4.   Gemeinde als Dienstleistungsunternehmen

5.   Finanzielle Situation der Stadt

 

1. Menschen

Die Kinder sind unsere Zukunft...
Deren Ausbildung und Betreuung liegt uns deshalb sehr am Herzen. Die Schulen und Kindergärten sowie die außerschulischen Betreuungsangebote, geleistet durch Vereine und Institutionen, sind wesentliche Bestandteile der Jugenderziehung. Auch die Gemeinde muss das Ihrige dazu beisteuern, damit das gelingt.
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1.1. Kindergärten

Die Kapazitäten in den Kindergärten der Kernstadt Knittlingen und den Teilorten sind im Moment fast ausgereizt. Durch die Erschließung neuer Wohngebiete und die Aufnahme von 2-jährigen Kindern, hat sich die Situation schnell verändert. Wir legen deshalb größten Wert darauf, dass wir im Gemeinderat regelmäßig die notwendigen Informationen (Kindergartenbedarfplan) bekommen. Wir haben die Einführung einer Kinderkrippe und eines Mittagessens im städt. Kindergarten unterstützt. Die bauliche Erweiterung des Gebäudes war die logische Konsequenz und ist nun auch brennend aktuell, da ab 2013 jedes Kind ab 8 Wochen einen Anspruch auf einen Krippenplatz hat.  Die Baugenehmigung hierfür wurde Mitte Februar 2010 erteilt werden. Mit dieser wurden die Zuschussanträge beim Kreis und Land gestellt. Mit dem Bau soll zeitnah begonnen werden. 

Die Gründung eines Gesamtkindergartenausschusses, in dem alle Träger der Gesamtstadt Knittlingen vertreten sind, muss noch erfolgen. Die Betreuungsangebote müssen laufend überprüft und gegebenenfalls an die Bedürfnisse der Familien angepasst werden.
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1.2. Schule

Um unsere Kinder für die Zukunft gut auszubilden, muss auch in Knittlingen über eine Ganztagesschule nachgedacht werden. Die Initiative muss letztendlich auch von der Schulleitung und dem Lehrerkollegium mitgetragen werden. Dieses Angebot benötigen nicht alle Kinder. Eine teilweise Umsetzung (z.B. eine Klasse pro Jahrgang) wäre von Vorteil. Wir sind der Meinung, dass unsere Kinder auch am Nachmittag nur von qualifizierten Pädagogen betreut werden dürfen. Nur so schaffen wir es die Bildungsdefizite wieder aufzuholen, damit die Schulabgänger der Haupt- und Realschule gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz haben.

Unsere Fraktion wird das Thema Ganztagesschule immer wieder in Erinnerung bringen und vorantreiben.

Ab Schuljahr 2010/2011 wird in Baden-Württemberg das Angebot der Werkrealschulen ausgebaut. Auch Knittlingen hat hierfür, zusammen mit der Stadt Maulbronn einen Antrag gestellt. Der Hauptstandort soll dabei Knittlingen sein, weil wir ja bereits Verbundschule sind und der Schulstandort Knittlingen damit gestärkt wird. In diesem Zusammenhang muss auch über ein  Mittagessensangebot nachgedacht werden. Als Übergangslösung bietet sich die Aula der Sporthalle mit angrenzender Küche an. Wir machen uns für den Ausbau des Raumes über dem Zeichensaal stark.

Die Anstellung eines Sozialarbeiters wurde ebenfalls auf den Weg gebracht. Die Stelle wird mit der Gemeinde Illingen geteilt (60/40%).
Die Ausschreibung erfolgt über den Verein “Miteinander Leben e.V.“

Kernzeitenbetreuung
Es wird zurzeit eine Kernzeitenbetreuung wie folgt angeboten:
6.45 – 8.00 Uhr bzw. 9.00 – 10.50 Uhr und 11.30 – 13.00 Uhr.

Sinnvoll genutzte Pausen, die die körperliche Bewegung der Schüler fördern, sind als Gegenpol des Unterrichts in den Klassenzimmern für den Lernerfolg entscheidend. Die Umgestaltung des Schulhofes wurde von der Schule geplant und ist zusammen mit Schülern, Lehrern und Bürgern in der Umsetzung. Wir finden die Idee, einer über Jahre fortschreitenden, als gemeinsames Schul-Projekt durchgeführten Umgestaltung, toll und unterstützen dies.

Ferienbetreuung Grundschulkinder
Seit 2005 ist die Betreuung von Grundschulkindern in den Ferien fest eingerichtet. Dieses Angebot ist eine Antwort auf unsere sich verändernde Gesellschaft und wird von den Eltern und Kindern gerne genutzt.

Wir unterstützen weiterhin diese Betreuungsangebote um Familien zu entlasten.
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1.3. Jugendarbeit = Vereine - Homerun - Gemeinde

Nach §4 des Kinder und Jugendhilfegesetzes (KJHG in: Sozialgesetz-buch, Achtes Buch - SGB VIII), ist die Gemeinde verpflichtet, sich an der Betreuung der jugendlichen Mitbürger zu beteiligen. Die Gemeinde soll die Jugendarbeit, wenn andere Möglichkeiten bestehen, nicht selbst tun. Gleichwohl soll die Gemeinde die freie Jugendarbeit aber fördern.

Ein wesentlicher Teil der Jugendarbeit in Knittlingen wird von den örtlichen Vereinen mit großem Engagement getragen. Diese Arbeit wird durch einen anteiligen Zuschuss der Stadt Knittlingen unterstützt.

Nicht alle Jugendlichen werden aber durch diese Vereine und Institutionen angesprochen.

Die Notwendigkeit einer offenen Jugendarbeit ist zwingend gegeben. Sie hat die Aufgabe diese Jugendlichen präventiv zu unterstützen. Diese Arbeit wäre von einem städtischen Sozialarbeiter zu erbringen. Von der Notwendigkeit kann sich jeder z.B. entlang der Friedhofsmauer (Vermüllung) selbst überzeugen.

Glücklicherweise besteht in Knittlingen der Verein Homerun, der es sich zur Aufgabe gemacht hat offene Jugendarbeit in Knittlingen anzubieten.

Uns ist es ein großes Anliegen, dass diese eigentlich städtische Aufgabe von diesem Verein getragen wird. Deshalb tritt unsere Fraktion für eine regelmäßige, im Haushalt der Stadt Knittlingen verankerte Unterstützung ein. Ein Verwendungsnachweis muss von Homerun jeweils erbracht werden. Durch die Stellenteilung des Sozialarbeiters bei Homerun, sind die Kosten gestiegen. Jedoch rechtfertigen die steigenden Zahlen von Jugendlichen, die Homerun besuchen, unserer Meinung nach die Mehrausgaben.

Insgesamt hat aber Vereinsarbeit dort ihre Grenzen, wo Vandalismus und Ordnungswidrigkeiten im Spiel sind.

Eine Bedarfsanalyse hat gezeigt, dass Homerun und Vereine nicht alle Brennpunkte erreichen. Eine aufsuchende Jugendarbeit (Sozialarbeiter, Jugendpfleger vor Ort) auch in den Teilorten, wird von Fachleuten empfohlen. Wir sehen diese Notwendigkeit und tragen dies im Rahmen einer engen Zusammenarbeit mit Homerun mit.

Ein weiteres wichtiges Standbein der Jugendarbeit ist die Jugendfeuerwehr, die es inzwischen in allen 3 Stadteilen gibt.
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1.4. Seniorenarbeit

Die Seniorenarbeit wird im Wesentlichen vom Seniorentreff, dem Krankenpflegeverein und den Kirchen getragen. Auch die Stadt Knittlingen beteiligt sich finanziell mit Zuschüssen.

Die Stadt Knittlingen hat im Haus „Tabor“ in Maulbronn und im Haus „Bethesda“ in Bauschlott Belegungsrechte erworben. Uns liegt diese Arbeit am Herzen und wird von uns mitgetragen.

Um den gestiegenen Pflegebedarf abzudecken, wird das „Sozialwerk der Volksmission“ nun auch in Knittlingen ein weiteres Pflegeheim in der Ziegelhütte erbauen.

Um Personen zu entlasten, die ihre Angehörigen zu Hause pflegen, war es uns wichtig, dass in diesem Haus auch Tagespflegeplätze eingerichtet werden. Leider sieht die Volksmission diese Planung nicht mehr vor.

Die Seniorenwohnanlage Knittlingen ist ebenfalls ein wichtiger Baustein für unsere älteren Mitbürger.
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1.5. Allgemeine Belange

Durch einen mehrheitlichen Beschluss, der im Wesentlichen von unserer Fraktion getragen wurde, wurden beim Sanieren des Sanitärtrakts und des Zeichensaales der Schule zwei von außen zugängliche Räume neu geschaffen. Sie sollen einmal Vereinen, der Volkshochschule, der Musikschule oder der Ganztagesschule (z.B. für die Mensa) dienen.
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2.Arbeiten, Wohnen und Bauen

Unser Leitsatz:

Die vorhandenen Arbeitsplätze zu erhalten und möglichst viele neue Arbeitsplätze zu schaffen, ist unser wichtigster Grundsatz!

Wir setzten uns deshalb für eine maßvolle und kontinuierliche Eigenentwicklung der Stadt Knittlingen und ihrer Teilorte ein. Dies muss zusammen mit der Entwicklung der Infrastruktur einhergehen.

Überzogene Flächenausweisungen im Wohn- oder Gewerbebereich sind weder aus Gründen der Nachhaltigkeit sinnvoll, noch kann die Stadt Knittlingen diese mit ihrer Finanzkraft und in Hinsicht auf die Infrastrukturentwicklungsmöglichkeiten tragen.
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2.1. Wohngebiete

Von uns wird mitgetragen, dass die für die kontinuierliche Eigenentwicklung notwendigen Flächen für die Wohnbebauung in der Stadt Knittlingen und ihren Teilorten entwickelt werden.

Um keine Engpässe in Schulen und Kindergärten zu bekommen, ist es uns wichtig, dass dies maßvoll geschieht.

Die Bereitstellung von Bauland soll auf der einen Seite für die Grundstückseigentümer bzw. die Bauherren, sowie auf der anderen Seite für die Stadt Knittlingen erschwinglich bleiben. Wir treten dafür ein, dies in geeigneter maßvoller Weise voranzutreiben.

Wir sind aber nicht für übermäßiges Wachstum, da dies die Infrastruktur überlastet (Kindergärten, Schulen, Verkehrsaufkommen) und die finanziellen Möglichkeiten der Stadt Knittlingen weit übersteigt.

In Knittlingen ist das Wohnbaugebiet "Am Römerweg" nun erschlossen. Die Vermarktung muss weiterhin zielstrebig vorangetrieben werden. Nur so ist es möglich, die Finanzierung außerhalb des städt. Haushaltes mitsamt den anfallenden Zinsen vernünftig zu bewältigen. Zukunftweisend ist in diesem Wohngebiet die dezentrale Ent- und Versorgung (DEUS21), was mit einem Forschungsprojekt des Fraunhofer Instituts umgesetzt wurde. Das Abwasser wird vor Ort gereinigt und anfallendes Regenwasser zur Nutzung aufbereitet.

Um auch den Teilorten Eigenentwicklungsmöglichkeiten zu geben, müssen in Freudenstein-Hohenklingen die Wohnbaugebiete "Lange Äcker" und „Kessel-Kirchhecke“ und in Kleinvillars das Wohnbaugebiet „Runsen“ vorangetrieben werden. Die „Waldenserstraße“ (wichtig für Stadtbahnhaltestelle) wurde vor kurzem erschlossen, und steht somit für den Eigenbedarf der Kleinvillarser Bürger zur Verfügung.
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2.2. Gewerbeentwicklung Knittlingen

Im Gewerbegebiet „Gröner“ stehen 5ha sofort bebaubare Flächen zur Verfügung.

Nachdem ursprünglich Flächen (IKG) zur weiteren Gewerbeentwicklung von 60 ha und mehr in Planung waren, ist es unserer Fraktion gelungen, auf eine vernünftige und ökologisch verträgliche Lösung zu kommen. Im inzwischen rechtskräftigen Flächennutzungsplan der Stadt Knittlingen sind 25 ha zukünftige Gewerbeflächen ausgewiesen.

Eine abschnittsweise Eigenentwicklung in diesem Erweiterungsgebiet, so gering wie möglich, wäre für uns denkbar gewesen. Durch einen knappen Mehrheitsbeschluss, wurde ohne unsere Zustimmung jedoch bereits mit einem sehr großen Teilabschnitt begonnen. Dadurch bedingt, sind die Finanzierungskosten außerhalb des Haushaltes enorm angestiegen.

Bei der Abfrage anderer Gemeinden zur interkommunalen Zusammenarbeit, konnten bisher keine weiteren Partner zur Umsetzung und Vermarktung gefunden werden. Wir stehen dieser Option offen gegenüber. Negativbeispiel, weil ähnlich gelagert, ist hier das Gewerbegebiet „Der Ideale Standort“ der Stadt Vaihingen/Enz.

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2.3. Flächennutzungsplan

Unser Grundsatz:

Da Flächen nur einmal "verbraucht" werden können, müssen wir mit diesem hohen Gut sehr maßvoll umgehen!

Der Flächennutzungsplan 2025 ist Grundlage für alle zukünftigen Planungen.

Der Regionalplan 2015 des Regionalverbandes Nordschwarzwald für Knittlingen spiegelt auch unseren Grundsatz wieder. Die jetzt ausgewiesen Flächen für Gewerbe- und Wohnentwicklung sind mehr als ausreichend für die zukünftige Generation.

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2.4 Stadtsanierung

Rathausparkplatz - Kelter - Bauhof - Feuerwehrgerätehaus - Multifunktionshalle

Schaffung von zusätzlichen Parkplätzen - Die Mauer im Bereich des Rathausparkplatzes muss saniert werden. Dabei könnte unserer Meinung nach ein zusätzliches Parkdeck Abhilfe schaffen, um die Parksituation in der Innenstadt zu entschärfen. Die Umplanung des Bereiches Busbahnhof – Feuerwehr könnte aber auch andere Lösungen hervorbringen. Natürlich stehen und fallen die Maßnahmen mit der Finanzierbarkeit bzw. mit der Verfügbarkeit von Sanierungsmitteln und Zuschüssen des Landes.

Der erste Bauabschnitt Friedenstraße zeigt bereits im Bereich Schule, Schulsporthalle, Busbahnhof und Feuerwehr eine Entlastung der Verkehrssituation. Die weitere Umplanung des Busbahnhofes wird, besonders zu Beginn und Ende des Vormittagsunterrichts, zusätzliche Entlastung bringen.

Die Kelter – Ein zentrales Gebäude in Knittlingen ist die Kelter. Nach der „nutzungsneutralen Grundsanierung“ sollte die Sanierung der Außenfassade geplant werden.

Die Kelter ist seit Januar 2005 an den Verein „Forum Bau und Kultur“ für einen symbolischen Euro verpachtet. Als Gegenleistung veranstaltet der Verein in eigener Regie und in Abstimmung mit der Stadt Feste, spezielle Märkte und Hocketsen. Mit den Erlösen soll die Kelter weiter ausgebaut und nutzbar gemacht werden.

Bauhof – Feuerwehrgerätehaus – DRK – Multifunktionshalle

Eine Stützpunktfeuerwehr sollte in ihren Räumlichkeiten dem neuesten technischen Stand entsprechen. Dies ist im Moment nicht gegeben. Abhängig von der wirtschaftlich günstigsten Lösung, muss das Feuerwehrgerätehaus entweder saniert oder eine andere Lösung (z.B. Neubau) in Betracht gezogen werden. Der Stützpunkt des Deutschen Roten Kreuzes muss als Teil des Katastrophenschutzes, in diese Überlegungen mit einbezogen werden. Eine Standortanalyse wurde durchgeführt und es liegt ein Ergebnis vor. Das Scholl-Areal wurde als günstigste Variante angesehen und in ein Sanierungsgebiet aufgenommen. Zuschüsse für den Abriss der bestehenden Gebäude sind bereits zugesagt.  

Für Knittlingen ist eine neue Multifunktionshalle für Sport und Kultur erforderlich (Beispiel Erlentalhalle Ötisheim). Zusammen mit dieser neuen Halle und den zwei bereits Bestehenden, könnten wir den Anforderungen aller Vereine gerecht werden. Außerdem könnten dann wieder größere Kulturveranstaltungen (z.B. Konzert Mundharmonikaorchester) und Sportveranstaltungen in Knittlingen stattfinden. 

Für die Mehrzweckhalle in Freudenstein und die Sporthalle in Knittlingen wurde jeweils ein Sanierungskonzept erstellt. Diese beiden Hallen müssen kurzfristig saniert werden, um den Schulsport nicht zu gefährden. Entsprechende Anträge zur Aufnahme in Sanierungsprogramme bzw. Fachförderung wurden gestellt. Die Sporthalle in Knittlingen liegt im Sanierungsgebiet „An der Weissach“. Für dieses Sanierungsgebiet gibt es inzwischen einen positiven Bescheid. Das Sanierungsgebiet für Freudenstein wurde vorerst abgelehnt. Der Antrag sollte hier baldmöglichst neu gestellt werden.

Eine bessere Organisation des Bauhofes (z.B. Umsiedlung) ist mittelfristig anzustreben.

Die notwendigen Mittel für all diese Maßnahme müssen ohne Neuverschuldung der Stadt beschafft werden. Eine weitere Neuverschuldung wäre nicht genehmigungsfähig.

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2.5. Sport

Die Sportplatzerweiterung in Freudenstein – Hohenklingen ist notwendig. Der dafür notwendige Grunderwerb mit Aufforstung des dafür benötigten Waldes ist getätigt. Mit der Maßnahme kann begonnen werden.

Das Schulhaus/Kindergarten ist in Kleinvillars der einzige öffentliche Raum. Die sanitären Einrichtungen entsprechen nicht mehr den Erfordernissen. Die Duschen die vom TSV Kleinvillars genutzt werden sind ebenfalls zu sanieren. Im Rahmen der Konjunkturförderung wurde dies im letzten Jahr auf den Weg gebracht. Das vorliegende Konzept, soll nun Zug um Zug umgesetzt werden.

Das Knittlinger Freibad wird in den Sommermonaten gerne von der Bevölkerung benutzt.
Das Bad entspricht nicht mehr den erforderlichen Standards und muss saniert werden. Wir setzen uns dafür ein, dass unser Schwimmbad erhalten bleibt.

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2.6. Stadtmarketing

Engagierte Bürger haben die Weiterentwicklung der Stadt aus Sicht der Bevölkerung in den Foren

"Sanierung Stadtbild, Schaffung eines lebendigen Zentrums und Profilierung als Naherholungsziel und Gastronomie"

und

"Erhöhung Attraktivität als Einkaufsziel, Einzelhandelsstruktur, Standort für Industrie und Gewerbe"

erarbeitet. Ihre Untersuchungen sind abgeschlossen und ihre Ziele definiert. Es ist nun wichtig zusammen, mit den Forumsmitgliedern Maßnahmen zur kontinuierlichen Umsetzung festzulegen.

Die Installation eines weiteren wichtigen Forums

"Jugend und Soziales"

wurde von uns voran getrieben und 2008 ins Leben gerufen. Wir unterstützen ausdrücklich dieses ehrenamtliche Engagement.

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2.7. Kultur und Feste

In der Stadt Knittlingen gibt es zahlreiche kulturelle Veranstaltungen und Feste. Diese Veranstaltungen werden überwiegend vom großen Engagement der Knittlinger Vereine und der Bürger der Stadt Knittlingen getragen. Wir freuen uns über dieses vielfältige Engagement und sind dafür, es weiter zu stützen und zu fördern. Dies ist ein wesentlicher Pfeiler eines lebendigen öffentlichen Zusammenlebens. Neu gegründet hat sich vor kurzem der Partnerschaftsverein, der es sich zum Ziel gemacht hat, die Partnerschaft zwischen Knittlingen und den Orten Benaojan und Montejaque (Andalusien) voranzutreiben. Wir sind dafür, dass die Stadt dies unterstützt. Wir sind aber nicht dafür, dass die Stadt Veranstaltungen plant oder gar durchführt. Dadurch würde das ehrenamtliche Engagement zerstört.

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3. Infrastruktur und Verkehr

3.1. Integrative Verkehrsplanung

Der neue Autobahnanschluss Pforzheim – Nord, Planungen von Gewerbe und Wohngebieten und das allgemein erhöhte Verkehrsaufkommen, stellt auch an Knittlingen neuen Herausforderungen. 2007 wurde eine Verkehrsuntersuchung durchgeführt.

Diese ist Basis für weitere Planungen und Maßnahmen. Diese Maßnahmen (z.B. Kreisverkehre an der Brettenerstraße und Rathauskreuzung) oder Änderung der Vorfahrt sind in naher Zukunft zu entscheiden.

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3.2. Straßenbau

Der 2. Bauabschnitt der Schulstraße in Hohenklingen ist inzwischen abgeschlossen.

Der Bereich Rund um die Kirche in Hohenklingen wurde saniert. Hiefür standen zusätzlich finanzielle Mittel aus der Flurbereinigung zur Verfügung.

Der Ausbau des Oberen Steinwegs ist abgeschlossen. Mit diesen Maßnahmen ist ein weiterer Schritt in der Sanierung unserer Gemeindestraßen erfolgt.

Der Ausbau des Pflegmühlewegs wurde vorerst zurückgestellt. Die vorgeschriebene Erhebung der Anliegerbeiträge hat für erhebliche Unruhen bei den Bürgern gesorgt. Eine rechtliche Klärung steht noch aus.

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3.3. Parkplatz beim Schwimmbad

Der Parkplatz wurde 2004 ausgebaut. Besucher des Freibades und der Festhalle haben nun wieder akzeptable Parkmöglichkeiten.

Der Splittparkplatz im Bereich um das Kleintierzüchterheim muss besser gepflegt werden um auch dort akzeptable Bedingungen zu erhalten. Ein weiterer Ausbau ist aus finanziellen Gründen nicht denkbar.

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3.4. Rad- und Gehwege

Der Rad- und Gehweg zwischen Festhalle und Stadtmitte entlang der Weissach wurde 2008 beleuchtet, somit kann auch die Festhalle und das Sportgelände sicher zu Fuß erreicht werden.

Diese Maßnahme wurde auf unsere Anregung hin umgesetzt.

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3.5. Stadtbahn

Stadtbahn021215.jpg (9765 Byte)

3.5.1. Haltestelle an der S9 in Kleinvillars
Wir haben den Bau des Stadtbahnanschluss in Kleinvillars unterstützt. Er wird als weitere Verbesserung der Infrastruktur sehr gut angenommen.

3.5.2. Stadtbahn für die Knittlinger Kernstadt
Wir sind für die notwendige Freihaltung der Trassen bei der Planung von Baugebieten.

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3.6. Wasserversorgung

Knittlingen wird noch in diesem Jahr enthärtetes Wasser mit Härtebereicht 2 anbieten können. Dabei wird für Knittlingen und Kleinvillars ausschließlich Wasser aus den stadteigenen Brunnen mit Nanofiltration aufbereitet.

Die freiwerdenden Mengen der Bodenseewasserversorgung werden zur Qualitätsverbesserung in Freudenstein und Hohenklingen eingesetzt. Zur Druckverbesserung im "Bergfeld" und im "Bauerbacher Pfad" werden diese Gebiete zukünftig über eine Leitung vom Hochbehälter in Kleinvillars aus versorgt.

Der Wasserpreis wird dadurch steigen. Kompensieren kann der Bürger dies teilweise durch Einsparung bei Waschmitteln und bei der Wartung der häuslichen Wasserversorgungsanlagen. Wie oben erwähnt, wir sich darüber hinaus, insbesondere für die höher gelegenen Stadtteilen, der Wasserdruck verbessern und die für den Brandschutz notwendige Löschwasserversorgung der Feuerwehr wird gesichert.

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4. Gemeinde als Dienstleistungsunternehmen

Dienst am und für den Bürger muss nach unserer Meinung das oberste Ziel der städtischen Verwaltung sein!

Ein Dienstleistungsunternehmen benötigt schlagkräftige Werkzeuge. Wir haben deshalb die Vernetzung des Rathauses mitunterstützt. Moderne Rechnertechnik wird, wenn sie einmal voll in den täglichen Arbeitsablauf auf dem Rathaus eingebunden ist, Ihnen als Bürger zugute kommen. Dazu gehören auch Internetdienste, die allerdings noch verbessert werden und laufend aktualisiert werden müssen:

*  Die Stadt Knittlingen präsentiert sich seit Januar 2001 im Internet und hat nun diesen Auftritt völlig neu überarbeitet und verbessert.

*  Schon teilweise nachlesbar sind Informationen wie die aktuellen Entscheidungen des Gemeinderats oder der Veranstaltungskalender.

*  Formulardownload für die Amtshandlungen wie z.B. zur Beantragung eines Personalausweises stehen auch zur Verfügung.

Bürgerbüro – Das von uns angeregte ebenerdig erreichbare Bürgerbüro ist in Betrieb. Es verbessert den Service am Kunden „Bürger“.

Der Bauhof muss mit den erforderlichen Arbeitsmitteln versehen werden, um die notwendigen Arbeiten fachgerecht ausführen zu können.

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5. Finanzielle Situation der Stadt

Ausgelöst durch die Weltfinanzkrise, hat auch unsere Region mit der kritischen wirtschaftlichen Lage zu kämpfen. Dies wirkt sich bereits erheblich auf die finanzielle Situation der Stadt Knittlingen aus.

Die Entwicklung der Steuereinnahmen ist im Moment schwer abzuschätzen scheint, sich aber auf niedrigem Niveau zu stabilisieren. Gleichzeitig entspannen die zurzeit niedrigen Kreditmarktzinsen die Lage kurzfristig etwas.

Durch die Konjunkturpakete des Bundes sind kurzfristig einige Maßnahmen möglich (Stromsparende Straßenbeleuchtung, Energetische Sanierung von Kindergärten, ...) die aber ebenfalls gegenfinanziert werden müssen.

Auf der Habenseite hat Knittlingen eine erhebliche Summe von 14 Mio. Euro durch den Verkauf von ehemaligen EVS Aktien fest angelegt. Dieses Aktienvermögen haben drei bis vier Generationen erschaffen. Mit diesem Geld muss sehr verantwortungsbewusst umgegangen werden. Wir machen uns für eine langfristige Anlage stark. Die jährlichen Zinserträge kommen den notwendigen Investitionen in Knittlingen zugute.

Auf der Sollseite belasten die außerhalb des Haushalts aufgenommenen Kredite aus dem Grundstückskauf und der Erschließung des Baugebietes „Römerweg“ mit 4 Mio. Euro und des Gewerbegebietes „Knittlinger Kreuz“ mit 6,1 Mio. Euro den städtischen Haushalt.

Eine weitere Erhöhung der Schulden um 1,4 Mio. Euro wird die restliche Erschließung des Gewerbegebiets "Knittlinger Kreuz" mit sich bringen.

Leider hat der Gemeinderat - ohne unsere Zustimmung - einen größeren als den kleinstmöglichen ersten Bauabschnitt beschlossen und wird damit ohne Not die Schulden um weitere 0,8 Mio. Euro nach oben treiben. Die anfallenden Zinsen sind vom städtischen Haushalt zu tragen.

Damit hat die Stadt außerhalb des Haushalts Kredite von ~13 Mio. Euro (nach Erschliessung 1.Bauabschnitt Knittlinger Kreuz) und weitere reguläre Schulden von 6 Mio. Euro zu bedienen. Den außerhalb des Haushalts finanzierten Krediten stehen Grundstückswerte entgegen.

Nur eine zeitnahe Vermarktung dieser Grundstücke kann diese Situation wieder entspannen. Dies ist aber kurzfristig, auch auf Grund der allgemeinen wirtschaftlichen Lage nicht zu erwarten.

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